AW: Cannabis Legalisierung
@andiac
Nimmst du keine Drogen, allein, weil sie verboten sind?
Nein, das habe ich auch nicht behauptet. Die Welt funktioniert nicht so: Verbot von Drogen = keiner konsumiert mehr!
Das ist Schwachsinn. ABER es ist ein Schritt zu der Verbannung aus der Gesellschaft. Ich habe mehrmals erwähnt, dass wir eigentlich nicht diskutieren sollten wie wir es legalisieren, sondern wie wir generell alle Drogen verbannen. Da müssen noch viele Dinge getan werden bis so eine Utopie vielleicht Wirklichkeit wird (was für ein Oxymoron).
Und die These mit dem Stressrückgang finde ich nicht sehr einleuchtend. Du meinst also sie haben vorher nicht genug Zeit gehabt um zu realisieren was sie da machen? Also durch die Justiz keine Zeit und kein Raum mehr haben?
Wenn sie doch niemand warnt, also zum Beispiel die Justiz oder die Behörden, dann kommen die doch erst recht nicht mehr auf die Idee, dass ihr Leben nicht so richtig läuft.
Schau mal:
Drogen konsumieren > genug Zeit und Raum der Welt etwas an der Sache zu ändern > aber Drogen legal > kein Reiz sich mit sich selbst und seinen Problemen zu beschäftigen > also weiter konsumieren > immer noch Zeit was zu ändern > aber kein Reiz > also weiter...
Aber ein Verbot zeigt dir, dass du was falsches machst, zumindest nach dem Staat. Man kann dann zwar immer noch sagen, der Staat hat Unrecht und ich habe Recht, aber dann beweist das, dass man sich damit zumindest beschäftigt hat. Und das wäre ja ein Fortschritt immerhin, weil die meisten setzen sich nicht kritisch auseinander mit Drogen.
Aber kein Verbot lässt zu, dass sie nicht mehr nachdenken und einfach so weiter leben bis sie an den Drogen erkranken oder was auch immer. Deswegen ist ein Verbot auch immer da sich die Dinge klar zu machen. Ich glaube 1 Beitrag vorher habe ich gefragt wieso wir Verbote und Gesetze überhaupt haben, hast du dir darüber Gedanken gemacht? Anscheinend ja nicht wie ich sehe. Bitte beantworte doch mir die 2 Fragen. Vielleicht erkennst du ja dann warum man Gesetze und Regeln hat. Weil gleich wirst du damit kommen, dass man doch die Leute nicht bevormunden sollte.
@herman munster
Das ist keine Einschüchterung, nur die wenigsten Menschen handeln
bevor etwas schlimmes passiert. Es wird immer auf die leichte Schulter genommen und man macht sich vor "mir passiert schon nichts".
Die wenigsten spenden ihre Organe. Wieso auch? Aber wenn ein Bekannter ein Organ braucht, dann zweifelt man an der Menschheit. Und dann schwört man sich, dass man immer Blut und auch Organe spenden wird. Weil man erst nach dem Leiden merkt wie wichtig das für Menschen sind. Aber leider ist es für diese Person zu spät gewesen, denn sein Onkel ist gestorben. Er musste leiden, also musste zu sehen wie sein Onkel krepiert. Hätte er aber vorher gehandelt und auch andere Menschen, müssten weniger Menschen leiden.
Wie gesagt, man merkt so etwas erst dann immer nachdem was schlimmes passiert.
Und ich frage euch, ob ihr das riskieren wollt? Muss unbedingt eure Tochter von einem Betrunkenen überfahren werden, bis ihr kapiert, dass es zu dieser Tatsache erst nicht gekommen wäre, wenn der Fahrer nichts getrunken hätte? Oder muss ihr unbedingt miterleben, dass euer Freund sich dermaßen bekifft bis er sein Leben zerstört?
Weil erst dann wird ihr anscheinend verstehen, dass es wichtig ist, vor den Taten zu handeln, also bevor etwas schlimmes passiert.
Und dann bereut ihr euer ganzes Leben lang, dass ihr doch damals das und das lieber getan hättet, also bevor etwas passierte. Und ich versuche dies. Ich möchte nicht in einer Zukunft leben, wo Menschen sinnlos leiden müssen. Man kann diese Leiden stark vermindern. Es ist vielleicht nur ein Bruchteil dessen was die Menschheit erleiden muss, aber eine glückliche Mutter ist immer hin eine. Und stellt euch vor genau die eine seid ihr. Also ist es der Sache wert.
Aber das hängt auch von meiner Ideologie und Religion ab. Vielleicht träume ich zu viel oder habe eine Paranoia von "Drogenkriminalitäten" . Aber so bin ich eben, ich kann nicht jeden ändern und meine Meinung überall durchsetzen, aber versuchen schadet es in diesem Falle nicht, also es zu versuchen.
mfg
mfg