Bei Red Bull ist man halt deprimiert, weil beide Fahrer regelmäßig die BrawnGP Jungs geschlagen haben, aber der böse Jenson die Krone bekommen hat.
Das merkt man sowohl Vettel als auch Webber und sowohl dem Horner als auch den anderen an.
Vielleicht ist deprimiert das falsche Wort. Unzufrieden trifft es besser, auch wenn das eins von diesen plakativen Wörtern ist, die immer passen.
Und diese Saison haben sie wieder ein sehr schnelles Auto, sehr gute Fahrer... Eigentlich alles um den Titel holen zu können.
Sie kennen sich und ihre Schwächen ganz gut, so ist das nicht.
Aber trotz aller Anstrengungen schaffen sie es nicht, mit der nach ihrem Verständnis möglichen Dominanz, die Rennen zu gewinnen.
Von daher ist natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Das ist klar wie Kohlefaser
Nur soll ein Team Red Bull einen Mark Webber in die Wüste schicken, der seit langem fürs Team fährt und auch mal die Schnauze halten kann?
Nach der Kollision zwischen Vettel und Webber hat man beiden angemerkt, dass sie es nach außen hin professionell handhaben wollten.
Das war zum Beispiel in der Saison 2008 (?) mit Hamilton/Alonso anders.
Die haben sich auch öffentlich angegiftet, weil sie ein Idiot und ein Rookie waren...
Red Bull weiß also was sie an Webber haben. Was sie nicht wissen ist, wieviel Herzblut und Kampfgeist Kimi auf anhieb entwickeln kann.
WENN er voll dabei ist, nicht nach jedem Rennen den Vodka studiert, DANN kann er fast so schnell sein wie ein Hamilton.
(Dann wären mit Hamilton, Kimi, Schumacher und Alonso einige gute Fahrer da... Der Rest ist nur Deko.)
OB das aber so ist, das wissen wir erst, wenn er die ersten Zweikämpfe mit dem Messer zwischen den Zähnen und dem Verstand im Lenkrad fährt.
Grüße vom:
Jokener