Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen

"Nur" ist gut - ohne Red Hat kannste den gesamten "Linux-Laden" wahrscheinlich dicht machen.
 
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Hoffentlich entwickelt sich jetzt keine „meins ist besser als deins“ Diskussion, wäre schade um den Thread.
 
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foofoobar schrieb:
Dafür das die Installationsroutine ohne erklärende Meldung crashed?

Ich bin keineswegs happy über das Verhalten von Nvidia bzgl Linux oder allgemein Open Source,
aber dass bei einer so große Distro, die Installationsroutine Problem damit hat, wenn man eine Grafikkarte vom Hersteller mit dem größten Marktanteil im PC stecken hat, ist einfach ein unbefriedigendes Ergebnis.

Das System ist ein Ryzen 1600 mit GTX1060.
 
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SavageSkull schrieb:
Dafür das die Installationsroutine ohne erklärende Meldung crashed?

Ich bin keineswegs happy über das Verhalten von Nvidia bzgl Linux oder allgemein Open Source,
aber dass bei einer so große Distro, die Installationsroutine Problem damit hat, wenn man eine Grafikkarte vom Hersteller mit dem größten Marktanteil im PC stecken hat, ist einfach ein unbefriedigendes Ergebnis.
Red Hat verdient seine Kohle mit Servern.
Und leider gibt es immer noch zu viele Deppen die sich dieses überteuerte Gerümpel von NV kaufen.

Kriegt es NV mittlerweile eigentlich mal auf die Kette seinen Kernel-Kram nach upstream zu schieben?
 
foofoobar schrieb:
Und leider gibt es immer noch zu viele Deppen die sich dieses überteuerte Gerümpel von NV kaufen.
Ja und? Es ist nunmal eine ältere Nvidia GPU vorhanden. Willst du ihm eine AMD GPU bezahlen?
 
Habicht schrieb:
Keine Ahnung was du installiert hast, aber ein aktuelles KDE-Plasma ist kein Spin. ;)
Schon befremdlich das so auszudrücken. KDE war für Fedora immer nur ein Spin bis 2025. Mit Fedora 42 (https://www.phoronix.com/news/Fedora-KDE-Desktop-Promoted) hat sich das erst geändert.

Auch war Fedora immer GNOME Flagship und hätte das GNOME Projekt (mit einer unheimlich ähnlichen Art und Weise wie du postest) nicht alle vergrault und alle Features die die Community geliebt hat für "brauchen wir nicht (eigntlich ich, im sinne des Maintainers)" entfernt wäre KDE bis heute ein Spin.

Habicht schrieb:
"Nur" ist gut - ohne Red Hat kannste den gesamten "Linux-Laden" wahrscheinlich dicht machen.
Vorher noch Klugscheißen und hier dann selber veraltete Tatsachen verzapfen. Red Hat war sehr wichtig, das hatte damals™ damit zu tun dass sie Computer/Server mit Treiberkompatiblität und Support verkauft haben. Dass das im Zuge der Virtualisierung immer unwichtiger wurde versteht sich von selbst. Mit dem Begraben von CentOS haben Sie es völlig auf die Spitze getrieben. Hat ja einen Grund warum alle zu Debian gewchselt sind (siehe Proxmox). Red Hat kann derzeit noch auf seine aktive Entwicklung von systemd verweißen, aber darauf beläuft es sich. Im Kernel Developemnt sind sie nicht mehr federführend.
 
@tty_ghost
Und sind es noch, wenn du die Zeitspanne für den Kernel auf 10 Jahre erweiterst. Oder eine zusätzliche Perspektive betrachtest und die großen drei (kommerziellen) Enterprise Distributionen durchzählst – Red Hat, SUSE, Ubuntu.

Wie auch immer du es drehst, Red Hat ist nicht so unwichtig, dass deren Ressourcen „einfach“ ausgeglichen werden könnten. Unabhängig davon, wie dein Standpunkt zur Geschäftspolitik sein mag.
 
sedot schrieb:
Wie auch immer du es drehst
Ist das Satire? Ich habe gesagt dass sie "nicht mehr federführend sind" und nicht "dass sie seit 10 Jahren nicht mehr federführend sind." Dein eigener Link beweißt es ja und du musstest deine Argumentation anpassen nicht ich.

sedot schrieb:
Red Hat ist nicht so unwichtig, dass deren Ressourcen „einfach“ ausgeglichen werden könnten.
Ja, dem Stimme ich zu.
 
tty_ghost schrieb:
KDE war für Fedora immer nur ein Spin bis 2025.
Ja, "war" - das ist etwas anderes als "ist".
tty_ghost schrieb:
Hat ja einen Grund warum alle zu Debian gewchselt sind
Definiere "alle" - ich hoffe, dir ist klar, dass "alle" mehr" als nur "eins" ist.

Und erspar uns alle bitte deine peinlichen Pöbeleien, du machst dich damit nur lächerlich.
 
Habicht schrieb:
Ja, "war" - das ist etwas anderes als "ist".
Halt 22 von 25 Jahren. Promoted weil das andere Projekt verfallen ist. Nach wie vor nicht Hauptversion. Was dir da so wichtig ist entzieht sich dem Rest.

Habicht schrieb:
Debian steht halt viel stärker im Fokus als davor. Proxmox (das du aus irgend einen Grund aus dem Zitat entfernt hast) ist ja ein schönes Beispiel. Ist ja nur die RHEL Technologie die jetzt auf dem Konkurrenz Produkt läuft und in kürzester Zeit einen sehr großen Nutzerkreis gewonnen hat.

Habicht schrieb:
Und erspar uns alle bitte deine peinlichen Pöbeleien, du machst dich damit nur lächerlich.
Da kann man dich nur selber zitieren
Habicht schrieb:
ich hoffe, dir ist klar, dass "alle" mehr" als nur "eins" ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, Fedora (KDE Plasma) läuft jetzt auf dem Testsystem.

Installation mit Nvidia Karte etwas tricky, weil die Live Version erstmal problemlos bootet, aber der Installer danach abbricht. Man muß die "Select Troubleshooting > Start Fedora in Basic Graphics Mode from the boot menu." Version booten, davon klappt dann die Installation Problemfrei.
Nach der OS Installation sollte dann aber auch der proprietäre Nvidia Treiber installiert werden. Ich habe mich hier an diese Anleitung gehalten und das hat soweit ganz gut funktioniert:
https://github.com/Comprehensive-Wall28/Nvidia-Fedora-Guide
In meinem Fall mit der alten GTX1060 gilt der 580.x Treiberbranch, da Nvidia diese Karten nach 10 Jahren aus dem aktuellen Branch ausgekoppelt hat.

Vorinstalliert ist der Dragon Player, der erstmal dadurch aufgefallen ist, dass er uralte Videos von meinem NAS nicht abspielen konnte, was aber an den fehlenden Codecs lag.
Einmal "sudo dnf install ffmpeg --allowerasing" und alles funktioniert wie gewohnt.

Vor mir ist also erstmal ein 0815 Plasma Desktop der wenig auffällig ist. Im Gegensatz zu den bisherigen anderen Distributionen ist hier auch an Programmen relativ wenig vorinstalliert und um bei den beiden Beispielen oben zu bleiben, auch wenig vorkonfiguriert.
Mir kommt daher Fedora relativ nackt, bzw wenig "verbogen" vor.

Ich habe mal Steam installiert und Risen (das ist nicht so groß und sollte auf Anhieb laufen) installiert. Das Spiel startet auch problemlos und es läuft auch auf Anhieb problemlos.

Kurz nochmal einen Videostream gestartet. Da ich meine Passwörter nicht im Kopf habe, also auch nochmal Bitwarden installiert und im Firefox kurz aktiviert, dass DRM Videos aktiv sein können und auch das funktioniert erstmal soweit ganz unauffällig.

Um eine Meinung zu bilden muß ich aber erstmal weiter testen.

foofoobar schrieb:
Und leider gibt es immer noch zu viele Deppen die sich dieses überteuerte Gerümpel von NV kaufen.

Kriegt es NV mittlerweile eigentlich mal auf die Kette seinen Kernel-Kram nach upstream zu schieben?
Alle anderen Distributionen, die ich bisher getestet habe, sind nicht bei der Installation gecrashed, so wie jetzt gerade. Entweder man mußte ein "Nvidia Image" runterladen und installieren, oder der Installer hat direkt geprüft und bei der Installation den Nvidia Treiber installiert. So blöd sich Nvidia hier anstellt, muß ich trotzdem erstmal den Finger auf Fedora zeigen.

Bei den Usern, hat Nvidia eine bedeutend größere Marktdurchdringung und da muß sich ein OS nunmal auch dran orientieren.
 
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tty_ghost schrieb:
Debian steht halt viel stärker im Fokus als davor. Proxmox (das du aus irgend einen Grund aus dem Zitat entfernt hast) ist ja ein schönes Beispiel.
deine Argumentationskette ist schwach - aber der Fanboy ist nicht zu überlesen.

Promox ist alles was dir einfällt - Fakt ist aber, das RHEL und Rocky-Linux (was ebenfalls auf RHEL basiert) den Servermarkt beherrschen, dann noch SLE, ein bisschen Ubuntu und dann kommt lange nichts und dann noch ein bisschen Debian.

Nichts gegen Debian, ich nutze das selber auch - aber "Fanboy" bin ich deshalb noch lange nicht.

Aber lass gut sein, ich habe keinerlei Lust und Interesse daran, mich mit einem Kleinkind über die Qualität seines Lutschers zu streiten.
 
SavageSkull schrieb:
Alle anderen Distributionen, die ich bisher getestet habe, sind nicht bei der Installation gecrashed, so wie jetzt gerade. Entweder man mußte ein "Nvidia Image" runterladen und installieren, oder der Installer hat direkt geprüft und bei der Installation den Nvidia Treiber installiert. So blöd sich Nvidia hier anstellt, muß ich trotzdem erstmal den Finger auf Fedora zeigen.
Dann mach doch einen qualifizierten Bug-report auf anstatt uns hier voll zu jammern.
Und lass in Zukunft die Finger von dem Gerümpel von NV.

Es gibt nix gutes außer man tut es.
 
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SavageSkull schrieb:
In meinem Fall mit der alten GTX1060 gilt der 580.x Treiberbranch, da Nvidia diese Karten nach 10 Jahren aus dem aktuellen Branch ausgekoppelt hat.
Nvidia ist bekannt dafür dass es unter Linux gerne mal zu Problemen kommt und Fedora ist jetzt auch nicht unbedingt auf alte Hardware ausgelegt. Da kommen dann halt zwei Ursachen zusammen.

Nur mal als Beispiel dafür, dass sich auch andere Oberflächen mit Nvidia schwer tun → https://wiki.hypr.land/Nvidia/
 
Habicht schrieb:
Promox ist alles was dir einfällt - Fakt ist aber, das RHEL und Rocky-Linux (was ebenfalls auf RHEL basiert) den Servermarkt beherrschen
machen Sie ja nicht. Keiner Betreibt Kubernetes oder Docker auf RHEL. Das sind alles Debian oder Ubuntu. Bei jedem Hoster stecken hinter den Angeboten zu 90% Docker Container.

Habicht schrieb:
Promox ist alles was dir einfällt
Proxmox, so ein Schwaches Argument dass du es entfernen musstest. Nebenbei halt, wie schon erwähnt, alle Kubernetes und Docker Cluster.

Habicht schrieb:
Fedora ist jetzt auch nicht unbedingt auf alte Hardware ausgelegt.
Funny, das Fedoraprojekt brüstet sich damit genau dafür ausgelegt zu sein https://fedoraproject.org/wiki/FAQ#..._program_for_hardware_that_works_with_Fedora?

Fedora runs on a large variety of hardware, and the list of working hardware is constantly growing larger. Because Fedora improvements occur very rapidly and consistently, including hardware support, a Hardware Compatibility List was deemed too time-consuming and not worthwhile.
 
tty_ghost schrieb:
Keiner Betreibt Kubernetes oder Docker auf RHEL. Das sind alles Debian oder Ubuntu. Bei jedem Hoster stecken hinter den Angeboten zu 90% Docker Container.
RHEL hat eigene Umsetzungen, die eher den Fokus auf Sicherheit setzen.
Welchen Stellenwert die im Markt haben, weiß ich nicht. Ist mir auch egal.
 
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