Test Plextor M6 Pro im Test

MichaG

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#1
„Für Gamer, Designer und andere anspruchsvolle Anwender“ hat Plextor die M6 Pro entworfen. Ob die Versprechungen bezüglich hoher Leistung, Zuverlässigkeit und Stabilität zutreffen, klärt ComputerBase im gewohnten Testablauf.

Zum Artikel: Plextor M6 Pro im Test
 
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#3
rundum gelungene SSD mit ansprechender Garantie. Angesichts des Preises werden Normalo-User aber wahrscheinlich eher andere in Erwägung ziehen.

und das Braun ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig. Aber wer ist schon so oberflächlich :D
 
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#5
Kann es sein, dass es irgendwie bei den SSD in diesem Segment keinen Konkurrenzkampf gibt?

Fast jeder Hersteller bietet eine nahezu identische Leistung zu einem nahezu identischen Preis.
In letzter Zeit ist der Preis/GB wohl eher gestiegen, wenngleich vllt. wegen des schwächeren Euros gegenüber dem Dollar.

Aber ich sehe bisher keine wirkliche Preisschlacht wie beim RAM.
Oder haben die Hersteller hier umgedacht und fahren keine Überproduktion mehr?
 
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#6
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#7

deo

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#8
Die Cachefunktion im Betriebssystem kann man ja praktisch bei allen SSDs anwenden. Die Hersteller der SSDs wollen das natürlich nicht, weil sie dann bestimmte Modelle nicht mit der zweifelhaften, aber toll klingenden Funktion heraus stellen können.
 
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#9
Das Betriebssystem hat diese Funktion schon selber, und weil es mehr weiß was gerade im PC passiert, kann es den Cache Speicher auch besser verwalten. All diese Cacheprogramme sind schlicht Müll.
 

auna

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#10
Mir ist die Wahrscheinlichkeit der Haltbarkeit wichtig:

Eine 2 jahre alte Plextor (128 GB für 186.- Euro) hat mir schon einen PC-Tag versaut.
Meine älteste SSD ist die Crucial C300...., keinerlei Probleme nach ca. 4 Jahren.....

Ja, die günstigste tuts auch.....

Am Besten ist meine Crucial M500m-Sata.......

Ich benötige aber noch 2 für die alten Duocorekisten.....
Warten auf Schnäppchen...
 

Holt

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#11
Einige Fertigungslose der M6 Pro, auch die 3C01120268, sollen Probleme haben, habt ihr was bemerkt?

Was mich wirklich wundert ist das schlechte Abschneiden beim Consistency-Test, da sieht man keine Erholung in der Recovery Phase. Die Plextor waren eigentlich immer dafür bekannt auch ohne TRIM nicht so massiv an Performance zu verlieren, aber trotzdem performant zu sein und letzteres sieht man nun bei der M6 Pro gerade nicht.
 

MichaG

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#12
Unser Sample gehört auch zur Charge 3C01120268. Probleme gab es keine.

Die Werte im Consistency Test haben mich auch gewundert. Vielleicht wird es wie bei der M6S ein Firmware-Update zur Verbesserung der "Performance Consistency" geben. Warten wir mal ab.
 

oemmes

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#13
Kann es sein, dass es irgendwie bei den SSD in diesem Segment keinen Konkurrenzkampf gibt?
Konkurrenzkampf gibt es schon, aber nur im Preisbereich. Ansonsten sind sowohl die Speicherkapazitäten, als auch die Schnittstelle (SATA III) im wesentlichen identisch. Bei den Controllern gibt es noch ein paar Unterschiede, aber die kannste auch nur wirklich erkennen, wenn du in der Materie drinsteckst.

Als Normalzernutzer reicht es zu wissen, dass qualitativ hochwertige NANDs - am besten aus eigener Herstellung - dass bewährte Controller wie der Marvell oder der Samsung-Eigene verbaut sind. Wenn du das berücksichtigst, kannst du die günstigste aus dem Bereich auswählen und kaufen und hast nix verkehrt gemacht. Die SATA III SSDs in der 2,5" Bauform sind sowas von ausgelutscht - ich hab vom Test nur noch das Fazit überflogen...
 

Holt

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#15
Die Zeit ist ja gestiegen, aber das liegt nur daran, dass die Mappingtabelle (LBAs auf NAND Adressen) voller und damit größer geworden ist. Meist sind das zwar Baumstrukturen, aber die Suche dauert damit eben trotzdem länger.
 
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#16
Im Allgemeinen stimmt das wohl. Allerdings sollte das Betriebssystem, bzw. das Filesystem hinreichend aktuell sein, daß es die Eigenheiten der Speichermedien kennt. Beispiele aus der Vergangenheit:

- HDDs sind am Rand schneller als innen (FS fangen am Rand an)
- bei HDDs ist der Zugriff auf benachbarte Spuren schneller als über große Entfernung (Windows Prefetch)
- Alignment [an 4k] (Formatierung wurde ab Vista angepaßt)
- NCQ (Treiber wurden angepaßt)
- TRIM (Freiber und Filesystem wurden angepaßt)

SSDs sind so komplex, die Eigenheiten wie Wearlevelung, Blockerasesize werden im Gerät verwaltet, obwohl das theoretisch im Betriebssystem abgehandelt werden könnte.

Die SSDs versuchen HDDs zu emulieren, was zur Folge hat, daß das Betriebssystem dann versucht zu defragmentieren etc.

Die Blockerasesize bedeutet, daß die SSD immer nur große Flashböcke löschen kann128k oder größer. NTFS schickt aber max. 64k, bei den meisten Leuten 4k. Also muß man sich mit Puffern und GarbageCollection verkünsteln.

Idealerweise sind also beide Seiten (software + Hardware) aufeinander angepaßt.
 
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#17
Mit einem neuen SATA Standart wirds auch mal wieder etwas interessanter. Aber da viele die gleichen Controller und Chips verwenden, kann auch kaum ein großer Unterschied entstehen. Dieser resultiert dann meist nur noch aus der Firmware.

Aber schade, dass die SSD Preise seit langem so stabil sind. Ich habe momentan eine Kingston HyperX K3 und eine Crucial MX100. Beide waren ne zeit lang mit die günstigsten am Markt und ich bin sehr zufrieden. Beide haben 256GB, würde gerne auch ein wenig aufstocken, aber die Preise sind mir aktuell noch zu hoch.
 

Holt

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#18
- HDDs sind am Rand schneller als innen (FS fangen am Rand an)
Nein, de Filesysteme fangen einfach bei den untersten LBAs an und es ist alleine Sache der Controllers der Platte, ob diese innen oder außen liegen, aber da jeder gute Benchmarkergenisse haben will und die Benchmarks meist auf leeren Platten durchgeführt werden, liegen die immer außen.
- Alignment [an 4k] (Formatierung wurde ab Vista angepaßt)
Nicht die Formatierung, die Partitionierung wurde angepasst, das sind zwei ganz verschiedene Sachen und die sollte man nicht durcheinander werfen.
SSDs sind so komplex, die Eigenheiten wie Wearlevelung, Blockerasesize werden im Gerät verwaltet, obwohl das theoretisch im Betriebssystem abgehandelt werden könnte.
Theoretisch, praktisch wäre das aber nicht wünschenswert, weil SSDs dann ganz anders als HDDs behandelt werden müsste und nicht mehr SATA konform wären. Statt Funktionen auf das Betriebssystem auszulagern, wäre es sinnvoller das ganze Filesystem auf den Controller der SSD zu verlagern, aber dann bräuchte man dafür ein neues, einheitliches Filesystem und eine neue Schnittstelle, aber darauf werden sich die Entwickler der viele Betriebssystem wohl nie verständigen. Das würde aber so manches Problem lösen, denn im Grund ist die Veraltung die der Controller der SSD ausführt nicht wenig umfangreich als wenn er gleich das ganze Filesystem verwalten würde.
Die SSDs versuchen HDDs zu emulieren, was zur Folge hat, daß das Betriebssystem dann versucht zu defragmentieren etc.
Das Defragmentiere ist ja auch nicht falsch, denn wenn die Fragmentierung extreme Ausmaße annimmt, leider auch bei SSDs die Performance, weil die Zugriffe alle nur noch sehr kurz sind, denn über mehr als die Länge eines Fragmentes kann ein Zugriffe ja nicht gehen und ein Fragment kann so kurz wie ein Cluster werden.
Die Blockerasesize bedeutet, daß die SSD immer nur große Flashböcke löschen kann128k oder größer.
Viel größer, die aktuellen NANDs sind bei 512k bis 2M pro Block.
NTFS schickt aber max. 64k, bei den meisten Leuten 4k. Also muß man sich mit Puffern und GarbageCollection verkünsteln.
Das ist Unsinn, denn es wird nicht pro LBA oder Cluster ein Befehl geschickt, die ATA Befehle können bis zu 2^16 LBAs adressieren, also bis zu 32MiB, auch wenn die meisten Platten weniger vertragen, was sie in den IDENTIFY DEVICE DATA angeben, aber einige 100k bis ein paar MB sind es meistens schon. Das ist auch der Schlüssel zur Performance, denn die maximalen Transferraten erreichen SSDs erst bei langen Zugriffen, also solche die über viele kB gehen und deshalb werden eben möglichst viele LBAs adressiert. Wer meint es würde nur im ein Cluster pro gelesen oder geschrieben, kann auch nicht verstehen, wieso Fragmentierung des Filesystems auch bei SSDs Einfluss auf die Performance hat.

Shoryuken94, wenn Du billig kaufen willst, ist eine SSD mit Pro im Namen sowieso nichts für Dich, aber die Performanceunterschiede der Pros zu den normalen wie der MX100 rechtfertigen der Aufpreise auch nicht, dafür sind die andere auch zu schnell und die SATA Schnittstelle ist zu sehr das Limit. Das Rennen wird dann mit PCIe Anbindung wieder neu gestartet.
 
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alQamar

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#19
Hallo Micha, warum wird die OCZ im Preisvergleich genannt jedoch nicht mehr in den Benchmarks?
 
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