News Pokémon Go Adventure Sync: Niantic aktualisiert Datenschutzbestimmungen

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Lt. Commander
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#4
"[...]Die Tracking-Daten sollen nicht zu Marketing- oder Werbezwecken[...]"

aha. Das glauben wir mal. Vor allem, wenn Facebook mit im Spiel ist.
 

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Lt. Commander
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#7

Smash Freak

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#9
Wenn ich ehrlich bin, habe ich daran meine Zweifel. Aber es ist doch eigentlich egal, wer meine Daten klaut.
Wichtig ist, dass die geklaut werden. Okay... genommen.
Kannst du gerne haben, sie sind lediglich nicht begründet.
Facebook wird seit einiger Zeit alternativ zu PKMN-Trainerclub, Google und Kids Club als Anmeldevariante angeboten. Hier kommt nun das Feature hinzu, dass Freunde sich importieren lassen.

Das Fitness Feature benötigt aber nicht, dass man Facebook verknüpft. Man muss nicht mal Google Fit oder Healt Kit verknüpfen, hat dann natürlich nicht den Vorteil vom Tracking wenn die App geschlossen ist.

Runtergebrochen kann man jedes Feature nutzen ohne seine Daten an Google, Apple oder Facebook weiterzugeben. Das Niantic dein Bewegungsprofil speichert ist bei der Art und Weise wie Pokemon Go funktioniert wohl unumgänglich. Aber auch da gibt es eine Möglichkeit, einfach was anderes spielen.
 
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#12
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#14

Hyourinmaru

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#15
Na freilich! Muss, erst fleißig Pokis sammeln und dann nach LGP/LGE übertragen, um für alles bereit zu sein. 😎

Ne, im Ernst. Nur weil der Hype inzwischen nicht mehr so stark wie noch zum Start der App ist, muss das nicht gleich heißen, dass es niemand mehr spielt. Außerdem dürfte die Ankündigung, dass man in Pokémon GO gefangene Pokémon nach Let's GO Pikachu/Evoli übertragen kann, wieder mehr Pokémon GO-Spieler reaktiviert haben.
 

jonderson

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#19
"[...]Die Tracking-Daten sollen nicht zu Marketing- oder Werbezwecken[...]"

aha. Das glauben wir mal. Vor allem, wenn Facebook mit im Spiel ist.
Aus eigener Erfahrung:
Das Wichtige bei solchen Informationen ist, dass die sich mit solchen Äußerungen einfach nur juristisch absichern.
Aus juristischer Sicht werden die Daten nicht zu "Marketing- oder Werbezwecken" verwendet, aber trotzdem arbeitet man mit den Daten und die Umsetzung hat einfach nur einen anderen Begriff.

Und schon kann man mit den Daten genau das machen, was man schon immer gemacht hat, aber für den Laien klingt es erstmal so, als wäre irgend eine Form von Sicherheit oder Änderung des Verhaltens gegeben.
Juristisch kann man logischerweise ebenfalls nicht vorgehen, weil die Äußerung juristisch gesehen korrekt ist.


Simpel formuliertes Beispiel:
Aus "Wir verwenden ihre Daten nicht zu Werbezwecken." wird "Wir anonymisieren ihre und von Anderen Daten, fassen sie zu einer Einheit zusammen, geben diese an einen Dritten weiter und die Dritten verwenden die Daten zu Werbezwecken."
Das bedeutet: Unternehmen A nutzt es nicht zu Werbezwecken, sondern Unternehmen B über einen Umweg.

Ein ganz anderes bekanntes Beispiel aus der Lebensmittelindustrie:
Wenn im Erdbeer-Joghurt keine einzige Erdbeere ist, sondern Schimmelpilze mit extremer Ähnlichkeit zum Erdbeer-Geschmack, schreibt man auf den Becher nicht "Erdbeer-Joghurt", sondern "Joghurt mit Erdbeergeschmack".
Voilà, juristisch nicht mehr anfechtbar...

Fazit:
Es hat sich bei Niantic NICHTS geändert! (außer eine intelligent angepasst formulierte Datenschutzbestimmung)
 
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