News Mobilfunkausbau: Vor allem Telefónica scheitert an LTE-Auflagen

Seron schrieb:
Bin seit gestern auch nach fünf Jahren von O2 zur Telekom gewechselt und bin begeistert.

O2 hat selbst hier im Chemnitzer Stadtgebiet teilweise vollen 3G-Empfang (statt LTE) angezeigt und nichts lief (schlechter Rufaufbau, faktisch kein mobiles Internet). Beschwerde bei O2 führte immer nur dazu, dass angeblich mein Endgerät schuld sei. Seltsam das es mit anderen Geräten genauso war. Der Mast war keine 250m entfernt.

Ich bin die neuralgischen Punkte gestern und heute mit dem Rad angefahren und hatte bei der Telekom stets LTE+ und gute Nutzbarkeit der Dienste.
Ich wohne auch in Chemnitz und habe Freenet FUNK(O2). mit meinem Galaxy S6 hatte ich auch nie LTE+ und maximal waren 30 Mbit drin. Jetzt habe ich allerdings das Pixel 4 und habe immer LTE+ Selbst die ganze Bahnstrecke von Chemnitz nach Stollberg. Chemnitz bekomme ich im Schnitt jetzt 130 Mbit. In Stollberg sind's 150 Mbit. Das beste was ich gesehen habe sind 670 Mbit auf dem Kappelenberg.
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@Foxel

Bestreitet ja auch keiner. Ich kann dir bei mir vor der Haustür auch O2 100-140 Mbit im Speedtest zeigen. Ich kann dir aber auch Stellen zeigen wo 4G voll im Ausschlag ist aber nichts durchgeht. Gleicher Sendemast, gleiche PLZ und wenige Meter auseinander.

Ich kann dir auch viele Orte zeigen wo du vollen LTE Empfang hast aber es geht nichts durch oder man befindet sich bei 0,5 max Down.

Der Ausbau von O2 macht sich bemerkbar, keine Frage aber die vorhandenen Baustellen sind noch größer als man es aus der Zentrale verlauten lässt. O2 redet davon den Ausbau für 2020 nochmals zu steigern aber ich habe die Befürchtung, das man 2021 die Schlagzahl wieder einstellt und das 4G so bleibt wie es dann ist. Von dem vorhandenen und dem was noch fehlt, wird 2020 nicht ausreichen. O2 hat für 2019 10000 Umrüstungen vorgenommen aber das waren ja keine Sendemasten. Wenn wir von 3 Sektoren vor Mast ausgehen, dann waren es um die 6000 Masten. Vielleicht noch 2020 die gleiche Anzahl und die doch recht wenigen davor aber dann hat man noch nicht die maximale Standortanzahl erreicht, die O2 besitzt. Was ist mit den restlichen?

Die 5G Auflagen und zeitlichen Abläufe + das verfehlen von den 4G Auflagen und einen weiteren Ausbau wie den TEF gerade im 4G fährt + Verdichtungen? Ich denke das wird TEF überfordern, finanziell absolut überfordern. O2 müsste noch locker 2-3 Jahre genau so weiter bauen, um auch nur Ansatzweise bei der Telekom im gesamten Deutschland auf dem Schirm überhaupt aufzuleuchten.

Ja es gibt die Orte, Telekom 8 Mbit und O2 60 Mbit. Die gibt es. Es gibt aber auch viele Orte und Großveranstaltungen wo die Telekom vertreten ist und O2 wie offline ist. Oder die vielen Smal Cells bei der Telekom. Wo möchte O2 denn seine Smal Cells anklinken? Hier muss man wieder mieten, mieten und mieten... Geht man also sparsamer mit um als eine Telekom.

Das fehlende Glas und somit die fehlende eigene Festnetzstruktur wird O2 noch sehr weh tun. Ich bin mal gespannt ob O2 sich nicht auch noch den einen oder anderen regionalen Kabelanbieter krallen wird. Denn der derzeitige Weg ist nicht der ultimative, wenn die Bandbreiten weiter so steigen wie von O2/TEF prognostiziert.
 
boarder-winterman schrieb:
@Ph4ntom absoluter Quatsch.

Also ich habe am Black Friday 15GB Telekom via Mobilcom Debitel für 9,99€ monatlich abgeschlossen.
Einen 120€ Media Markt Gutschein gab es noch oben drauf.
Also effektiv 5€ monatlich. Da gibt es nichts zu meckern.

Warste da im MediaMarkt oder deren Homepage? Hört sich sehr gut an.
 
Chefchen schrieb:
schon immer mein reden. Fahrt mal mit dem ICE von Berlin nach Hamburg. da habt ihr hauptsächlich mit der Telekom den besten Empfang. Mit Vodafone geht so und O2 fast 0.

Von wegen 100% Abdeckung an Zug und Autobahnlinien.

Oder mit dem ICE von Fulda nach Bremen. Die sollen mal zählen wie oft keine Verbindung ist. weder bei Telekom noch wlan im Zug (die wohl auch Telekom haben)
 
Tja muss ja nen Grund geben warum O2 viel billiger ist 😉
 
Xechon schrieb:
Bin seit VIAG Interkom-Zeiten bei O2 und ja, O2 hat außerhalb von Städten das schlechteste Netz ....
VIAG-Interkom hatte damals aber einen Roaming-Vertrag mit der Telekom. Deshalb brachten die damals in Deutschland auch die ersten Dual-Band-Handys auf den Markt. Und sobald man die Stadt verließ, war man im Telekom-D-Netz eingebucht.

Hat damals gut geklappt! Aber heute führt ja kein Weg ins National Roaming hinein.
 
deydi schrieb:
Wir finden glaube ich bis ins Jahr 2030 nicht denn Anschluss zu digitalen Welt.
ich weis auch nicht warumwir keinen staatlichen Internet und Netz Betreiber mehr haben. Das würde einiges einfacher machen.
Weil wir glücklicherweise nicht in einem sozialistischen Staat leben (obwohl man manchmal den Eindruck bekommt). Der Staat sollte davon die Finger lassen.
 
Mit einem Netz kommst eh nicht weit.
Privat O2 , diensthandy VF, Handy leiten sich gegenseitig weiter bei nicht Erreichbarkeit, die beiden iPhone spenden sich bei Bedarf gegenseitig Internet.

Ich bin mit der Kombination zufrieden. T-mobile ist mir in der Regel echt zu teuer dafür das O2 in der Region hier ziemlich gut ist.
 
Ich wohne in einer Großstadt mit mehr als 300.000 Einwohnern.
Letztens wurde mein neuer DSL Anschluss geschaltet - von einem Telekomtechniker.

Er hatte leider keinen Empfang, um das Freischaltsignal raus zu schicken und musste deswegen mit dem Auto weg fahren.

Ich habe mit o2 5 Balken Lte.

Im Büro - andere Großstadt mit mehr als 300.000 Einwohnern - hat man mit tmobile keinen Empfang auf der Toilette. Mit o2 auch 5 Balken Lte.

Bei meinem Onkel - sehr ländlich - geht mir der Telekom auch gar nichts. O2 hat Empfang, aber nicht besonders gut.

Ich bin sehr zufrieden mit o2. Vor allem bei dem Preis.
 
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Alle Netzbetreiber sind ein verbrecherischer Sauhaufen ;D Man kann nur das kleinere Übel wählen. Mit T-mobile hab ich einfach die beste Abdeckung, auch innerhalb von Gebäuden. Ist nur leider auch das teuerste. Vodafone würd ich auch noch in Erwägung ziehen, aber niemals im Leben O2 vor allem nicht in meiner ländlichen Gegend.

SirSilent schrieb:
Weil wir glücklicherweise nicht in einem sozialistischen Staat leben (obwohl man manchmal den Eindruck bekommt). Der Staat sollte davon die Finger lassen.

Dann frag mal die privaten Wasserversorger. Egal ob Spanien, London oder bis vor einigen Jahren Berlin. Die Qualität ist ins Bodenlose gefallen und die Preise sind explodiert, bis 400% pro m³. Instandhaltungskosten wurden als "Ausbauinvestition" deklariert und die Netze wurden systematisch runtergewirtschaftet, bis man es zumindest in Berlin für genug hielt und die Wasserversorgung rekommunalisiert hat. Die Privaten haben ihr Geld eingestrichen und als es nicht mehr wirtschaftlich war wieder an den Staat verkauft. Ganz toll.

Immer dieses geschreie nach Sozialismus. Infrastruktur, egal welche, gehört nicht in private Hände und wenn dann nur unter strengen Auflagen und vor allem vernünftigen Zielvorgaben, inklusive harter Strafen bei nicht Erfüllung. Das bekommt unser vor der Lobby kniender Staat aber auch nicht hin.

Statt die Frequenzen zu versteigern hätte man sie "umsonst" vergeben und die Bedingung geknüpft das Geld in den Ausbau zu investieren. Das konnten wir nur leider nicht machen, weil das ja mal eine sinnvolle Maßnahme gewesen wäre von der am Ende alle profitiert hätten.

Jetzt müssen die Betreiber das Geld erstmal wieder über teure Endkundenverträge reinholen und minimal-Ausbau betreiben.
 
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Die Herangehensweise an den Aufbau von Infrastruktur entbehrt jedweder Logik.
Alle Betreiber bauen sich überlagernde Netze..... Egal ob bei Funk oder Festnetz. Ein Haushalt braucht doch auch keine 5 Stromleitungen sondern bekommt eine. Da wird dann einfach der Anbieter abgerechnet.
Selbes Spiel würde auch bei Funk funktionieren. Ein Sender mit allen Frequenzen für alle Anbieter zugänglich.
Man müsste das eben so regeln dass alle Anbieter ähnliche Investitionen haben oder das nachher über Netzentgelte entsprechend fair verrechnen.
Aber das wäre ja auch nicht im Sinne der Regierung da dann die provitablen Frequenzversteigerungen wegfallen würden.
 
gammelkeule schrieb:
Vielleicht liegts auch einfach an deinem Gerät? Antenne defekt?

Dann wäre per Zufall meine drei letzten iPhones alle defekt gewesen und die iPhones anderer Leute immer in Ordnung.
Mein Vater und ich sind bei T-Mobile der Rest der Familie bei O2 - und die haben alle deutlich besseren Empfang. Ich kann es einfach nicht verstehen
 
Finde ich jetzt schon ein wenig seltsam. Der Anbieter, der selbst an Reseller früh LTE frei gab, soll angeblich an den Auflagen scheitern?

Ok, kann auch natürlich sein, daß Telekom und Vodafone durch das strikte "nur für unsere eigenen Mutterkonzerns-Kunden" Vertriebsvorgehen der vergangenen Jahre mehr Geld verdient haben und dadurch der Ausbau besser war.

Was jetzt kundenfreundlicher ist, gute Frage. Allerdings halte ich das Vorgehen der beiden D-Netz Anbieter persönlich für schlimmer, wenn Kunden, die keine LTE Verträge machten oder bei (großen) Resellern wie 1&1 sind, durch den Rückbau von UMTS / 3G durch schlechteren Empfang dann auch abgestraft wurden.
 
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Cool Master schrieb:
Mit Congstar hatte ich an einigen Orten GPRS

Das kann zB nicht sein, da die Telekom seit 2007 alle GSM-Standorte auf Edge aufgerüstet hat. (Wegen des iPhones)


Ltcrusher schrieb:
wenn Kunden, die keine LTE Verträge machten oder bei (großen) Resellern wie 1&1 sind, durch den Rückbau von UMTS / 3G durch schlechteren Empfang dann auch abgestraft wurden.

Bisher wurde UMTS aber nicht zurückgebaut und mittlerweile kommen die meisten auch ins LTE-Netz. Sowohl bei Telekom, als auch bei Vodafone (ja, auch die 1&1 Kunden)
 
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Danach entscheidet sich auch, ob Geldbußen verhängt werden. Die können nach der aktuellen Rechtslage bis zu 100.000 Euro betragen.

Wow jetzt ist mir klar, warum die Auflagen jeder ignoriert. Es müssen bedeutende Strafen her. Meinetwegen kann einmal eine Nachfrist gesetzt werde aber dann muss ihnen die Lizenz wieder abgenommen werden und nur monatsweise vermietet werden, bis die Auflagen erfüllt sind.
 
Alphanerd schrieb:
Vodafone mag Premium Preise haben, ist aber zumindest hier in D kein Premium Anbieter. Wie kommt man da drauf? Wo ich mich aufhalte, ist das alles andere als Premium. Also bezahlt man viel und bekommt wenig.
Da bezahle ich lieber wenig für wenig.
Kann ich bestätigen. Hier in Ostwestfalen gibts einiges zu tun für Vodafone, denn der LTE-Ausbau wurde arg verschleppt. Die Telekom ist mit ihrem Ausbaulevel weit enteilt und auch O2 hat, abgesehen von Überlastungsproblemen und sehr langen Zeitspannen bei der Entstörung, zumindest eine klar bessere Netzabdeckung (geht schon fast in Richtung Telekom).
Allerdings haben sie bei Vodafone das auch eingesehen und bieten in NRW über den Gigakombi-Rabatt realistischere Preise an.
 
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firejohn schrieb:
Warste da im MediaMarkt oder deren Homepage? Hört sich sehr gut an.

Diese Angebote gibt es ständig und zielen darauf ab, dass man nicht rechtzeitig kündigt (da es nach den ersten 24 Monaten auf die normalen Mondpreise von der Telekom wechselt).
 
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