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BerichtiPhone 18 Pro (Max): Was macht eine variable Blende und wie ändert das Fotos?
Das sind dann meist auch dieselben, die bei den genannten Objektiven bei Offenblende Vergleiche zum Auflösevermögen in den Ecken anstellen. Weil das bei einem Portrait bekanntlich ausschlaggebend ist.
Es wurden einfach unironisch Backsteinmauern fotografiert, alle Brennweiten und Blenden!!1! Und dann 100%-Ausschnitte der Ecke verglichen, um die optische Güte des jeweiligen Objektivs zu "beurteilen". Kann man sich nicht ausdenken ... 😂🤣😁
Arne schrieb:
Ja da tummeln sich jede Menge analretentiver Persönlichkeiten, die gerne teure Objektive in der Vitrine stehen haben. Haben, benutzen und damit gute Bilder machen sind auch sehr verschiedene Dinge. Die wenigsten Diskussionen mit solchen Leuten lohnen sich.
Jo, so ist es. Habe damals mit APS-C digital angefangen, habe seit paar Jahren eine Kleinbild-Canon mit einigen Zoom-Objektiven mit rotem Ring, das EF 50/1.8 STM ist trotzdem meine liebste Linse, ich komme aber auch aus der analogen Welt mit damals Contax RTS und Zeiss-Festbrennweiten und bin immer noch jeden Tag froh über den Komfort der digitalen Fotografie.
Es wurden einfach unironisch Backsteinmauern fotografiert, alle Brennweiten und Blenden!!1! Und dann 100%-Ausschnitte der Ecke verglichen, um die optische Güte des jeweiligen Objektivs zu "beurteilen". Kann man sich nicht ausdenken ... 😂🤣😁
Den Backsteintest oder Gletscherbruchtest mach ich auch immer. So ein Objektiv kostet teilweise deutlich vierstellig und ist dann trotzdem manchmal nicht richtig scharf oder sogar dezentriert. Da ist mir der Spaß definitiv zu teuer um dann ggf. mittelmäßige Qualität oder gar Fehler wie Dezentrierung zu haben. Daher einmal kurz aufs Stativ, paar Fotos bei unterschiedlichen Brennweiten und Blenden und wenn die Qualität nicht passt - umtauschen. War bisher allerdings erst einmal erforderlich.
Ergänzung ()
dx1 schrieb:
Schärfentiefe, Tiefenschärfe … beides gängig. Ebenso: Scheibenkäse und Käsescheiben. Beides gängig und bedeutet auch beides das Selbe, ja?
Während Schärfentiefe und Tiefenschärfe i.A. tatsächlich völlig synonym verwendet werden - auch wenn sie in ihrer originären Bedeutung eigentlich leicht unterschiedlich sind - ist das bei Scheibenkäse und Käsescheiben im allgemeinen Sprachgebrauch hingegen wohl weniger der Fall …
Das Problem stellt sich im Englischen nicht, das ist da eindeutig
So siehts aus. Bei der niedrigen Brennweite ist ja schon bei Offenblende fast das komplette Feld scharf. Das ist halt kein Vergleich zu ner richtigen Kamera.
Was ich noch merkwürdiger fand war, dass Apple das Feature eigentlich andersrum präsentiert hat. Nach dem Motto "bei schlechtem Licht kann man jetzt die Blende öffnen und hat eine bessere Lichtleistung". Danach werden noch drei Fotos bei Offenblende gezeigt, obwohl die Neuerung ja ist, dass man sie jetzt SCHLIESSEN kann. Und schon schreiben alle "mechanische Blende für bessere Qualität bei wenig Licht", was totaler Quatsch ist.
Als nächstes erfindet Apple bestimmt die Turbotaste, bei der der Rechner gedrosselt wird und wenn man die Turbotaste drückt wird er doppelt so schnell! (also so schnell wie vorher auch schon)
Meim Xiaomi 17 Ultra nutzt beim. Teleobjektiv ebenfalls eine variable Blende. Tagsüber bzw. bei guten Lichtverhältnissen bemerkt man keine Helligkeitsunterschiede zwischen 75 und 100mm Brennweite.
...
Here is a quick comparison between the two extreme ends of the telephoto range and the inbetween presets. You may also notice that the aperture closes down a bit as you zoom in - it goes from f/2.39 to f/2.96 at the far end.
Nein, die offensichtliche Logik dahinter war, das man auch bei diesen Teilen bisher nie gehört hat, dass diese abnorm verschlissen sind. Sonst hätten wir hier ja sicher schon ein „Kamaeramodulgate“ gehabt. 🤷♂️
Und btw:
SuperHeinz schrieb:
dass Apple auch hier nicht um 8 Jahre gegenüber der Konkurrenz zurückliegt, wie dies beim Duo ist?
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bekommen erstmals eine mechanisch variable Blende in der Hauptkamera. Apple verspricht damit bessere Aufnahmen bei wenig Licht, mehr Kontrolle über die Schärfentiefe und zusätzliche Möglichkeiten bei Foto und Video. Aber was bedeutet das bei einer kleinen Smartphone-Kamera tatsächlich?
Die variable Blende wird gerade bei zu viel Licht helfen. Wenn Apple noch etwas wie Live ND anbieten würde (und Live Composition), dann wäre es eine wirklich spaßige Kamera.
Den Backsteintest oder Gletscherbruchtest mach ich auch immer. So ein Objektiv kostet teilweise deutlich vierstellig und ist dann trotzdem manchmal nicht richtig scharf oder sogar dezentriert.
So sieht es leider aus. Auch die teuren Premium-Objektive sind häufig dezentriert. Ich musste jedes Objektiv im Schnitt 1-2x umtauschen. Auch so eine kompakte RX100 variiert extrem.
Zumindest niemand der nicht mal weiß was eine Blende ist. Die, die es wissen werden es eher nutzen, wenn man bewusst damit fotografiert und nicht nur einen Schnappschuss macht. Ich finde es gut dass es die Blende jetzt gibt, ich war bisher mit der Software Tiefenunschärfe sehr unzufrieden. Zumindest wenn ich die Bilder am großen Monitor angeschaut habe. Wie groß der Nutzen ist, muss sich zeigen, wenn man das Gerät mal hat.
@Milchkühlung Ist das nicht die verbreitete Meinung bei Vollformatnutzern, die sich für richtige Fotografen halten, insbesondere wenn sie eine Sony haben?
Den Backsteintest oder Gletscherbruchtest mach ich auch immer. So ein Objektiv kostet teilweise deutlich vierstellig und ist dann trotzdem manchmal nicht richtig scharf oder sogar dezentriert. Da ist mir der Spaß definitiv zu teuer um dann ggf. mittelmäßige Qualität oder gar Fehler wie Dezentrierung zu haben. Daher einmal kurz aufs Stativ, paar Fotos bei unterschiedlichen Brennweiten und Blenden und wenn die Qualität nicht passt - umtauschen. War bisher allerdings erst einmal erforderlich.
Ich hab natürlich auch jeweils Testfotos mit Stativ bei neu gekauften Objektiven gemacht und die dann am Rechner gecheckt. Bei neuen oder geprüften gebrauchten Canon-Linsen (mpb) gab es da aber eigentlich nie wirklich was zu beanstanden.
Was ich meinte ist eher, wenn du mit einem 24mm bei Offenblende eine Mauer aus 2 Meter Entfernung fotografierst, dann werden die Ecken nie knackscharf sein, das liegt aber an der optischen Konstruktion und nicht an Qualitätsproblemen, auch wenn das ein >2k Objektiv ist.
Eine Software Schärfentiefe sieht halt im direkten Vergleich deutlich schlechter aus als über eine richtige Blende, wenn man die Bilder z.B. am PC Monitor anschaut. Am Handy selbst ist der Unterschied natürlich deutlich geringer.
Dieser (oft) überschaubare Mehrwert ist gerade bei Hobby- (und mehr noch Profi-)Fotografen ein absolutes Muss und mit das wichtigste Werkzeug (neben Licht und Schatten) zur eigentlichen Bildgestaltung.
Das kann man nicht oft genug betonen. Das ist definitiv der meist nachgefragteste Bildeffekt bei Portaits überhaupt. Die Jagd nach dem perfekten Bokeh treibt seit Jahrzehnten die technische Entwicklung voran.
Alle! 😂
Diese Mini-Sensoren mit der Micro-Linse davor ... Da ist die beste Schärfentiefe im Vergleich zu Kleinbild maximal im Bereich um Blende 6 oder so, hat Fabian im Podcast auch erläutert, da ist gar nix mit tollem Bokeh, das ist alles Software.
@Milchkühlung Ist das nicht die verbreitete Meinung bei Vollformatnutzern, die sich für richtige Fotografen halten, insbesondere wenn sie eine Sony haben?