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BerichtGothic Remake unter Linux: Proton-Benchmarks mit Arc, Radeon RX und GeForce RTX
weird... weil in Cyberpunk kann ich auch im Spiel Fsr4 direkt auswählen...
im optiscaler interface siehts aber auch so aus:
Es klingt so, als wär FSR3.x aktiv? weil auswählen kann ich 4 auch gar nicht? zumindest nicht unter Upscaler
Nope. Erklärung ganz einfach:
Cyberpunk hat FSR4 bereits integriert, Gothic hat nur FSR3.1
Für RDNA4 gibt es jetzt die Möglichkeit einfach auf FSR4 zu upgraden (Unter Windows im Treiber, unter Linux mit PROTON_FSR4_UPGRADE=1).
Unter Linux geht das sogar mit RDNA3 (PROTON_FSR4_RDNA3_UPGRADE=1).
Mit RDNA2 kannst du (unter Linux jedenfalls) entweder wie bei Cyberpunk die DLL austauschen und dann PROTON_FSR4_UPGRADE=1 nutzen. Oder du nutz den Optiscaler. Nach meiner Erfahrung funktioniert das mit dem DLL-Tausch in keinem UE5-Spiel, also ist Optiscaler da das Mittel der Wahl.
In deinem Screenshot sieht es korrekt aus. FSR3.1 input, FSR4.0.2 Output. Das ingame-Menü zeigt dir entsprechend FSR3 an, die Grafik sollte aber als FSR4 erkennbar sein.
@LiquidMetalBear Meistens ist es doch so, dass die Variante über Proton besser läuft, als wenn das Spiel ne native Linux Version hat.
Was auch in gewisser Weise Sinn ergibt, schließlich ist der Anteil von Linux sehr gering, die Entwickler werden also nicht viel Zeit in Optimierungen reinstecken, die Leute die Wine/Proton machen, aber schon.
Sagen wir so, es ist einfacher zusätzlich auf Proton Kompatibilität zu testen in der Entwicklung, als einen eigenen Linux Build zu erstellen, zu pflegen und dafür Support zu leisten. Wenn man zusätzlich sowieso einen Vulkan Renderpfad anbietet, wird die Hürde denkbar klein. Viele der einst mal erstellten Linux Ports laufen heute nicht mehr so gut oder gar nicht mehr, weil sie eben stiefmütterlich gepflegt wurden. Siehe Civ6 oder Hitman. Der Weg über Wine bzw. Proton löst so viele Probleme gleichzeitig. Das ist zwar nicht der saubere Weg, aber es funktioniert.
Es gebe noch den Weg, sein Linux-Spiel gegen die Steam-Runtimes zu bauen und zu testen, da hat man alle nötigen Bibliotheken in der passenden Version. Sowohl bei Erscheinen als auch 10 Jahre später noch, solange diese Runtimes gepflegt werden.
Die bieten einen einheitlichen Standard, sind frei verfügbar recht einfach zu managen.
Das machen Windows-Spiele übrigens auch so. Da bringt jedes Spiel seine eigenen DirectX- und .NET-Bibliotheken mit, die es vor dem ersten Start installiert.