Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

dann hast du mich falsch verstanden. das ist ziemlich genau das gegenteil von dem, was ich geschrieben habe.
1. ich hab noch nie cannabis probiert. aber ich trinke gerne mal alkohol. beides ist für mich legal verfügbar durch meine grenznahe wohnlage. den meisten leuten hier fehlt aber wohl der reiz des verbotenen, um cannabis wirklich zu konsumieren. scheinbar ist das bei euch anders, da euch der legale zugang fehlt.
2. seine gesundheit setzt man viel mehr durch essen von mc donalds oder rauchen aufs spiel, ganz besonders aber durch illegal angebautes cannabis, wo keiner weis, was da sonst fürn zeug drinsteckt. genauso wie schwarzgebrannter schnapps viel gefährlicher ist, als der legale aus dem laden.

zu deinem pest/cholera-vergleich: den kann ich nicht mehr wirklich nachvollziehen. falls du damit meinst, dass ich den leuten die wahl lassen würde, woran sie sterben, statt es ihnen vorzuschreiben: ja ich würde ihnen die freie entscheidung lassen. statt sie selbst zum tode nach meinem ermessen zu verurteilen.
 
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Das zeug in den Drogen ist die den Körper schadet liegt wohl daran das sie eben verboten sind und Leute aus profitgier strecken...

Legalisierung würde denn Illegalen Anbau, Verkauf etc. die Geschäftsgrundlage entziehen.

Was Verbote zeigen sieht man ja in Mexico
 
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@ Lübke

Also warum steigst du nicht bei der Verschreibungspflicht auf die Barrikaden, wegen der Einschränkung der Freiheit?

@ Smockil

Es sind nicht nur die Verunreinigungen, die schaden...
 
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Dann haben ich dich teils missverstanden.

Pest/Cholera: Aber den Versuch durch eine Eingrenzung der Krankheit oder gar bessere Versorgung/Bildung würdest du als Lösung nicht als erstrebenswert ansehen? Damit pisst man zwar den Kranken die man da leider vom Rest der Bevölkerung trennen muss ans Bein (die ganze Aktion aber bitte menschenwürdig durchführen!), aber der gesunde Rest kann leben und zukünftige Genrationen hätten die Chance mit einer besseren Versorgung und etwas mehr Bildung diese Probleme umgehen zu können.

Aber nein, hier wird von Einigen gefordert lieber zur Pest noch die Cholera ein zu führen, damit sich Jeder entscheiden kann an was er kripiert
 
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@Seppuku: ich sehe cannabis nich bei den medikamenten sondern eher tabakwaren und alkohol, sprich genussmitteln. klar ist verschreibungspflicht ne option, aber damit riskiert man imho wieder, dass trotzdem zu illegalem cannabis gegriffen wird und die drogenkriminalität wieder einen fuss in der tür bei den leuten hat. damit wäre imho niemandem geholfen.

@Piktogramm: ich glaube den spruch mit pest und cholera lassen wir an dieser stelle lieber. klar würde ich die leute zum arzt schicken und mich um heilung bemühen, aber in dem sprichwort geht es nicht um die option, sonderen darum, ein übel mit einem anderen abzuwägen.
 
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Seppuku schrieb:
@ Lübke

@ Smockil

Es sind nicht nur die Verunreinigungen, die schaden...

Es ist aber das gefährlichste an den Drogen.
Verbote bringen nichts das sieht man ja, mit einer Drogenlegalisierung würde mann aber immense Kosten sparen diese Kosten könnte man wiederum in Therapien bzw. Aufklärung stecken.
 
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@Piktogramm
In deinem Pest/Cholera-Vergleich fehlt aber der wichtigste Punkt.
Der mündige Bürger würde zu keinem von beidem gezwungen werden in unserem Beispiel!
Weder noch! Er hätte nur die freie Wahl, FALLS er will.
Und mein Gott, dass das Konzept der Prohibition nicht funktioniert (hat) wissen wir alle. Und ja, klar ist THC schädlich, und stark psychoaktiv, aber mein Gott, Alkohol ist auch nicht besser. "Gesunde" Drogen gibt es nicht, und irgendetwas brauchen viele Leute. Ich hab lieber bekiffte um mich als besoffene. Die verstehe ich wenigstens noch :-)
 
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da hier ständig darauf hingewiesen wird, das alkohol ja keinen deut besser sei:

hat sich hier jemand mal die mühe gemacht zu betrachten, wie es um den alkohol hier steht?
ist mal einer derer der die legalisierung fordert auf ner station für suchtkranke gewesen und hat sich mal die pflegefälle angesehen die durch den canabiskonsum entstehen können im worstcase?
und hat sich mal einer vor augen geführt wie lapidar die gesetzlichen regelungen umgesetzt werden im punkto alk-verkauf, und vor allem allein alterskontrollen?
es gab vor ca. nem jahr mal n bericht im fernsehen, über jugendliche die es mit dem weed-konsum übertrieben haben, und danach nicht mehr im stande waren ein eigenständiges leben zu führen, weil sie es motorisch und psychisch nicht mehr auf die kette bekommen haben.
und mit nem verkauf ab 18 oder 21 isses doch auch nich getan - sieht man doch beim alk. wieviele kids landen regelmäßig an wochenenden in der klinik mit ner alkoholvergiftung, trotz geltender gesetzgebung.

beim punkt das zeug zu legalisieren, wird ebenfalls beim katalysator-gedanken dann gern darauf verwiesen, das ja jeder für seine handlungen selbst verantwortlich wäre. und wie wird dann gehandelt, wenn mal jemand schon nach dem ersten konsum so dermaßen abstürzt, das er danach quasi betreutes wohnen braucht, weil die psyche ohne es zu wissen bereits so labil war, das einmaliger konsum gereicht hat, um die bombe zum platzen bringen zu lassen?
müssen wir dann in einem shop, zusätzlich zum perso für die alterskontrolle nun in zukunft ein DNA-screening-pass mitführen, um für den ladenbesitzer und für den betreffenden folgeschäden eingrenzen zu können?
desweiteren, hat schonmal jemand überlegt, was der gesetzlich geregelte anbau für folgekosten hierzulande hätte? das würde hier sicherlich nicht so laufen, wie beim importkurztrip in den nachbarländern - da würden noch einige steuerabgaben draufkommen, plus, die krankenkassen würden irgendwann rebellieren, sprich, steigende beiträge, wegen der ganzen pflegefälle etc. was dann alles letztenendes wieder auf den preis aufgeschlagen wird, und zack haben wir wieder den schwarzmarkt, der dieses unterbieten will und dann evtl noch dreckigeres zeug auf den markt wirft um den preis noch weiter drücken zu können, was dann wieder in schlimmeren fällen enden kann..

ich glaube die wenigsten machen sich hier ernsthaft wirkliche gedanken über die langzeitwirkung eines solchen vorhabens und rebellieren einfach gern n bisschen wie n paar hippies.
 
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und warst du mal in der notaufnahme eines krankenhauses und hast die schrecklichen verletzungen von verkehrsunfallopfern gesehen? heist das jetzt für dich, dass wir alle autos, buss, lkw, motorräder, etc. pp. verteufeln und verbieten müssen?
es gibt immer extremfälle, aber in wie weit hat die einschränkung der entscheidungsfreiheit hier was gebracht? es gibt opfer trotz verbotes (wobei ich meine zweifel habe, dass du von cannabis sprichst). die konsumieren unreine drogen und müssen horende beträge bezahlen um ihre sucht zu befriedigen. in wie weit findest du das besser als saubere drogen, die staatlichen kontrollen unterliegen und zu fairen preisen gehandelt werden, da sie dem wettbewerb unterliegen?
cannabis in seiner normalen form macht nicht so schnell oder stark abhängig wie zigaretten, alkohol, hustensaft und sonnenbänke. auch ist es weniger schädlich. der illegale dreck, der zu wucherpreisen von denen gekauft wird, die legal nicht daran kommen, ist vermutlich weit schlimmer und wird mit suchtbeschleunigenden stoffen versetzt.
und da cannabis weniger schädlich ist, wie vieles, was wir tollerieren (fastfood, sonnenbänke, autos mit benzinmotoren, etc.) halte ich das eher für panikmache.
es würde mich zwar nicht tangieren, wenn es verboten bleibt, aber es tangiert mich, wenn wegen unverhältnismäßigkeiten rechte in deutschland beschnitten werden. egal ob "killerspiele", internetzensur oder genussmittel.

ich weis nicht, ob du den text hier schon gelesen hast, aber er ist in meinen augen sehr wahr und spiegelt meine meinung zu staatlicher kontrolle und entmündigung des bürgers wieder:
http://www.hwmag.de/und-niemand-hatte-schuld
viele menschen scheinen alle entscheidungen abgenommen bekommen zu wollen und sich lieber vom staat bemuttern zu lassen. und wenn dann irgendwas schief läuft hat man keine verantwortung und kann auf dem bösen staat rumhacken, weil der sich ja um alles kümmern muss.
selbst denken? viel zu anstrengend. ;)
 
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was soll denn jetzt dein unfallbeispiel? was hat das eine mit dem anderen zutun? das eine sind unvorhersehbare geschehnisse, das andere ist selbstzugefügt.
oder meinst du die pflegefälle waren auch nur "dumme zufälle"? ich finde es geradezu absurd wie du es herunterspielst, durch vergleiche mit fastfood oder sonnenbänken. das zeug schlägt direkt aufs hirn - und wenns mit dem hirn schief läuft, geht gar nix mehr. das hat ja wohl n komplett anderen stellenwert als fettleibigkeit oder hautirritationen bzw. hautkrebs. und mit dem rest schiesste dann den offtopic-vogel ab..
und wie man auf den trichter kommen kann, das diese ganzen negativbeispiele der sucht lediglich durch gestrecktes zeug zustandegekommen seien, ist mir vollkommen schleierhaft. ebenso, wie du es geschafft hast, sämtliche andere punkte zu ignorieren..
 
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um ehrlich zu sein, ist mir nicht ein einziges cannabis-opfer bekannt, dass deinen schilderungen enstspricht. ich hab so den verdacht, als wenn du das grade mit kokain, heroin und lsd in einen topf schmeist, umrührst und die folgen von heroinmissbrauch als argument gegen cannabis verkaufen willst, kann das sein?

und die behauptung, die drogenopfer hätten das so gewollt und drogen in der absicht genommen, pflegefälle zu werden, stelle ich auch mal in frage... die haben das ebenso wenig gewollt wie die verunglückten autofahrer.

es geht um die verhältnismäßigkeit der mittel. heroin führt 100%ig in die abhängigkeit und ist äußerst schädlich. es gehört verboten. cannabis dagegen hat ein ähnliches suchtpotential wie solarien und ist weniger schädlich als vieles, was legal ist. das gehört in meinen augen nicht verboten.

ich frag mal ganz konkret: was würde sich deiner meinung nach in deutschland verändern, wenn cannabis legalisiert würde?
als tip: du kannst die antwort in den niederlanden sehen.
 
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hanf ist mehr genußmittel und universelles hilfsmittel , als es ein rauschmittel ist.
der vergleich mit (konventionellen) rauschgiften und (harten) psychopharmaka ist höchst unangebracht.

leider wird es in unserer oberflächlichen, denkfaulen , emotionsfeigen , lebensmüden spaß- und gewaltgesellschaft oft nur als rausch-ergänzung auf dem weg zum verlust jeglicher sinne verwendet und ist damit pervertiert und verschwendet . aber selbst hier sorgt es für schadensbegrenzung.

es verursacht keine psychosen sondern kann dir helfen sie , falls vorhanden, zu erkennen und zu verarbeiten , sie zu lösen. (das bedeutet nun mal arbeit und kann extrem anstrengend sein.)(hier offenbart sich die abwesenheit menschlicher fähigkeiten ; was sich nicht offenbart ist das gefahrenpotential von hanf, weil es nämlich nicht vorhanden ist.da kannst du lang (ewig) und erfolglos darauf warten, auch wenn du das nicht gerne hören willst )
dieses auf biologischer ,ungiftiger, stoffbasis ohne chemielabor. sowie finanziell fast geschenkt.
und 'es kann' noch einiges mehr.

leider gibt es auch unter den vermeintlichen kiffern ziehmliche ärsche und arschgeigen , das sollte vlt. mal explizit so ausgesprochen werden mit schwimmflügel.
aber es liegt nicht am kiffen daß die so bescheuert sind.


das kiffen an sich macht dich selten zu einem besseren menschen ; es kann dir nur eine menge bieten, je mehr du dich darum bemühst.es sei denn du gehörst zu denen die es einfach nicht vertragen , solls ja auch geben, nobody is perfect. wie das halt so ist im leben.

(oh herr, schreibe ich das hier wirklich?)

hier im land wird vieles ungerechter und unlebenswerter , mafiöse strukturen begehren "auf" ; aber das böse cannabis muß verboten sein weil es ja so böse ist,...; siehst du es nicht was gespielt wird?

in bälde sind die menschen ausgestorben weil wir uns gegenseitig und die umwelt totgehackt haben anstelle uns auseinanderzusetzen und liebenswürdigkeit zu erlernen ; aber hauptsache das haschisch war vorher und währenddessen gottseidank illegal gewesen ; sorry da bin ich zu gering im geiste um es zu verstehen.
 
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ich würde auch gerne mal eins dieser psychischen cannabis-wracks sehen, von denen alle ständig reden..
 
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"es verursacht keine psychosen sondern kann dir helfen sie , falls vorhanden, zu erkennen und zu verarbeiten , sie zu lösen."

Das war sehr gut ausgedrückt. Es entspricht auch der Wahrheit.
Aber die meisten hören nur "Cannabis,...Psychose..." und schon ist für sie klar: Das Cannabis ist schuld an der Psychose.
Cannabis kann vorhandene Psychosen auslösen. aber es kann keine Psychosen verursachen. Die Ursachen sind so gut wie immer in unschönen Erlebnissen in der Vergangenheit begründet.
Vielleicht versteht es jetzt der ein oder andere mehr. :))

Dennoch sollte man daran denken: Eine Psychose ist sicherlich sehr unangenehm, wenn man nicht mit ihr umzugehen weiß.
 
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Hier stand Mist. Sollte die ganzen Post's von lübke lesen. MeaCulpa :streicheln:

Ich werf hier mal ein DuPont in den Raum.....vielleicht weiß ja jemand was. Wer sich mal eine andere Seite der Geschichte geben möchte -> www.cannabislegal.de/cannabisinfo/verbot.htm

Sicherlich kann man das Seitenlang diskutieren. Leider hat das immer den Beigeschmack eines "Kreuzzuges".
 
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sicherlich "kann" es auch lindernd wirken, bei dem einen oder anderen, und genauso ist die anwendung bei schmerzpatienten vollkommen legitim..

ich hab hier mal was rausgesucht für die lesefaulen:
http://www.youtube.com/watch?v=CT82jeB41XI

Dennoch sollte man daran denken: Eine Psychose ist sicherlich sehr unangenehm, wenn man nicht mit ihr umzugehen weiß.
so kann nur jemand reden der noch nie n psychotischen schub hatte..
 
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"Bei der Argumentation von user lübke muss ich gerade an eine Comic Serie denken. Aber das zu zitiern wäre zu unfreundlich."

Es wäre aber sinnvoller, wenn du mal beschreiben würdest, was du überhaupt meinst.
So kann da keiner was mit anfangen.


"so kann nur jemand reden der noch nie n psychotischen schub hatte.. "

Was willst du mir jetzt damit sagen? Ich hatte zum Glück tatsächlich noch keinen psychotischen Schub. Den will ich auch nicht haben. U.a. deswegen lasse ich auch die Finger von dem Zeug. Mir bekommt es eben nicht.
Aber deswegen muss ich es doch nicht jedem verbieten.
 
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@andiac
sei froh - "wenn man nicht mit ihr umzugehen weiss", klingt so als sei das etwas harmloses - ich glaube wenn du mal n paranoia-schub bzw. schizophrenie-schub kriegst, denkst du n bisschen anders drüber.
 
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Ja gut. Harmlos sollte das bestimmt nicht klingen. Ich versuche "nur" nicht so verteufelnd wie viele andere zu wirken.
Davon abgesehen weiß ich aber trotzdem, wovon du sprichst.
Mein Leben war auch nicht immer nur rosig.
Allerdings liegt das nicht an den Drogen. Sondern die Gründe für sowas liegen, wenn man genau nachschaut, ganz woanders.
 
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