News Messenger: Signal mit Desktop-App auch ohne Chrome nutzbar

boncha

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#3
Dabei bräuchte es nur sowas wie Franz https://meetfranz.com/

Dann könnten die Leute auch nicht mehr rummeckern, dass es ja "kompliziert" sei mehr als einen Messenger zu bentzen.
Schreibt man eine Nachricht geht die Hirarchie dann:
Signal -> Telegram -> Threema -> [...] -> Whatsapp
An letzteres wird dann nur gesendet, wenn der Kontakt keine Alternative verwendet.
 
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#4

HorstSch87

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#5
Als Electron App basiert das jetzt auf Chromium, das wäre ja ohnehin die naheliegende Wahl gewesen, um das ganze Browser- und Plattformunabhängig zu machen.
 
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#7
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#8
Nicht für W10M verfügbar. Für mich uninteressant. Immerhin gibt es Threema für W10M. Aber selbst das ist (für mich) uninteressant, da es nicht die Verbreitung vom Platzhirsch "WhatsApp" hat.
Also ich benutze auf W10M sowie W10 PC Telegramm App. Das haben wenigstens viele Leute im vergleich zu Threema.
Auch sonst benutze ich sehr viele Apps auf W10 PC. Finde ich teilweise besser als übern Browser oder irgendwelche Programme zu Installieren.

PS: Was genau für Vorteile bringt Franz sowie Wire client im vergleich zu WA & Co? Und welcher von beiden ist sehr gut?
 
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#9
Dieses Franz auf dem Handy wäre eine coole Sache. Das Prinzip hat er damals von Trillian aufgenommen das alle PC Messenger vereint hatte in ein Interface.

Aber ich finde seine Umsetzung echt gut. Ich nutze die Messenger nicht am PC, aber wie erwähnt am Handy selber wäre das toll.
 
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#10
Yay, endlich! Ich habe ewig auf eine Desktop-App gewartet die unabhängig von Chromium/Chrome ist. Leider fehlen noch ein paar Features, ich würde mir z.B. Locking der App wünschen.

@boncha
Franz sieht auch interessant aus, danke für den Tipp. Leider fehlt die mobile Umsetzung, oder hab ich da etwas übersehen?
EDIT: Signal wird anscheinend nicht unterstützt... Schade.

@TungstenCarbide
Wire ist auch wirklich eine gute Alternative geworden.

@Paradox.13te
Meinem letzten Wissensstand zufolge wird der Source Code der Serverseite demnächst veröffentlicht um ein dezentrales System zu ermöglichen. Auf jeden Fall spannend!
 
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gaelic

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#11
Für mich müssen bei einem Messengerdienst folgende Kritieren erfüllt sein:

- Protokoll: offen, daraus folgt: -> jeder kann einen Client entwickelt (oder Plugin für vorhandene Clients) (vgl. Email)

- Föderiertheit des Systems: nicht ein einzelner fix eingestellter Server der von Firma X oder Organisation Y betrieben wird, wenn die nicht mehr wollen ists dann quasi vorbei, jeder kann einen Server aufsetzen (vgl. Email)

- Unabhängigkeit von Dritten bzgl des Nachrichtenaustausches, also z.b. keine Nutzung von GCM

- E2E Verschlüsselung

- Möglichkeit mehrere Clients gleichzeitig zu benutzen, inkl. Historie wenn gewünscht.

----

Da bleibt leider nicht viel übrig:

Meinen Recherchen nach nur XMPP/Jabber (mit z.b. Conversations/gajim) und dann noch Matrix (mit z.b. Riot)
 

Termy

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#12
Wurde auch Zeit, ich fands von je her absolut lächerlich, dass ein angeblich auf Privatsphäre bedachtes Projekt wie Signal auf Chrome-Apps setzt - dazu noch maximal mäßig umgesetzt.
Hoffentlich wird das mit Electron jetzt besser und auch so sachen wie Libnotify unterstützt :freak:


Für mich müssen bei einem Messengerdienst folgende Kritieren erfüllt sein:

- Protokoll: offen, daraus folgt: -> jeder kann einen Client entwickelt (oder Plugin für vorhandene Clients) (vgl. Email)

- Föderiertheit des Systems: nicht ein einzelner fix eingestellter Server der von Firma X oder Organisation Y betrieben wird, wenn die nicht mehr wollen ists dann quasi vorbei, jeder kann einen Server aufsetzen (vgl. Email)

- Unabhängigkeit von Dritten bzgl des Nachrichtenaustausches, also z.b. keine Nutzung von GCM

- E2E Verschlüsselung

- Möglichkeit mehrere Clients gleichzeitig zu benutzen, inkl. Historie wenn gewünscht.

----

Da bleibt leider nicht viel übrig:

Meinen Recherchen nach nur XMPP/Jabber (mit z.b. Conversations/gajim) und dann noch Matrix (mit z.b. Riot)
Wenn die Server-Komponente open Source ist (oder ist das sogar schon durch?), dann würde wire deine anforderungen fast erfüllen. XMPP ist zwar schön un gut, hat aber keine verschlüsselten Gruppenchats mit history/offlinenachrichten und findet leider bei den Nullachtfuffzehnleuten wenig anklang :/

Dabei bräuchte es nur sowas wie Franz https://meetfranz.com/

Dann könnten die Leute auch nicht mehr rummeckern, dass es ja "kompliziert" sei mehr als einen Messenger zu bentzen.
Schreibt man eine Nachricht geht die Hirarchie dann:
Signal -> Telegram -> Threema -> [...] -> Whatsapp
An letzteres wird dann nur gesendet, wenn der Kontakt keine Alternative verwendet.

Mit Version 5 ist das jetzt ja endlich OpenSource? gar nicht mitgekriegt :D
Sobald die Linux-Version fertig ist könnte man sich das dann ja tatsächlich doch mal anschauen ^^
 

gaelic

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#13
Wenn die Server-Komponente open Source ist (oder ist das sogar schon durch?), dann würde wire deine anforderungen fast erfüllen. XMPP ist zwar schön un gut, hat aber keine verschlüsselten Gruppenchats mit history/offlinenachrichten und findet leider bei den Nullachtfuffzehnleuten wenig anklang :/
0815 Leute verwenden sowieso Whatsapp.
Nur: wenn ich eine Gruppe an Leuten überzeugen will einen zweiten Messenger zu installieren (oder generell zu Wechseln) muss das Hand und Fuß haben. Da fällt z.b. die beliebten Threema oder Telegram komplett weg weils eben erst wieder eine einzelne Firma ist die das ganze betreibt. Whatsapp war ja vorher auch eigenständig bis es von FB geschluckt wurde. Kann bei den vorher genannten genauso passieren.
Sowas ist bei jabber einfach unmöglich. Mir ist es da lieber keine verschlüsselten Gruppenchats zu haben (z.b. keine Hist in diesen). Meine wirklich große Hoffnung ist Riot. Aber das Momentum scheint ja seit der großen FB Aufregung vor 1 (oder 2?) Jahren wieder vorbei zu sein.
 
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#14
Erstaunlich in wie wenigen Posts es um Signal geht XD
Persönlich verwende ich die Android App schon seit mehreren Jahren und finde, dass es sich um einen sehr guten Kompromiss handelt. Ähnlich unkompliziert wie Wa ohne die Datenkrake im Rücken zu haben. Auch die Chromium App verwende ich sporadisch seit der Beta Phase - hat zwar nur einen geringen Funktionsumfang, aber um eine vernünftige Tastatur verwenden zu können eine nette Option.
Jetzt installiere ich mir gerade die Desktop App unter Arch Linux. Davon hatte ich bisher noch nichts gehört. Mal sehen, wie das Ding aussieht :)

LG
 
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#15
Warum die Leute die Hemmnis haben von WA auf Signal zu wechseln, verstehe ich auch nicht. Man kann beide ja parallel installieren und sobald genug gewechselt sind, WA wieder löschen.
So habe ich es gemacht und mein engster Kreis ist auch bei Signal. Leider kann ich WA noch nicht löschen, weil immer noch zu viele Leute es nutzen. Mehr sinnvolle Features hat WA auch nicht, dafür läuft es aber über FB und ist der Garant für deren Gewinn, welcher von den privaten/intimen Daten der Nutzer kommt.
 

gaelic

Lt. Junior Grade
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#16
Erstaunlich in wie wenigen Posts es um Signal geht XD
Persönlich verwende ich die Android App schon seit mehreren Jahren und finde, dass es sich um einen sehr guten Kompromiss handelt. Ähnlich unkompliziert wie Wa ohne die Datenkrake im Rücken zu haben.
LG
Du schreibst: wie WA nur ohne Datenkrake.

Aber Signal benötigt google Services und die Desktop App braucht Chromium bzw Elektron (=Chromium ohne Url Maske)
Ergänzung ()

Warum die Leute die Hemmnis haben von WA auf Signal zu wechseln, verstehe ich auch nicht. Man kann beide ja parallel installieren und sobald genug gewechselt sind, WA wieder löschen.
Weil Signal nicht wirklich weit von WA entfernt ist. Wieder ein zentralisiertes System und diesmal von google Abhängig. Super, viel gewonnen. Verschlüsselung beherrschen beide.

Da fehlt einfach das wirklich gute Argument um jemanden zum Wechseln zu animieren.
 

gaelic

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#18
Welche google Services braucht Signal denn bitte? Schon seit einiger Zeit keine mehr.

Also ist es nicht abhängig von google.
Stimmt. Funktioniert mittlerweile ohne GCM, braucht aber weiterhin: 'com.android.tools.build:gradle:2.3.0'
Und die Serverinfrastruktur ist weiterhin zentralistisch: kann von heute auf morgen aus sein ... oder von FB oder MS gekauft ;)
 
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#19
Stimmt. Funktioniert mittlerweile ohne GCM, braucht aber weiterhin: 'com.android.tools.build:gradle:2.3.0'
Ja, einen Builder, der open source ist. Nebenbei einer der viel Potenzial hat und daraufhin von Google verwendet wird. Ist git jetzt deswegen auch schlecht?

Und die Serverinfrastruktur ist weiterhin zentralistisch: kann von heute auf morgen aus sein ... oder von FB oder MS gekauft
Ich bin mir da gerade nicht sicher, aber Moxxie hat das mal angesprochen. Es ist der gleiche Grund, warum lange GCM verwendet wurde, warum es lange nur im PlayStore zu finden war, ...:
Der Messenger soll für jeden erreichbar sein.
Der 0815 User soll eine sichere Alternative zu WA haben, Signal ist in erster Linie eben NICHT (nur) für Geeks gedacht.

Klar ist es schön, einen eigenen Server zu stellen (mal davon abgesehen, ob der so viel sicherer ist...), Dezentralisation zu haben, keine große Firma im Hintergrund zu haben, ...

Aber das sind echt Kleinigkeiten. Daran macht sich kein Erfolg fest. Das hilft den 3 Geeks, die sowieso jede Mail verschlüsseln und ihr Linux immer auf dem Stick dabei haben. Für den Enduser ist es leider nichts...
Der will eben Profilbilder, Audiomessages, schnelle Installation aus dem Store, einfache Integration seiner Kontakte, ...

Wenn ich die Möglichkeit habe 99% der Nutzer 99% sicher zu machen, dann ist das imo sinnvoller als 1% der Nutzer 100% abzusichern (mal abgesehen, dass es das nie geben wird).
 

gaelic

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#20
Wo genau ist dieser Builder OS? Meines Wissens nicht, kann mich aber auch täuschen.

Ich bin mir da gerade nicht sicher, aber Moxxie hat das mal angesprochen. Es ist der gleiche Grund, warum lange GCM verwendet wurde, warum es lange nur im PlayStore zu finden war, ...:
Der Messenger soll für jeden erreichbar sein.
Der 0815 User soll eine sichere Alternative zu WA haben, Signal ist in erster Linie eben NICHT (nur) für Geeks gedacht.

Klar ist es schön, einen eigenen Server zu stellen (mal davon abgesehen, ob der so viel sicherer ist...), Dezentralisation zu haben, keine große Firma im Hintergrund zu haben, ...
Was hat dezentral mit nicht erreichbar zu tun? Ist email unzuverlässig weil jede Firma, Organisation oder Privatleute einen eigenen Server betreiben kann?

Aber das sind echt Kleinigkeiten. Daran macht sich kein Erfolg fest. Das hilft den 3 Geeks, die sowieso jede Mail verschlüsseln und ihr Linux immer auf dem Stick dabei haben. Für den Enduser ist es leider nichts...
Der will eben Profilbilder, Audiomessages, schnelle Installation aus dem Store, einfache Integration seiner Kontakte, ...

Wenn ich die Möglichkeit habe 99% der Nutzer 99% sicher zu machen, dann ist das imo sinnvoller als 1% der Nutzer 100% abzusichern (mal abgesehen, dass es das nie geben wird).
Deswegen lieber gleich bei Whatsapp bleiben. Wozu dann überhaupt etwas anderes? All deine aufgezählten Dinge kann WA und man erreicht ohne Aufwand 99% der Smartphone User.
 
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