Bericht Im Test vor 15 Jahren: Mini-Multimedia-Rechner mit Intel Pentium 4

Robert

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Bully|Ossi

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So ein MSI hatte ein Kumpel von mir auch, war schon klasse damals. Aber auch sehr schnell elektro Schrott. Da nicht wirklich aufrüstbar.
 

Gradenkov

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Was für nen Mainboard war darin verbaut? Für Micro atx etwas klein das MSI oder? ITX war ja noch nicht erfunden...

Weil 244x244mm passt da nicht rein... Bei 200x150x330mm
 
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deo

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TV-Out war damals fast immer vorhanden, aber wenn man das mal nutzen wollte, schreckten das schlechte Bild und mangelnde Einstellungen schnell ab. Ich kann mich noch dunkel an irgendwelche Tools erinnern, die helfen konnten, aber es war nicht zuverlässig.
Irgendwann verschwand der TV-Out fast gleichzeitig bei allen Grafikkarten und es fiel kaum jemandem auf. Dafür gab es DVI, womit die Analogtechnik immer mehr verschwand.
Heute denkt keiner mehr darüber nach, wie er einen PC an ein TV-Gerät anschließen kann. Man nimmt einfach ein HDMI Kabel.
Früher fand man Composite (RGB) und/oder SVGA Buchsen am PC und musste die an einen Scart Anschluss bringen, wenn man Glück hatte, hatte der TV auch Composite Eingänge, und der Ton musste auch noch mit extra Kabel rüber und man musste umstellen, ob das Bildsignal rein oder raus sollte, wenn man einen der üblichen Scart-Adapter benutze.
Bei dem MSI Mega 865 sehe ich hinten keinen TV-Out. Dann musste man eine Grafikkarte mit TV-Out oder gleich eine TV-Karte einbauen.
Ein Wohnzimmer-PC, der nicht an einen TV angeschlossen werden kann, ist nicht komplett.
Naja, vor 15 Jahren waren LCD-Fernseher schon verbreitet und man konnte dann mit HDMI auskommen, wofür auf jeden Fall bei den beiden PC eine extra Grafikkarte eingebaut werden kann
 
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Botcruscher

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Mit den Anschlüssen vermutlich noch heute der perfekte Messrechner irgendwo in der Pampa.
 

cr4zym4th

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Was für nen Mainboard war darin verbaut? Für Micro atx etwas klein das MSI oder? ITX war ja noch nicht erfunden...

Weil 244x244mm passt da nicht rein... Bei 200x150x330mm
Das war wohl wie bei Shuttle auch eine "Eigenkonstruktion", die am ehesten an "Flex-ATX" erinnert, allerdings mit "verdrehtem" Layout (90 Grad gedreht). Leider passten die Löcher nicht in ein ITX-Gehäuse (Damals getestet) und zumindest beim Shuttle ging es dann bei der Kühlerhalterung weiter, die nicht Standard war.
 

crogge

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Ich hatte genau diesen Barebone, dieser war nach diversen Vorgängern von Shuttle meiner Meinung nach der beste P4 Prescott Barebone. Die Onboard Grafik konnte problemlos die meisten "Casual Games" flüssig darstellen, die Kühlung war leise und dazu gab es einige BIOS Einstellungen um mehr Leistung herauszuholen. Eine DVI Karte mit TV-Out gab es von MSI für 20? Euro.

Die lautlose Hi-Fi Funktion war genial, das Gerät stellte eine vollwertige Stereoanlage ohne PC Hardware dar. Der Bildschirm zeigte detaillierte Informationen an, im Hi-FI Modus erinnerte dieser an eine 90er Jahre Stereoanlage mit ungewöhnlich vielen Funktionen. Die optischen SPDIF (TOSLINK) Ein- und Ausgänge funktionierten einwandfrei.

Auch lobenswert war der ausrechende Platz für AGP Grafikkarten, große Grafikkarten wie die Nvidia FX5900 passten problemlos in den Barebone, ohne Temperaturprobleme. Bei den Shuttle Vorgängern passte kaum eine flache ATI Radeon 9600, ich musste Löcher in das Gehäuse der Shuttle Geräte ohne PCI Slot bohren da der AGP Slot direkt am Gehäuse lag. Im Fall des MSI 865 war trotz Grafikkarte sogar noch Platz für eine PCI Soundkarte, zumindest wenn diese nicht zu breit war.


Kurzgefasst:
Ein geniales Gerät welches ich nie vergessen werde, leider auch nicht den Plastikgeruch welcher erst nach Wochen verschwunden war :D
 

ITX-Fan

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Der MSi Mega 865 sieht richtig schick aus, selbst heute noch - und noch nie habe ich den bisher gesehen!

So ein Gehäuse zu finden... könnte mich vielleicht dazu bringen, den Core i5-3350P und die GT1030 aus meinem Shuttle xpc umziehen zu lassen... Hammer Teil, danke für die Zeitreise!

Ausnahmsweise springe ich mal für @konkretor ein und empfehle den wunderbaren "Retro-Hardware Bilderthread"
 

Seby007

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TV-Out war damals fast immer vorhanden, aber wenn man das mal nutzen wollte, schreckten das schlechte Bild und mangelnde Einstellungen schnell ab. Ich kann mich noch dunkel an irgendwelche Tools erinnern, die helfen konnten, aber es war nicht zuverlässig.
Irgendwann verschwand der TV-Out fast gleichzeitig bei allen Grafikkarten und es fiel kaum jemandem auf. Dafür gab es DVI, womit die Analogtechnik immer mehr verschwand.
Heute denkt keiner mehr darüber nach, wie er einen PC an ein TV-Gerät anschließen kann. Man nimmt einfach ein HDMI Kabel.
Früher fand man Composite (RGB) und/oder SVGA Buchsen am PC und musste die an einen Scart Anschluss bringen, wenn man Glück hatte, hatte der TV auch Composite Eingänge, und der Ton musste auch noch mit extra Kabel rüber und man musste umstellen, ob das Bildsignal rein oder raus sollte, wenn man einen der üblichen Scart-Adapter benutze.
Bei dem MSI Mega 865 sehe ich hinten keinen TV-Out. Dann musste man eine Grafikkarte mit TV-Out oder gleich eine TV-Karte einbauen.
Ein Wohnzimmer-PC, der nicht an einen TV angeschlossen werden kann, ist nicht komplett.
Naja, vor 15 Jahren waren LCD-Fernseher schon verbreitet und man konnte dann mit HDMI auskommen, wofür auf jeden Fall bei den beiden PC eine extra Grafikkarte eingebaut werden kann
Vor allem damals in vielen Testberichten zu Grafikkarten auf der positiven Liste: "TV-Out".
Dabei kannte ich NIEMANDEN der den Anschluss nutzte! Viel nützlicher wäre ein 2. VGA-Out gewesen, was schon einige Flach-TVs damals hatten.

@Topic:
9 von 10 Barebones waren damals gefühlt dieser Shuttle. Eigentlich immer noch zeitlos...

801915
 
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DaRealDeal

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Nordwind2000

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Schade das es sowas heute nicht mehr gibt. Gerade mit Funktionen CDs oder Radio abzuspielen ohne gleich den kompletten PC zu starten finde ich sehr interessant.

Ja es gibt noch Leute die lieber CDs oder Schallplatten hören. ;)
 

crogge

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Ein Wohnzimmer-PC, der nicht an einen TV angeschlossen werden kann, ist nicht komplett.
Naja, vor 15 Jahren waren LCD-Fernseher schon verbreitet und man konnte dann mit HDMI auskommen, wofür auf jeden Fall bei den beiden PC eine extra Grafikkarte eingebaut werden kann
Es gab eine entsprechende Erweiterungskarte mit DVI und TV-Out für kleines Geld (15? Euro). Ansonsten war die Radeon 9250 empfehlenswert, diese gab es für kleines Geld und benötigte kaum Platz.
 

Telmur

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Schöner Artikel zum Lesen beim Frühstück. Finde es echt schade, dass sich solche "Versuche" heute niemand mehr traut. Und damit meine ich nicht das gleiche wie im Artikel, sondern etwas ungewöhnliches, was bisher noch niemand versucht/getraut hat. Ein All-In-One Fernseher oder sowas :D
 

deo

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Für einen Hersteller, der auf Masse setzt, ist es uninteressant und auch ein Risiko, das sich ein HTPC nicht gut verkauft.
Es gibt deshalb auch Barebones, um die Modellvarianten gering zu halten. Der Kunde baut sich dann CPU und Speicher ein, die er mag.
 

Nordwind2000

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