Lautloses Kühlen

Ich würde auch den Ninja von Scythe empfehlen.
Alle Lüfter runterregeln und das System wird kühl und leise sein.

Passive CPU-Kühlung würde ich nie empfehlen, weil man einen sehr langsam drehenden Lüfter ebenso nicht hört, aber die Temperaturen damit deutlich niedriger ausfallen.
 
e-Funktion schrieb:
Wer sagt, dass sich was bewegen muss?
bisher ging es hier fast ausschließlich um (semi)aktive kühlung. ich würde mal vermuten dass sich das "Lautlos kühlen geht so nicht." in #13 darauf bezog.

aber warten wir mal ab bis der TE sich wieder meldet.

Dandelion schrieb:
Beim Spielen im belüfteten Case (Define C mit 2x 140er vorne) zwischen 72°-78°C.
schon recht warm, allerdings mit der abwärme einer graka (welche?) im gehäuse. der 1300X hatte im CB-test bei volllast mit Cinebench ~13W mehr gefressen als der 1200. könnte bzw dürfte im sommer bei 30°C raumtemperatur eng werden.

ich persönlich würde im zweifel wohl eher auf nen CPU-kühler mit (sehr) langsam drehenden lüfter setzen und dafür die gehäuselüfter weiter runterregeln. naja, mal schauen was der TE eigentlich so mit der kiste macht.
 
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Simon5007LP schrieb:
Sind beide definitiv Overkill, aber wie schon gesagt, sollte auf Volllast möglichst nicht zu hören sein. Vielleicht kennt ihr dafür ja auch bessere.
da gibts ein CB-Artikel zu dem U12A mit Vergleichsgrafik was besser ist: https://www.computerbase.de/artikel...emperatur-ueber-schalldruckpegel-standardtakt

und welches Netzteil planst Du, passiv gekühlt?

bei wenig benötigter Rechenleistung, könnte ggf. auch ein Raspberry Pi 4 in Frage kommen, da drauf kriegt man auch Win10 zum laufen
 
e-Funktion schrieb:
Natürlich geht das.
Bezogen auf sein Problem geht es nicht! Dann erkäre uns allen doch mal, wie Du einen handelsüblichen PC ohne bewegliche Teile permanent 24/7 lautlos kühlen willst. Kühlst Du mit Luft, brauchst Du Lüfter. Kühlst Du mit Wasser, brauchst Du eine Pumpe, um einen permanenten Wasserkreislauf zu etablieren. Beides sind nicht geräuschlos! Andere Möglichkeiten sind mir hier nicht bekannt!

Und komm jetzt nicht mit so komischen Ideen, sein Schlafzimmer in eine Gefriertruhe oder sowas zu verwandeln. Sowas ist unsinnig.

@Simon5007LP

Warum willst Du überhaupt in Deiner Schlafstätte einen PC 24/7 laufen lassen? Da gibts doch zig andere und bessere Lösungen. Schlaf wäre mir hier wichtiger!
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum will man denn seinen PC 24/7 laufen lassen?
 
Ich brauche schon Rechenleistung (Mehr als ein Raspberry Pi 4😂) und die CPU wird auch nachts meist auf 80%+ laufen. Der PC soll einzig als Server laufen. Verdienen meinen Lebensunterhalt als selbständiger Software-Entwickler/Spiele-Entwickler. Nutze dafür aktuell ein Notebook mit i3 6gen, aber das kann man nicht so einfach erweitern.

Netzteil ist das BeQuiet Pure Power 11 CM 500W
(Kriege das Geschenkt von nem Freund)

Der PC soll nicht lautlos sein, sondern einfach extrem leise.
 
Deathangel008 schrieb:
ich persönlich würde im zweifel wohl eher auf nen CPU-kühler mit (sehr) langsam drehenden lüfter setzen und dafür die gehäuselüfter weiter runterregeln. naja, mal schauen was der TE eigentlich so mit der kiste macht.
Selbst dann ist das lange nicht geräuschlos. Jede Bewegung verursacht Vibrationen. 1 Meter Abstand ist sehr wenig, da nimmt man immer etwas war, besonders in Ruhe und Nachts. Selbst wenn man dämmt, hat man wieder mit mehr Wärmeentwicklung im Gehäuse zu tun, und dann müssen die Lüfter wieder schneller drehen.
Ergänzung ()

Simon5007LP schrieb:
Ich brauche schon Rechenleistung (Mehr als ein Raspberry Pi 4😂) und die CPU wird auch nachts meist auf 80%+ laufen. Der PC soll einzig als Server laufen. Verdienen meinen Lebensunterhalt als selbständiger Software-Entwickler/Spiele-Entwickler. Nutze dafür aktuell ein Notebook mit i3 6gen, aber das kann man nicht so einfach erweitern.
Und warum muß es da stehen, wo Du schläfst?
Simon5007LP schrieb:
Der PC soll nicht lautlos sein, sondern einfach extrem leise.
Bei so einer Last hast Du immer Geräusche und Vibrationen. 1m Abstand ist zuwenig. Ich hab da eigene leidliche Erfahrungen. Da müßtest Du eine Schallbox oder sowas bauen, was weiter weg steht und entsprechend geklühlt wird. Was spräche denn gegen einen Mietserver oder eine Cloudlösung?
 
Simon5007LP schrieb:
Netzteil ist das BeQuiet Pure Power 11 CM 500W
Das Netzteil ist nicht schlecht, aber vermutlich lauter als jeder der vorgeschlagenen CPU-Kühler.
Suche dir einen der vorgeschlagenen CPU-Kühler aus, außer den Arctic Alpine (der ist zu schwach).
 
Der 1300X ist hinsichtlich der Abwärme nicht mit Highend-CPUs vergleichbar, das scheinen hier einige Leute zu vergessen. Nicht jedes Problem muss man mit Geld bewerfen.
Kauf dir einfach ein gut belüftetes Gehäuse (Dark Base 500 wäre da evtl. nicht meine erste Idee), verbaue unbedingt keine Festplatten und hol dir leise, langsam drehende Lüfter. Die gibt's z.B. bei Arctic für schmales Geld, bei 500 rpm sind die aus dem Gehäuse mit einem Meter Abstand nicht mehr zu hören. Wenn das immer noch zu laut sein sollte, die gehen auch auf 300 rpm runter.
 
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@Qualla
Der Server soll jetzt gebaut werden und falls nötig die CPU ausgetauscht werden. Geld ist bei mir kein Problem (Außer es geht in die Übertrieben Extreme)

Es geht hier einzig und allein darum daß er leise sein muss und wenn möglich kühl 😂.

@PHuV
Cloud Lösungen mögen zwar praktisch sein, aber ich habe in diesem Bereich gearbeitet und werde so ein System nie verwenden, einfach da die deine Daten einfach einsehen können. Selbst nen Praktikant bei "denen" könnte das. Die Werte deine Daten wie z.b. installierte Programme und benutzte Internet-Adresse aus.
Datenschutz-Technisch nicht so geil 😂 Ist zwar anonym, aber nicht Privat.
 
Wenn Geld kein Problem ist, kannst du nach der Maxime "there's no kill like Overkill" gehen und nimmst nen Noctua NH-D15 (oder NH-D15S) und regelst die Lüfter halt runter. (wie bereits vorgeschlagen)
Der Kühler wird dann auch beim CPU-Wechsel mit quasi allem fertig und die Lüfter sind, je nach Last und Zieltemperatur, eben auch leise zu bekommen.
 
PHuV schrieb:
Bei so einer Last hast Du immer Geräusche und Vibrationen.

Also ich bekomme 'nen R5 3600 unter Prime95-Volllast annähernd lautlos (bei ca. 65 °C maximaler Kerntemperatur und ca. 500 RPM am CPU-Kühler). Bei einem Meter Abstand hört man die Kiste auch nachts nur dann, wenn man direkt davor hockt (und das sag' ich nicht so daher, wie andere, die bei 1000 RPM am NH-D15 nix hören wollen).

Einen R3 1300X zu kühlen, der im Vergleich zu meinem Prime95-Beispiel mit deutlich weniger Last zu kämpfen hat, bekommt man mit guten Lüftern und einem potenten Kühler definitiv so hin, dass man ihn nie hört - es sei denn, die Lüfterlager sind schlecht. Wichtig sind deshalb neben dem Kühler auch die Lüfter - die sollten nebengeräuschfrei sein.

Und falls Du HDDs nutzt / nutzen musst: Direkt neben mir steht ein Server mit HDDs, den ich selbst bei höchster Konzentration und mit einem Ohr direkt am Gehäuse nicht zu hören vermag! Wie soll das gehen? Mit selbst gebauten Bitumenboxen, die schaumstoffgelagert sind :)

Was ich damit sagen will, ist, dass man jede Komponente annähernd lautlos gekühlt bekommt. Der dafür zu betreibende Aufwand ist jedoch teilweise absurd hoch (Zeit, Geld, Materialien).
 
Warum muss der Rechner eigentlich im Schlafzimmer stehen? Den kann man auch an die Toiletendecke klatschen und im Schlafzimmer oder wo auch immer ein passives Remote-System für den Zugriff verwenden.

Außerdem würde ich den Server-Anteil auf einen dedizierten Server auslagern und ein echtes Backup-Einrichten, z. B. auf ein NAS. Falls für den Server-Anteil nicht auch ein NAS reicht.

Wenn Dir die Kiste abraucht, ist dein Lebensunterhalt sonst futsch und ich konnte nicht herauslesen, dass Du ein vernünftiges Hardwaresetup hast.
 
PHuV schrieb:
Und komm jetzt nicht mit so komischen Ideen, sein Schlafzimmer in eine Gefriertruhe oder sowas zu verwandeln. Sowas ist unsinnig.

Etwas mehr kreativität hätte ich schon erwartet :D Passives Netzteil, passive Grafikkarte, nur SSD - das wäre z.B. ein guter Anfang. Mit einem Dark Rock 3 ohne Lüfter habe ich eine Zeit lang einen Mittelklasse-Intel auch passiv betrieben. Wenn man wirklich noch einen Gehäuselüfter braucht: 140mm pwm Silent Wings 3 auf absolutem minimum laufen lassen, ggf. semi-passiv in der Lüftersteuerung einstellen und ne db-Killer Box bauen. Das sollte den größten Lärm vom Lüfter dann vermeiden.
 
Andernfalls ein Peltierelement nutzen, wenn es einem der Stromverbrauch wert ist.
 
downforze schrieb:
Andernfalls ein Peltierelement nutzen, wenn es einem der Stromverbrauch wert ist.
Und das wird durch Magie gekühlt? Oder wie wird dessen Abwärme abgeleitet? ;)
 
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downforze schrieb:
Andernfalls ein Peltierelement nutzen, wenn es einem der Stromverbrauch wert ist.

Zeigte nicht jedes PC-Peltier-Experiment, dass es äußerst ungeeignet zum Kühlen ist? Selbst da, wo es nicht nur Hobby-Bastelei war, sondern tatsächlich kommerziell versucht wurde, musste man sich eingestehen, dass jeder halbwegs potente Luftkühler besser ist, denn die erzeugte Abwärme des Peltierlements muss ja genauso irgendwo abgeführt werden.
 
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Bei einem Ryzen 1300 reicht so ein Peltierelement aus, eine Seite ist kühl und eine warm. Ich habe so etwas hier noch auf meine Gecube AGP X1950XT. Hat sich aber bei Grafikkarten nicht durchgesetzt.
 
Peltier = Bad Cooling Idea. Nehmen wir mal an, die Kühlleistung wäre identisch zu einem normalen Luftkühler (was sie nicht ist). Bleibt der enorme Verbrauch des Peltierelements. Wenn das Netzteil zusätzlich eine gehörige Portion Strom abgeben muss, steigt auch dort die Wärmeentwicklung und damit die Lautstärke. Man hat dementsprechend überhaupt keinen Vorteil. Nimmt man ein passives Netzteil, erwärmt das dann stärker das Gehäuseinnere.

Thermoelektrische Kühlung ist eine nette, aber völlig unsinnige Spielerei ohne irgendeinen Mehrwert (für den PC) und es hat sich völlig zu recht nicht durchgesetzt.
 
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