Bericht iPhone 18 Pro (Max): Was macht eine variable Blende und wie ändert das Fotos?

@deekey777 Schärfentiefe hängt optisch/physikalisch einzig und allein von der Blendenöffnung iVm der Brennweite zusammen. Da gibt es Tabellen für. Wie "schön" das dann aussieht hängt von der Konstruktion des Objektivs und auch der Blendenlamellen und der Anzahl und Qualität und Güte und den Beschichtungen der Linsen ab. Sonst von nix. :D
 
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Ja bei den S9 Modellen....samsung hat sich dazu schon geäußert
 

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Milchkühlung schrieb:
Ja auf jeden Fall. Je mehr ich die Blende schließe, desto mehr Tiefenunschärfe ;-D Also digital in der Postpro, versteht sich.
Du schließt die Blende und kriegst mehr Tiefenunschärfe?

Abgesehen davon, dass die Distanz und die tatsächliche Brennweite vor der Apertur sind, was?
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Ryzen 14900KS schrieb:
@deekey777 Schärfentiefe hängt optisch/physikalisch einzig und allein von der Blendenöffnung iVm der Brennweite zusammen. Da gibt es Tabellen für. Wie "schön" das dann aussieht hängt von der Konstruktion des Objektivs und auch der Blendenlamellen und der Anzahl und Qualität und Güte und den Beschichtungen der Linsen ab. Sonst von nix. :D
Sprich: Wenn du eine Person mit f1,2 fotografierst, die 300 m von dir entfernt ist, entscheidet die Apertur, ob die scharf oder unscharf (bzw. der Hintergrund dahinter) ist?
 
Arboster schrieb:
Variable Blende wird beim Fotografieren wegen der gezielten Änderung der Schärfentiefe verwendet.
Das können Smartphones schon lange per Software, recht gut sogar.
Ich denke die wenigsten werden die variable Blende überhaupt bewusst verwenden.
Die kann auch im Automatikmodus genutzt werden, um den Lichteinfall zu regulieren.


martma schrieb:
Eine Software Schärfentiefe sieht halt im direkten Vergleich deutlich schlechter aus als über eine richtige Blende, wenn man die Bilder z.B. am PC Monitor anschaut. Am Handy selbst ist der Unterschied natürlich deutlich geringer.
Es fehlt der fließende Übergang - scharf/unscharf ist ja eher der Normalfall.
(ja, Tiefenunschärfe)


0range schrieb:
Das iPhone Objektiv ist kein Zeiss oder GMaster, aber bei so einem Bokeh brauche ich gar keine variable Blende. Obendrau hätte ich Angst, dass die steckenbleibt oder defekt wird, wenn das Handy mal doch Opfer der Schwerkraft wird.
Kameras und Handys sind mitunter robuster, als man denkt.


Arboster schrieb:
ein 70-200/2,8 sollte sich aber jeder gönnen, der ambitioniert fotografiert
ist ja fast schon der Standard, z. B bei Konzertfotografen / Bühne
Echt? Woher kommt diese Weisheit?
So was kommt auf das Motiv an. Das entscheidet, was man braucht.
Mein 70-200 geht ab f4 los und wird meistens ab f5.6 oder f8 eingesetzt. Möchte ja auch etwas scharf sehen, im Makro-Modus.
Es gibt nicht das eine Objektiv, es gibt nur das, was ich gerade benötige.


deekey777 schrieb:
Wie richtig muss eigentlich eine Kamera sein`
Prakti Opa (10).JPG
Mhh, ist trotz 60 Jahren leider schon eine (fast) Automatik - ob die noch zu jung ist?
 
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OT: wie fühlen sich eigentlich 70 mm im Alltag an?
 
deekey777 schrieb:
Sprich: Wenn du eine Person mit f1,2 fotografierst, die 300 m von dir entfernt ist, entscheidet die Apertur, ob die scharf oder unscharf (bzw. der Hintergrund dahinter) ist?
Diese Linse gibt es (noch) nich, alter Witz, die wäre 3 Meter lang und wiegt 300kg, wenn das noch ein Ansatz von Bokeh entstehen soll. 300 Meter kannst du ein 800/5.6 nehmen, dann ist das trotzdem noch dürftig, für 15k€. Wir reden hier über 80mm mit F1.8 bei 2-3m Abstand. Oder bei 400mm mit F4 vielleicht 10m beim Fußball. Die von dir genannte Lichtstärke hört bei 50-80mm auf, normalerweise. 300 Meter ist komplett "out of scope". Schau dir einfach mal die DoF-Tabellen an, findet man im Internet ...
 
deekey777 schrieb:
OT: wie fühlen sich eigentlich 70 mm im Alltag an?
An APS-C wie ein etwas langes Portraitobjektiv, an Kleinbild wie ein leichtes Tele, ist halt eine etwas unübliche Brennweite. :mussweg:
 
Frage mich auch, ob die Mehrkosten für die variable Blende nicht besser in einem besseren Sensor (vielleicht sogar im 1" Format, zB einen Lytia 900) angelegt gewesen wären. Und ja, ich weiß daß die Chinesischen Flaggschiffe schon wieder davon abrücken, aber das ist wohl nicht (nicht nur) aus technischen Gründen.
 
andi_sco schrieb:
Echt? Woher kommt diese Weisheit?
Langjährige Erfahrung im Bühnengraben, da sieht man was die Fotografen da drauf haben.
Ich vermute du hast mich missverstanden.
Wenn du mit Blende 4 für deine Zwecke zufrieden bist, prima.
 
Arboster schrieb:
Langjährige Erfahrung im Bühnengraben
Und jetzt zählen wir hier mal alle Konzertfotografen zusammen...
Arboster schrieb:
ein 70-200/2,8 sollte sich aber jeder gönnen, der ambitioniert fotografiert
Denn nochmal: das gilt nicht für jeden Anwendungsfall
 
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andi_sco schrieb:
Denn nochmal: das gilt nicht für jeden Anwendungsfall
Und warum nochmal? Wenn ich doch schon geschrieben habe, das auch was anderes ok ist?
Besserwisserechthabemodusvoll on oder warum?
Meine Güte.
 
Mimir schrieb:
Wenn das so ein billiges und simples feature wäre, wäre das ja schon lange Standard.
Es macht ja auch, wie der Artikel erklärt hat nicht viel aus im gebrauch, bei so einem kleinen Sensor.
Aber eben in der Nacht dann doch zumindest einen halben Stop mehr Licht. Das ist dann schon ganz ok. Aber halt nur wenns finster ist. sonst braucht mans nicht. Also ja, kein super teures Feature und auch kein Mega wichtiges, aber nice to have.
 
Ich schmunzele gerade über mich selber, ich habe meine Canon aus Gründen der Ergonomie ausgewählt, da fielen Sony und auch Nikon raus, gegen Canon. Auch wenn das natürlich Canon-Steuer und teurere Linsen bedeutete. Ein iPhone hat gar keine Ergonomie, das ist ein flacher Riegel.
 
deekey777 schrieb:
OT: wie fühlen sich eigentlich 70 mm im Alltag an?

OT: Umfang, Länge oder Durchmesser?

Vong Umfang her würde ich sagen: Ich werde auf der Straße nicht darauf angesprochen und fühle mich auch nicht begafft. Sind ja nur etwa 22,3 mm Durchmesser.
 
Arboster schrieb:
ein 70-200/2,8 sollte sich aber jeder gönnen, der ambitioniert fotografiert
ist ja fast schon der Standard, z. B bei Konzertfotografen / Bühne
Uhm ehrlich zu sein, F4 ist auch noch ok abseits von Konzerten oder anderen Orten mit schlechten Lichtbedingungen, Bokeh gibt es bei 200mm auch schon sehr schönes mit F4.

Hab selbst eine 100mm/2.8 an APS-C im Einsatz, also 160mm KB Equivalent und Bokeh wie halt mit F4 auf KleinBild. Die macht schon richtig Spaß am Tag. Wenn die Lichter ausgehen dann halt nimmer so.

Die 70-200er mit F2.8 ist natürlich super nett und flexibel, aber ganz ehrlich, für das Geld würde ich ja lieber was Richtung 400 bis 600er rum nehmen und Birds schießen. Genauso bei Sport ... die 200mm sind einfach nicht super viel Reichweite, gibt aber tolle Portraits mit der Kompression.

Aber da hat jeder andere Prioritäten, Macros und Insekten machen auch super Spaß, da braucht man dann nicht ganz soviel Reichweite, aber am lieben natürlich ordentlich Schärfe und viel Licht, Portraits machen auch laune, da bin ich dann ganz bei dir, besonders wenn man auch gerne auf Events schießen möchte. Mag ich zum Beispiel so überhaupt nicht, das ist dann wie arbeit und keine Veranstaltung zum Spaß mehr für mich. Ich mag auf Konzerten und Feiern am lieben nicht mal mein Telefon sehen, geschweige denn mich mit Bildkomposition und Belichtung auseinander setzen anstatt zu Headbangen.

Aber wie gesagt, grundlegend ist die 70-200er sicher eine der Trinity und klar, F 2.8 kann einfach mehr als die günstigere F4, aber auch F4 macht schon wirklich gute Bilder und hat auf Vollformat auch schon ordentlich Gestaltungsmöglichkeiten. Aber haben müssen? Neee. Dafür gibt es viel zu viele Spezialisten bei dem Hobby.
 
Turrican101 schrieb:
Was ich noch merkwürdiger fand war, dass Apple das Feature eigentlich andersrum präsentiert hat. Nach dem Motto "bei schlechtem Licht kann man jetzt die Blende öffnen und hat eine bessere Lichtleistung". Danach werden noch drei Fotos bei Offenblende gezeigt, obwohl die Neuerung ja ist, dass man sie jetzt SCHLIESSEN kann. Und schon schreiben alle "mechanische Blende für bessere Qualität bei wenig Licht", was totaler Quatsch ist.
Steht im Artikel:
"Beim iPhone 17 Pro (Max) (Test) war die Hauptkamera auf eine feste Blende von f/1.78 ausgelegt."
"Die neue Offenblende von f/1.48 sowie f/1.8, f/2.8 und f/4.0. Dabei ist f/1.8 die Standardeinstellung, von der ausgehend das iPhone – oder der Nutzer – die Blende öffnen oder schließen kann."
Die "Offenblende" des Vorgaengers entspricht der Standardeinstellung beim neuen Modell. Die neue Offenblende von 1.48 bietet aber etwa eine halben Blendenstufe mehr Licht. Wenn man mit den optischen Kompromissen bei voll geoeffneter Blende leben kann also ein guter Kompromiss um bei schwierigen Lichtverhaeltnissen noch was rauszuholen.
 
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