Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen

tty_ghost schrieb:
Podman Compose gibts nach wie vor ein Docker Wrapper.
Was fĂĽr eine Kuddel-Muddel Ausdrucksweise ... hast Du gerade einen "Docker Wrapper" gegessen? ;)

Podman kann auch Docker verwalten und mittels Wrapper kommunizieren. Umgekehrt nicht.
Dafür ist Docker allerdings weiter verbreitet, weil es schon länger existiert als Podman.

Werde Podman demnächst auf OMV testen.
 
Mir geht's dabei um das Deutsch im Satz, nicht um die englischen Begriffe.
Was wolltest du mir mit dem Satz mitteilen?
Reicht es bereits, das "ein" durch ein "als" zu ersetzen?
 
Ein „Docker-Wrapper“ ist ein Programm oder eine Kompatibilitätsschicht, die Docker-Befehle entgegennimmt und intern etwas anderes ausführt.
 
WeiĂź ich.

Da Podman auch Docker (Compose) nutzen kann, aber Docker nicht Podman (Compose), ist es verständlich, wenn es mehr Docker als Podman gibt. Viele Docker könnten nämlich durch Podman genutzt werden, aber durch die Statistik zu Ungunsten von Podman als Docker dargestellt werden.
 
Tanzmusikus schrieb:
Werde Podman demnächst auf OMV testen.
Nutze ich schon eine Weile auf Debian 13 fĂĽr Paperless-ngx, etc.
Ich kann nichts negatives berichten.

Alles läuft, wie es soll, root-less.
 
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sedot schrieb:
Hoffentlich entwickelt sich jetzt keine „meins ist besser als deins“ Diskussion,

Hängt doch davon ob man ein möglichst stabiles und ausgereiftes System haben will, die neuesten Features und den neuesten heißen Scheiß, welche Hardware man verwendet und welche Software und Desktop Wünsche man hat.

Je nachdem greift man zu jeweiligen Distribution.

Neueste Hardware neueste Features > Arch (based) oder Fedora

Älteren Hardware möglichst ausgereifte Software etwas mit LTS, Debian und so weiter.

Dann gibt es noch Desktop Distributionen wie PopOS mit dem Cosmic Desktop oder Linux Mint mit Cinnemon, und so weiter.

Soll sie Kinderleicht installiert werden oder will man alles selbst definieren und Konfigurieren, dann je nachdem Grafischer Installer mit Vorgaben oder Text Installer mit unbegrenzten Konfigurationsmöglichkeiten.

Die Frage war eigentlich nie leicht per Ferndiagnose zu beantworten und musste immer schon vom TO entschieden werden.
 
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Nach diversen Experimenten mit Suse, Ubuntu, Mint, Kubuntu, , Debian bin ich jetzt beim Notebook bei Fedora gelandet, Kubuntu ist (glaube ich^^) noch auf meinen Media-PC. FĂĽr den Gaming PC' ist es immer noch Win11 - einziger Grund Spiele mit Anti-Cheat-Software. Ansonsten bin ich privat und beruflich von Windows 11 nur noch genervt.

Zu Fedora:
Gewählt habe ich es, weil es als Auslieferungsbetriebssystem beim Lenovo X1 Carbon mit dabei ist und ich zu oft bei sehr neuen Notebooks monatelang mehr oder weniger erfolgreich gebastelt habe, damit alles läuft. Ein Linux mit Hersteller-Support bei Problemen ist natürlich purer Luxus. ^^

Spannend ist, dass durch die Wahl von Fedora bei Lenovo Optionen rausfallen, z. B. das Mobilfunk-Modem. Recherchiert man dazu, stellt sich heraus, dass es dafür nur Bastellösungen gibt, die funktionieren "können".

Für ein 14 Zoll-Notebook finde ich das Bedien-Konzept von Fedora gewöhnungsbedürftig, aber sehr angenehm (Wischen, um an das Programmauswahlmenü zu kommen, zur Seite wischen für weitere Desktops).

Einmal ist bei mir ein Kernel-Update gecrasht. Da aber bei jeden Start ältere Kernelversionen mit zur Auswahl stehen, musste ich mich zwar etwas einlesen und ein bisschen Terminal nutzen, konnte das aber direkt aus Fedora (und ein paar Tage das alte System aufrufen, bis ich Zeit und Lust hatte).

Das Einzige, was mich bei Linux immer noch nervt, ist das umständliche Herunterfahren. Da hätte ich gerne eine "Ein-Knopf-Lösung" ohne / fast ohne Wartezeit.
 
derLordselbst schrieb:
Da hätte ich gerne eine "Ein-Knopf-Lösung" ohne / fast ohne Wartezeit.
Ich habe mir systemctl poweroff auf eine Taste konfiguriert.
 
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Die Dell-Notebooks sind bei mir letztes Jahr bei der Suche nach einem Notebook herausgefallen, ich kann nicht einmal mehr sagen, weswegen.^^

Mein X1 Carbon kostet mit denselben Specs heute ĂĽbrigens das Doppelte...
 
Keine Ahnung, ob hier hereinpasst, aber wollte auch mal meine Erfahrung mit den zwei größten Kritikpunkten aus meiner Sicht teilen:

Kann es sein, dass sich Linux oft selbst im Weg steht? Ich spreche hier vor allem von den verschiedenen Installationsarten: Snap, Flatpak, PPA etc. Hier meine Erfahrung unter Kubuntu 24.04 und Ubuntu 26.04:

Aktuelles Beispiel unter Ubuntu: Videobeschleunigung ĂĽber die GPU hat bei Firefox als Snap nur mit VP9 funktioniert. AV1 ging gar nicht.
Beim Brave Browser ging als Snap gar keine Videobeschleunigung. Als Flatpak ging sie, aber PWAs (so heiĂźen doch die Apps, welche man aus Seiten erstellen kann?) erscheinen mal im Launcher und mal nicht.
Installiert aus dem Repository funktioniert alles. DafĂĽr werden hier wieder keine automatischen Updates installiert, sondern muss manuell geschehen (auĂźer eben man konfiguriert unattended upgrades...erfordert aber wieder tiefere Kenntnisse).

Bei LibreOffice als Snap konnte ich die Dateien meiner OneDrive, welche in Nautilus verknüpft sind, nicht abspeichern. Als Flatpak hatte ich Anzeigeprobleme und konnte das Theme nicht ändern.
Als PPA geht alles. Muss man aber wieder die Befehle heraussuchen und wieder in unattended upgrades eintragen oder manuell updaten.

Auch Thema Update ist etwas undurchsichtig, zumindest aus 0815 User Sicht. Hatte mich bspw. bei Ubuntu 26.04 gewundert, dass mir nie Updates angezeigt werden. Das war unter 24.04 meine ich noch anders. Bis ich gelesen habe, man muss die mittlerweile manuell suche. Sicherheitsupdates werden auch nur standardmäßig eingespielt, wenn der Laptop genau zu den Updatezeiten am Strom ist.
Wäre schön gewesen, wenn man bei der Einrichtung die Wahl hat...
Arch Linux hatte ich auch probiert, aber das war mir dann doch zu viel des Guten.

Auf der anderen Seite könnte man natürlich Mint nehmen, aber dessen Skalierung auf 125% und das Setzen auf X11 ist auch eher suboptimal.

Ich denke scheitert bei Ottonormaluser vor allem an der Einrichtung und nicht an der Bedienung. Einmal richtig eingerichtet geht alles...aber bis man das richtig konfiguriert hat, dauert es eben. Das ist bei Windows eben noch alles einfacher. Auch das Updates automatisch von Haus aus eingespielt werden, ist fĂĽr mich ein Pluspunkt mittlerweile.
 
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Spassmuskel schrieb:
Ich denke scheitert bei Ottonormaluser vor allem an der Einrichtung und nicht an der Bedienung.
Und jetzt stell dir mal einen Nutzer vor, der noch nie Windows benutzt hat - da ist dann gar nichts einfach und mit "Ungeziefer" muss er sich auch noch beschäftigen.

Linux ist viel einfacher als Windows - insbesondere solche "Kindergartensysteme" wie Mint, da musst du doch gar nichts wissen → einfach zum Installieren die Automatik benutzen und du hast ein voll funktionsfähiges System.

Nachtrag: unter Windows holst du dir doch Programme auch direkt vom Hersteller oder klickst du da auf irgend welche x-beliebigen Links und installierst dir die .exe?

Beispiel Brave-Browser → geh auf die Seite von Brave und du bekommst eine detaillierte Anleitung zum Installieren - niemand zwingt dich zu Snap oder Flatpak.
https://brave.com/linux/
 
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Spassmuskel schrieb:
Auch Thema Update ist etwas undurchsichtig, zumindest aus 0815 User Sicht. Hatte mich bspw. bei Ubuntu 26.04 gewundert, dass mir nie Updates angezeigt werden. Das war unter 24.04 meine ich noch anders. Bis ich gelesen habe, man muss die mittlerweile manuell suche. Sicherheitsupdates werden auch nur standardmäßig eingespielt, wenn der Laptop genau zu den Updatezeiten am Strom ist.
Das kann ich mir kaum vorstellen. Bei mir gab's solche Probleme mit Updates nicht.
Da wurde ggf. etwas an den "Sources/Quellen" verändert (deaktiviert?).

Dass PPAs Probleme bereiten können, steht immer dabei. Wenn man das nicht beachtet, hat man den Salat.
Ist mir selbst auch passiert. Bei PPAs ist zu empfehlen, nach der Installation bzw. Aktualisierung das PPA wieder zu deaktivieren. Dies PPA muss/kann/sollte/möchte dann regelmäßig auf Updates überprüft werden.

Spassmuskel schrieb:
Kann es sein, dass sich Linux oft selbst im Weg steht?
Ich spreche hier vor allem von den verschiedenen Installationsarten: Snap, Flatpak, PPA etc.
Ja, das sind alles parallele Möglichkeiten, die man abwägen sollte.
Ich bin deshalb von Ubuntu-Basis (Pop!_OS) weg zu Arch-Basis (EndeavourOS) gewechselt.
Auch hier gibt es zu beachten, dass das AUR ähnlich wie das PPA nicht den vollen Service bieten.
Diese Zusatz-Repositories werden meist von einzelnen Personen oder sehr kleinen Teams bereitgestellt.

Snap & Flatpak sind dann nochmal etwas anderes, weil sie nicht direkt ins System installiert, sondern nur "angeflanscht" werden. Das sind quasi kleine Mini-Systeme, die einfach nur den Kernel benötigen.
HierfĂĽr muss man dann entsprechende Rechte setzen, was ein Snap/Flatpak nutzen darf oder nicht.

Die Vielfalt macht es etwas schwieriger den Über- & Durchblick zu behalten, aber bietet halt zusätzliche Möglichkeiten für spezielle Zwecke (z.B. „immutable“, also „unveränderliche“ Basis).

Dies wird u.a. auch von Firmen genutzt, welche nur wenig Änderung am System wünschen.
Kann aber auch fĂĽr Spieler interessant sein, die nur zocken & sich nicht um's System kĂĽmmern wollen.

Da gibt es bestimmt nocht viel viel mehr an Aspekten ... ... ... wünsche "Gute Verdauung" des Textes. 🤓

Spassmuskel schrieb:
Auf der anderen Seite könnte man natürlich Mint nehmen, aber dessen Skalierung auf 125% und das Setzen auf X11 ist auch eher suboptimal.
Ist doch bereits in Arbeit (Wayland). Dies gilt fĂĽr Xfce, Cinnamon und LXQt.
 
@Tanzmusikus bei mir wurden tatsächlich zwei Wochen lang keine Sicherheitsupdates eingespielt. Es gab zwar welche in der Pipeline, wurden aber nie installiert. Bei einem "dryrun" kam dann heraus, dass auf Akku sofort abgebrochen wird. War eine frische Installation und hatte bis dahin nur den Snapstore genutzt.
Andere Updates musste ich manuell suchen. Das waren dann schon einige. Nur die Snaps wurden automatisch aktualisiert.

@Habicht naja, im Prinzip wird man dazu schon gezwungen. Unter Ubuntu ist Firefox und Libreoffice standardmäßig als Snap installiert. Hätte schon erwartet, dass da dann alles funktioniert. Denke nicht dass ein Normaluser auf die Idee gekommen wäre, dass man das überhaupt anders installieren kann.

KODi hat auch nur als flatpak funktioniert. Die Debian Version machte nur Probleme.
Collabora Desktop hab ich auch nur als flatpak gefunden
 
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Spassmuskel schrieb:
Andere Updates musste ich manuell suchen.
Wie & wo suchst du denn manuell Updates vom Ubuntu-Repository?

Spassmuskel schrieb:
Nur die Snaps wurden automatisch aktualisiert.
Da sind wir dann wieder bei der gleichen Situation:
Tanzmusikus schrieb:
Das kann ich mir kaum vorstellen. Bei mir gab's solche Probleme mit Updates nicht.
Da wurde ggf. etwas an den "Sources/Quellen" verändert (deaktiviert?).
Stellt Ubuntu mittlerweile nur noch Snaps zur VerfĂĽgung?

Welches Flavor nutzt du: Ubuntu 26.04. Gnome?
Schaue ich mir mal an ...
 
Tanzmusikus schrieb:
Stellt Ubuntu mittlerweile nur noch Snaps zur VerfĂĽgung?
Ne, aber Snap hat einen eigenen Store und updatet sich auch im Hintergrund selbst, während der Apt-Kram und optional Flatpak über Gnome Software laufen.
 
Garmor schrieb:
während der Apt-Kram und optional Flatpak über Gnome Software laufen.
Und das lässt sich nicht automatisieren?



@Spassmuskel

Ein mögliches Script für *buntu (inkl. Zorin) wäre z.B.:
Terminal/Konsole öffenen
$ nano upd.sh #script names "upd.sh" erstellen
$ chmod +x #ausfĂĽrbar machen
Bash:
#!/bin/bash
sudo apt update && sudo apt upgrade && sudo apt autoremove --purge
flatpak update && flatpak uninstall --unused
#fastfetch
FĂĽr Nutzung von fastfetch einfach die "#" entfernen.

... oder grafischen Updater aktivieren:
https://linuxcapable.com/upgrade-to-ubuntu-24-04-noble-numbat-desktop-or-server/

... oder Topgrade installieren:
https://github.com/topgrade-rs/topgrade
 
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