Bericht iPhone 18 Pro (Max): Was macht eine variable Blende und wie ändert das Fotos?

Guter Bericht, gut erklärt! Für mich als Fotografie Laie ziemlich komplex.
 
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mithraldur schrieb:
Für mich als Fotografie Laie ziemlich komplex.
Warte mal bis noch der Umstand erklaert wird wieso Videoobjektive normalerweise nicht F sondern T fuer die Blende verwenden ;-)
Aber es stimmt das im Artikel viel Wissen in ein kompaktes Format ueberfuehrt wurde.
 
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mithraldur schrieb:
Guter Bericht, gut erklärt! Für mich als Fotografie Laie ziemlich komplex.
Da wird dar nichts erklärt, weil die tatsächliche Brennweite der Hauptkamera nirgendwo erwähnt wird.
 
Und tatsächlich, die reale Brennweite des Objektivs auf der Standardkamera liegt bei nur rund 6,8 mm.

Wird erwähnt ...
 
Averomoe schrieb:
Meim Xiaomi 17 Ultra nutzt beim. Teleobjektiv ebenfalls eine variable Blende. Tagsüber bzw. bei guten Lichtverhältnissen bemerkt man keine Helligkeitsunterschiede zwischen 75 und 100mm Brennweite.

Apple-typisch wird aus der Technik jetzt viel heiße Luft rumgewirbelt, als wäre das das neue Non-Plus-Ultra in der Fotographie. Dabei ist das einfach nur eine Lösung von vielen.
Irgendwie muss man ja ein verkaufsargument für 50% Aufpreis zum 17pro aus dem Hut zaubern
 
Von den Preisen her geht das 18er sogar wenn man die alten Geräte inkl Inflation nimmt
 

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ken.adams81 schrieb:
das 18 Pro und und Pro Max mit 211g und 249g viel zu schwere Klopper geworden sind
Jedes Jahr diesselbe Laier :D Seitdem iPhone X ist jedes Jahr das neue iPhone ein "Klopper" geworden und ist schon "Grenzwertig" oder auch darüber hinaus für viele..
In 3 Jahren sind die 249g dann aufeinmal völlig in Ordnung oder leicht.. :D
 
Ganz lustig das Thema Handykamera und "das nimmt eh keiner her". Ich hatte mal ein Galaxy S10e. Soweit ich mich erinnere, hatte es auch eine variable Blende und viel besser - einen Pro Modus. Dort konnte man die Belichtungszeit, Blende und den Iso Manuell wählen. Ich war total begeistert. Wir standen am Nürburgring und wollten in der Dämmerung noch ein paar Fotos machen, weil die Lichtstimmung echt schön war. Nach 5-10 Minuten haben wir unsere Fotos verglichen - ich mit meinem betagten S10e "mittelklasse" Smartphone und die Jungs mit ihren Iphone Pro Max Turbo bzw. High-End Smartphones. Jeder war begeistert, was meine Kamera gezaubert hat, weil deren automatische Bildkorrekturen mit dem Szenario total überfordert waren. Zu viel Rauschen wegen ISO, Autofokus hat kein Auto erkannt... Alles Vogelwild. Meine Fotos waren jedoch echt passabel, weil die entscheidenden Parameter manuell angepasst wurden. Später am Abend noch langzeitbelichtungen Richtung Fuchsröhre von der Brücke aus gemacht, die Ergebnisse waren (den Umständen entsprechend) echt vernünftig. Lustigerweise haben meine Pixel Smartphones keine Pro Modi mehr und man kann eigentlich nur noch irgendwelche Dummy-Voreinstellungen wählen, womit man außer für den klassischen Schnappschuss nichts mehr anfangen kann - echt schade.
Am Schluss bleibt, dass diese Funktionen am Ende vielleicht 1-2 % der Nutzer aktiv verwenden und diese deswegen nicht entwickelt werden....
 

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Macht die Kamera noch anfälliger für defekte. Sollte man wohl tunlichst vermeiden, das Smartphone a) fallen zu lassen oder b) irgendwo dranzumounten (Motorrad/Auto), weil sonst die Mikroruckler auf Dauer das Teil schrotten.

Gab schon genug Forum-Beiträge in anderen Foren, dass die Kamera da auf Dauer drunter leiden.
 
Vollkommen uninteressant und unwichtig. Zumal neue Fehlerquelle bei Sturz und Co.

Möchte ich professionell fotografieren, habe ich dafür zudem eine deutlich bessere Kamera im Schrank liegen. Da macht dann eine variable Blende auch Sinn mit einem gescheiten Objektiv.
 
Also ich hatte bereits ein Smartphone mit variabler Blende. War aber kein iPhone sonder ein Galaxy...Damals...2014... 😂

Nette Spielerei - werden aber 95% der User nicht wahrnehmen...
Finde die iPhones in ihren fotografischen Leistungen sowieso überbewertet. Hab mal mit einer Fotografenkollegin gesprochen, die ausschließlich mit iPhones fotografiert (gibt tatsächlich Apple Jünger bzw. Kundschaft die für genau das bezahlen) und dann halt (tlw. massiv) bearbeitet. Nette Marketing Idee. Die Fotos sind halt immer noch "nur Handybilder" - und der Dame anhand Ihrer Bilder die physikalischen Grenzen ihrer Smartphone Linse zu erklären, hat zumindest für ein relativ kurzes Gespräch gesorgt 😂

Aber um auf Apples noch nie dagewesene Weltneuheit zurückzukehren: Apples Marketingabteilung wird die Blendethematik (wie immer) gekonnt ausschlachten. Da bin ich mir ziemlich sicher 😊
 
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Blackhorse79 schrieb:
Möchte ich professionell fotografieren, habe ich dafür zudem eine deutlich bessere Kamera im Schrank liegen. Da macht dann eine variable Blende auch Sinn mit einem gescheiten Objektiv.
Und genau DAS ist doch oft das Problem. Da hilft dann auch die variabelste Blende und das gescheiteste Objektiv nicht weiter... :P
 
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Duman schrieb:
Indem sie den Blindtest erst nach dem Release starten.

Dann wird es das zum nächsten Test bestimmt sein ;)
 
Ein wirklich guter Beitrag, vor allem find ich es gut das ihr die Kleinbild Equivalenz gut erklärt.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass das iPhone 18 Pro (Max) bei f/1.48 so viel Licht einfängt wie eine Vollformatkamera bei f/5.2. Für die Belichtung pro Sensorfläche gilt die Blende f/1.48 uneingeschränkt.
Als Physiker triggert mich leider dieser kleine Satz in eurem Artikel. Ihr schreibt, dass bei der äquivalenten Blende nicht gleich viel Licht auf dem Sensor ankommt. Das ist physikalisch nicht richtig. Auch wenn ihr da im nachfolgenden Satz euren Fehler direkt selbst korrigiert.:D


Licht pro mm² = 1/Blendenzahl²
Beim iPhone mit f/1,48:
1/1,48² = 0,456
Bei Vollformat mit f/5,2:
1/5,2² = 0,037

Damit ist die Photonflussdichte auf dem iPhone Sensor ungefähr
0,456 / 0,0377≈12,1 mal höher.

Allerdings ist der Vollformat Sensor auch ungefähr 12 mal größer.

Die enregie eine Photons beträgt: E_Photon = h × c / λ
h = 6,626 × 10^-34 J·s (Planck-Konstante)
c = 3,00 × 10^8 m/s (Lichtgeschwindigkeit)
λ = Wellenlänge des Lichts

Energie pro Photon = h × c / λ

Anzahl Photonen=Lichtenergie/Energie eines Photons
Da bei gleichem Motiv, gleicher Belichtungszeit und gleichem Spektrum die Lichtenergie auf dem Sensor proportional zu Sensorfläche/Blendenzahl² ist, ist das Verhältnis der Photonenzahlen (rein idealisiert, also angenommen der selbe T-Wert, spektrale Transmission, selbe vignette, bzw. Cos⁴-Abfall usw.):

Photonen iPhone/Photonen Vollformat
= (71,5 / 1,48²) / (864 / 5,15²)
≈ 1

Die beiden Sensoren erhalten unter den Bedingungen also praktisch die gleiche Gesamtzahl an Photonen.
Der Unterschied ist aber, dass die Photonen beim Vollformatsensor auf eine 12 mal größere Fläche verteilt werden. Deswegen ist die Photonflussdichte beim iPhone bei f/1,48 ca. 12 mal höher als beim Vollformat bei f/5,15

Deshalb muss man bei der Äquivalenz zwischen Photonenflussdichte pro Sensorfläche und gesamter Photonenzahl über den Sensor unterscheiden.

f/1,48 am iPhone und f/5,15 am Vollformat haben bei gleicher Bildwirkung ungefähr die gleiche Gesamtzahl an eingefangenen Photonen, aber nicht die gleiche Photonflussdichte auf dem Sensor.
Bei gleichem Bildausschnitt, gleicher Belichtungszeit und vergleichbarer optischer Transmission ist also die insgesamt auf den Sensor fallende Lichtmenge bei der Crop Faktor Äquivalenz fast gleich, obwohl die Photonenflussdichte pro mm² um den Faktor des Quadrat des Crop Faktors unterschiedlich ist.

Da sind eure beiden aufeinanderfolgenden Aussagen widersprüchlich. Für die Bestrahlungsstärke pro Sensorfläche gilt f/1,48, für die Gesamtlichtmenge über den gesamten Sensor ist die äquivalente Blende f/5,15 aber relevant.
 
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Simpel ausgedrückt, das Licht wird beim kleinen Sensor stärker gebündelt. Crop und Blende gleichen sich optisch in Bezug auf Lichtmenge und Schärfentiefe aus.

Kleine Unterschiede ergeben sich in der Signalverstärkung, und natürlich tritt beim kleinen Sensor bei gleicher Gesamtauflösung eher Beugungsunschärfe auf.
 
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Vitche schrieb:
[...] ich hatte einfach Bock, über Kamerakram abzunerden und hab hier einen netten Anlass gefunden.


Ich fand den Artikel super, mich hat es interessiert und Daumen hoch dafür 👍

Die Kamera ist auch für mich ein wichtiges Feature am Smartphone, eine explizite Kamera (als separates Gerät) habe ich nie dabei.

Einen ND-Filter hatten übrigens das Nokia 808 (hatte - und habe - es selbst) und AFAIR auch das Lumia 1020 verbaut. Das Nokia N8 hatte auch einen ND-Filter (das N8 war mein erstes Smartphone - wegen der Kamera).
 
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deekey777 schrieb:
Beim iPhone Duo ist Apple auf halbem Surface Duo Niveau und damit Jahre voraus.
Ergänzung ()


Weil f1,4-2?
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Welches Smartphone hat Schärfentiefe in Software?
Fast jedes Smartphone simuliert die Schärfentiefe per Software.
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deekey777 schrieb:
@Ryzen 14900KS Sie fügen TiefenUNschärfe hinzu, also Defokusierung des Hintergrundes.

Als ob Tiefenunschärfe einzig von der Blendenöffnung abhängt.
Blende und Abstand halt.
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Milchkühlung schrieb:
Das klingt als würdest du annehmen, dass du jetzt mit der Blende eine schönere natürliche Tiefenunschärfe erreichen würdest...
Du hast Recht, das habe ich auf die Schnelle etwas missverständlich geschrieben.
Das neue 18Pro hat eine größer Blende wie das 17Pro, was etwas mehr Tiefenunschärfe bringen kann. Will man das bei einem bestimmten Foto nicht, kann man die mit einer kleineren Blende wieder minimieren. Die etwas größere Blende zum 17Pro reicht vielleicht aus, um die Hintergrundunschärfe nicht mehr per Software reinregnen lassen zu müssen. Aber das muss sich erst ausprobieren, viel wird es nicht bringen.
 
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