Ab dem ARM9-Core wurden die Hard-Makros zur Verbesserung der Variabilität nicht mehr unterstützt. Stattdessen wurde eine Neon-SIMD-Engine und eine Fließkomma-Einheit zur Unterstützung von Video- und Multimedia-Anwendungen integriert. Der Atom N270 (1,6 GHz) kommt auf ca. 4000 DMIPS. Ein Cortex-A8 liegt mit ca. 800 MHz bereits bei ca. 1600 DMIPS. Der neu angekündigte Cortex-A9 mit Dualcore-Architektur soll zukünftig mit einer 40-nm-Hard-Makro-Technik angeboten werden, die über 2 GHz erreichen soll.
Die Leistungsfähigkeit von 4000 DMIPS soll beim Cortex-A9 derzeit schon mit 800 MHz Taktfrequenz erzielt werden. Bei 2 GHz können nach Drystone-Performance sogar 10.000 DMIPS resultieren. Trotz der hohen Rechenleistung des Cortex-A8 und -A9 sind diese weiterhin Energie sparender als der Atom, der die Last der x86-Kompatibilität mit sich herumträgt. Der Cortex-A9 soll statt 24,18 mm² nur 6,7 bzw. 4,9 mm² Siliziumfläche beanspruchen und im Aktivmodus statt 2,5 W nur 1,9 W @ 2 GHz bzw. 0,5 W @ 800 MHz aufnehmen.