Quo vadis BTMG?

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dazu beitragen kann - und ich stimme zu ^^.
ich will auch gar nicht bestreiten, das es verbote gibt die unsinnig und entmündigend sind. aber unsere derzeitige rechtslage sieht in diesem fall so aus, das es unter BTM fällt und ich habe halt meine bedenken, das es wirklich solche positiven auswirkungen hat, wie von manchen hier "prophezeit". ich sage ja nicht, das nicht auch die möglichkeit bestehen kann - ich sage lediglich, das man das zeug nicht verharmlosen oder mögliche negativseiten bzw. folgereaktionen ausblenden darf, wenn man sich schon so einem thema widmet (erst recht nicht, wenn es themen betrifft die teilweise in die illegalität und deren kreise abdriftet) - und das wird mir von der "pro-fraktion" in diesem bereich immer wieder zugern getan, für mein empfinden.


PS: und danke ;)
 
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das crack rüber kommt, halte ich ja ma fürn gerücht
und liquid, c und gbl sind ja nu schon seit jahren im kommen, daran ändert ja auch die illegalisierung von gras nix.

zu der abschreckenden wirkung: meiner meinung nach ist dieses gerede von wegen "natur top, chemie schrott" zum glück nicht mehr so oft anzutreffen.
klar is der respekt vor teilen oder amphe nicht unbedingt hoch, aber dafür vor crack, pappen, engelstrompeten und crystal umso höher.
warum sollte überhaupt der kiffer, der seinen guten stoff recht günstig bekommt, zu anderen sachen greifen?

edit: hätt ich mir jetzt wohl sparen können
 
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komisch das du grad pappen und die trompeten erwähnst.. einer aus meiner klasse hat sich mal mit nem leeren barhocker unterhalten, weil er der meinung war dort sitzt jemand.. ein bruder vonnem kumpel ist nachts durch straßen gelaufen, schreiend, weil er meinte ihn verfolgen fliegende kreise und quadrate usw.. beide haben ziemlich schwein gehabt, das es nur n kurzer trip war und das sie nicht hängen geblieben sind.
crack und co wird manchmal kleingepulvert unters gras gemischt um kunden langfristig zu binden - klingt heftig, aber alles schon gesehen. anfangs fragte ich mich noch was das für n weisses zeug war, als ich sowas mal innem tütchen entdeckte zwischen den pollen, danach wurds mir dann so langsam klar.. wie gesagt.. diese "hippievorstellungen" (wie ich sie gern nenne) sind echt von vorgestern.
 
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Sicher wird teilweise auch verharmlost. Das ist natürlich auch falsch. Da stimme ich dir zu.
Deine Zweifel kann ich auch verstehen. Allerdings haben wir ja mit Portugal und Holland schon den Gegenbeweis. ;)
 
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und wer sagt uns das es hier die selbe wirkung haben wird wie in holland oder portugal? wir haben hier ne andere mentalität, andere rechtsprechung, andere sitten und dazu ne jugend die sich zunehmend früher ins erste klinikkurztripkoma säuft.
ich weiss nich.. ich hab so meine zweifel das die masse hier reif bzw verantwortungsbewusst genug dafür wäre..
 
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Manchmal muss man sich auch etwas wagen, um etwas gewinnen zu können. ;)
Sollte es voll in die Hose gehen, könnte man nach ein paar Jahren ja wieder zur "alten" Politik zurückkehren.
 
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Da stimme ich andiac zu - Da es in den Niederlanden und Portugal funktioniert hat, kann man davon ausgehen, dass es das hier auch tut - warum auch nicht?

BTW: Sehr schöne Diskussion die letzten Seiten :)
 
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Also die beiden genannten Länder haben keine weiße Weste, also wenn man die Vergangenheit betrachtet. Sie als Vorbilder zu nehmen sehe ich als kritisch. Ich sage nicht, dass sie wegen ihrer Vergangenheit oder wegen Vorurteile schlechte Chancen haben als Vorbilder zu dienen. Aber Griechenland hat uns sehr schön gezeigt wie man gewisse Dinge schön reden kann. Also deswegen sollte man mit Vorsicht das genießen. Ich bin noch nicht überzeugt davon, dass die "Lage" dort (erheblich) besser geworden ist.

Und ich kann es mir immer noch nicht erklären wie man so fahrlässig sein möchte und es einfach mal "wagen" möchte. Muss es immer unbedingt euch oder euren Bekannten was passieren, bis ihr kapiert wie sinnlos so etwas ist?

mfg
 
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Ich kann dir sagen, dass ich mehr als genug Menschen kenne, die unter der gegenwärtigen Verbotslage (besonders bei härteren Drogen) erheblich mehr leiden, als das unter entkriminalisierten Umständen der Fall wäre.
Wenn ich versuche, dir das zu erklären, schiebst du das ja als "Mitleidsnummer" einfach weg.
Deswegen weiß ich nicht, wie man mit dir da noch weiter ernsthaft diskutieren soll.
 
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@ kl0k

crack im gras?! biste dir da sicher? so relativ weißes, sehr feines pulver ist oft vogelsand, ungefährlich aber erhöht das gewicht. wenn da echt crack drinn ist, ist das doch das beste argument für eine legalisierung, oder nicht?

was man bei der portugalgeschichte vlt noch bedenken sollte, in den 5 jahren kann es ja auch noch andere faktoren gegeben haben, die zum konsumrückgang geführt haben. wüsste zwar nicht was, da portugal wirtschaftl. glaube noch mehr abgestürzt ist, aber vlt. weiß da ja jemand was.


p.s. die wahrscheinlichkeit auf trompeten backen zu bleiben, ist zwar höher als bei anderen halluzinogenen, aber immernoch sehr gering, denke hier von "schwein gehabt" zu sprechen ist ein wenig drastisch
 
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"p.s. die wahrscheinlichkeit auf trompeten backen zu bleiben, ist zwar höher als bei anderen halluzinogenen, aber immernoch sehr gering, denke hier von "schwein gehabt" zu sprechen ist ein wenig drastisch"

Bei LSD ist das ganz alleine Veranlagungssache. Nur Menschen, die ein bestimmtest Enzym nicht produzieren, können auf LSD hängenbleiben. Das heißt, das LSD wird nicht mehr abgebaut und wirkt deshalb weiter.
 
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@andiac

Geht es dir also nur darum, dass sie "milder" bestraft werden sollen vom Staat?
Dass sie nicht auch noch mit Behörden zu tun haben, da sie genug Probleme haben?

Wenn das so ist, wieso versucht man einfach nicht auf die Drogen zu verzichten und eine Kur zu machen?
Dann hätte man ja das Problem nicht mehr.

Weil ich habe die Ansicht, dass viele einfach einen Freifahrtschein wollen.

Tue doch deinen Bekannten einen Gefallen und bringe sie zu einer Klinik. Wieso schaust du weg? Du bekämpfst nur eine Folge des Problems. Wieso greifst du nicht die Wurzel an? Mir tut es auch leid, wenn die noch mehr von der Gesellschaft isoliert werden als sie es schon sind, weil die Gesetzeslagen vielleicht nicht optimal sind. Aber eine Aufhebung des Verbots nützt dir ja nicht viel. Dann haben die vielleicht weniger Leiden. Also sagen wir mal 30 % ihrer Leiden hast du denen abgenommen, und was ist mit dem Rest? Löst du komplett ihre Probleme durch eine Entkriminalisierung? Dann bin ich dabei. Wenn also niemand mehr dadurch Drogen oder Cannabis nötig hat, kein Problem. Aber dir geht es doch gar nicht darum, dass sie ihre Probleme unter Griff kriegen. Nur, dass sie ein Problem weniger haben.

Im Gegensatz zu dir versuche ich denen wirklich zu helfen, also dass sie überhaupt nicht mehr leiden müssen. Als Mitleidsnummer sehe ich das nicht, sondern dass du sie bemitleidest anstatt etwas vernünftiges zu tun.

Ich habe vor 3 Wochen mit einem Kamerad geredet, der täglich einmal raucht. Immer vorm Schlafengehen. Er meinte, er kann dann besser schlafen. Und ich habe 3 Stunden versucht ihm zu erklären wie fahrlässig er handelt. Und ja, auch er ist einer von denen, die sich "unter Kontrolle" haben, schließlich ist ihm bis jetzt noch nichts passiert und er hat niemandem direkt geschadet. Er raucht schon seit 5-6 Jahren meinte er, manchmal gelegentlich, manchmal mit Pausen und seit nem Jahr dauerhaft. Ich kenne ihn nicht gut, aber ich habe zumindest mein Bestes versucht. Ich würde mir sonst Vorwürfe machen, wenn ich es nicht getan hätte. Weil eigentlich habe ich ja davon nichts, jeder kann tun was er will. Aber trotzdem ein Versuch war es wert.
Heute habe ich erfahren er versucht ab gestern clean zu bleiben, mal sehen ob er es durchhält.

mfg
 
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Ich "kämpfe" genauso wie du für die Bekämpfung der Ursachen.
Und sicherlich ist die Ursache nichtmal die Droge selbst. Sondern die Ursachen liegen im psycho-emotionalen Bereich.
U.a. deshalb bin ich aber auch für die Entkriminalisierung. Sie würde einen deutlichen Stressrückgang bewirken und somit dazu beitragen, dass der Betroffene überhaupt genug Zeit und Raum hat, sich mit sich selbst und mit seinen Problémen beschäftigen zu können.
Natürlich bin ich auch dafür, dass die Leute, wenn möglich, eine Therapie o.ä. machen. Aber die kann man auch ambulant und parallel zum Konsum machen. Und dann hört man schrittweise auf. Eben so, wie man immer mehr mit dem Leben wieder klarkommt.

Hinterfrage dich bitte auch mal selbst: Nimmst du keine Drogen, allein, weil sie verboten sind?
Ich bezweifele das und kann mir kaum vorstellen, dass es mehr als eine Hand voll solcher Leute gibt.
 
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an dir ist wahrlich ein frankenberger verlorengegangen, ceasus. : p

was aber mehr intressieren würde: wie ist das gemeint:?

"Und ich kann es mir immer noch nicht erklären wie man so fahrlässig sein möchte und es einfach mal "wagen" möchte. Muss es immer unbedingt euch oder euren Bekannten was passieren, bis ihr kapiert wie sinnlos so etwas ist?" (#368)

das ist immerhin wörtlich eine der standard einschüchterungsformeln der mafien.
?
 
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Bei LSD ist das ganz alleine Veranlagungssache. Nur Menschen, die ein bestimmtest Enzym nicht produzieren, können auf LSD hängenbleiben. Das heißt, das LSD wird nicht mehr abgebaut und wirkt deshalb weiter.

echt? weißt du, ob man das ärztlich untersuchen lassen kann?
 
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Nein. weiß ich nicht.
Theoretisch müsste es möglich sein. Ich denke aber, dass du so ne Untersuchung, wenn überhaupt möglich, selbst bezahlen müsstest.
 
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Beide Seiten haben Recht, es gibt wirklich Süchtlinge bei denen es nur noch darum geht zu kiffen. Der ganze Tagesplan, Freizeit, alles dreht sich ums kiffen. Es gibt ja welche bei denen dreht sich alles um Videospiele und manche sollen sogar von Labello süchtig sein. Also gilt das fürs Kiffen wie für alles andere auch.

Ich kenne jemanden :D der über Jahre extrem viel gekifft hat. Jeden Tag mehrmals. Manchmal sogar morgens, mittags und abends. Den ganzen Tag breit gewesen und hatte ne Bong neben dem Bett stehen. Aber er hat aufgehört als er seinen Führerschein gemacht hat. Von heute auf morgen. Also das mit der Sucht im Sinne von man wird verrückt wenn man keinen raucht, also Entzugserscheinung hat, kann ich nicht bestätigen. Wer versucht hat mit dem Rauchen aufzuhören weiss was ich meine. Dieses Gefühl lässt einen nicht mehr los, die Gedanken drehen sich nur ums Rauchen. Wenn man dann noch jemanden sieht wie er raucht ist das schlimmer wie jeder Porno bei dem man geil wird. Man wird gezwungen eine zu Rauchen. Diesen "Zwang" hatte ich beim Ganja nie.

Es gibt Leute die manchmal einfach ein bisschen zerstreut sein möchten. Man hockt so da, zieht sich ne CD rein und denkt sich hmmm rauch ich dazu noch einen. Abschalten halt. Jeder hat so seine Rituale, ich sag mal Katalysator. Kaffe, TV, Schokolade, Autofahren, Fallschirmspringen, jeder hat was.

Und manchmal findet man heraus dass x sehr gut zu y passt wie in der Grillsaison zu den Käseknackern ein Bexx hinterher, das sitzt. Einfach ein Genuss, passt wie die Faust aufs Auge. Wenn ich kein Bexx da hab zu meinen Käseknackern, dann fehlt mir was. Ich könnte auch ein anderes trinken oder Cola aber das ist nicht das selbe wenn ihr versteht^^ Ich ernähre mich deshalb nicht nur von KK und Becks, aber wenn dann...

Und so ist das mit dem Grass eben auch. Man hat so seine Rituale zum Abschalten. Manche wollen nur mit anderen was rauchen, manche lieber allein ne CD reinhauen und mit der Musik einschlafen. Man sollte den psychologischen Nutzen nicht unterschätzen. Wenn man ab und zu kifft abends, dann wacht man am nächsten morgen dermassen gut auschgeschlafen auf dass man sich fühlt als sei man neu geboren. Diesen Effekt hab ich auch von Leuten gehört die "nur mal probieren" wollten. Kifft man aber viel, jeden Tag oder so, dann verschwindet das. Wahrscheinlich gewöhnt man sich dran. Alles ist gesund/ungesund nur auf die Dosis kommt es an, das gilt beim Grass auch wie bei allem anderen.

So was ich sagen will ist dass Grass verteufelt ist seid dieser Kampagne damals und mMn zu Unrecht. Ich denke der Vorteil überwiegt auch wenn es Nachteile gibt wie Kiddies die den ganzen Tag breit rumlaufen. Das liegt aber auch daran dass die Leute planlos und perspektivlos sind, hauptsächlich in der Pubertät. Zu den Krankheiten wie Psychosen etc. muss ich sagen: kalkulliertes Risiko. Herzinfarkt beim Autofahren, Stromschlag beim Föhnen, ersticken an einer Haselnuss oder besoffener Pilot. Und wenn man sagt dass 95% der Junkies mit Grass angefangen haben würde ich gerne wissen wie viele von denen vor dem Grass Alkohol hatten. Wahrscheinlich 95% ;) Und wie viele von denen wären garnicht in die kriminelle Szene abgerutsche hätten sie sich den Stoff aus der Apotheke besorgt, statt vom Dealer oder "Freunden" die da was haben was man mal "probieren sollte" ;)

Marihuana hilft bekanntlich bei Appetitlosigkeit (Aids-, Krebskranke etc.), hilft Tumore einzudämmen, ein Abbauprodukt ist gut gegen Magengeschwüre bzw. verhindert überhaupt erst die Entwicklung solcher usw usw. Ok ich muss zugeben einige meiner Beispiele sind Vermutungen da sie dank der Illegalität noch nicht zu 100% erforscht werden konnten. Ich denke Cannabis kann der Menscheit mehr dienen als ihr schaden. Z.B. Henry Ford's Hanfauto.

Möchte noch anmerken ich selbst kiffe seit ca. 7 Jahren nicht mehr.
 
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@andiac

Nimmst du keine Drogen, allein, weil sie verboten sind?
Nein, das habe ich auch nicht behauptet. Die Welt funktioniert nicht so: Verbot von Drogen = keiner konsumiert mehr!
Das ist Schwachsinn. ABER es ist ein Schritt zu der Verbannung aus der Gesellschaft. Ich habe mehrmals erwähnt, dass wir eigentlich nicht diskutieren sollten wie wir es legalisieren, sondern wie wir generell alle Drogen verbannen. Da müssen noch viele Dinge getan werden bis so eine Utopie vielleicht Wirklichkeit wird (was für ein Oxymoron).

Und die These mit dem Stressrückgang finde ich nicht sehr einleuchtend. Du meinst also sie haben vorher nicht genug Zeit gehabt um zu realisieren was sie da machen? Also durch die Justiz keine Zeit und kein Raum mehr haben?

Wenn sie doch niemand warnt, also zum Beispiel die Justiz oder die Behörden, dann kommen die doch erst recht nicht mehr auf die Idee, dass ihr Leben nicht so richtig läuft.

Schau mal:

Drogen konsumieren > genug Zeit und Raum der Welt etwas an der Sache zu ändern > aber Drogen legal > kein Reiz sich mit sich selbst und seinen Problemen zu beschäftigen > also weiter konsumieren > immer noch Zeit was zu ändern > aber kein Reiz > also weiter...

Aber ein Verbot zeigt dir, dass du was falsches machst, zumindest nach dem Staat. Man kann dann zwar immer noch sagen, der Staat hat Unrecht und ich habe Recht, aber dann beweist das, dass man sich damit zumindest beschäftigt hat. Und das wäre ja ein Fortschritt immerhin, weil die meisten setzen sich nicht kritisch auseinander mit Drogen.

Aber kein Verbot lässt zu, dass sie nicht mehr nachdenken und einfach so weiter leben bis sie an den Drogen erkranken oder was auch immer. Deswegen ist ein Verbot auch immer da sich die Dinge klar zu machen. Ich glaube 1 Beitrag vorher habe ich gefragt wieso wir Verbote und Gesetze überhaupt haben, hast du dir darüber Gedanken gemacht? Anscheinend ja nicht wie ich sehe. Bitte beantworte doch mir die 2 Fragen. Vielleicht erkennst du ja dann warum man Gesetze und Regeln hat. Weil gleich wirst du damit kommen, dass man doch die Leute nicht bevormunden sollte. ;)



@herman munster

Das ist keine Einschüchterung, nur die wenigsten Menschen handeln bevor etwas schlimmes passiert. Es wird immer auf die leichte Schulter genommen und man macht sich vor "mir passiert schon nichts".

Die wenigsten spenden ihre Organe. Wieso auch? Aber wenn ein Bekannter ein Organ braucht, dann zweifelt man an der Menschheit. Und dann schwört man sich, dass man immer Blut und auch Organe spenden wird. Weil man erst nach dem Leiden merkt wie wichtig das für Menschen sind. Aber leider ist es für diese Person zu spät gewesen, denn sein Onkel ist gestorben. Er musste leiden, also musste zu sehen wie sein Onkel krepiert. Hätte er aber vorher gehandelt und auch andere Menschen, müssten weniger Menschen leiden.

Wie gesagt, man merkt so etwas erst dann immer nachdem was schlimmes passiert.

Und ich frage euch, ob ihr das riskieren wollt? Muss unbedingt eure Tochter von einem Betrunkenen überfahren werden, bis ihr kapiert, dass es zu dieser Tatsache erst nicht gekommen wäre, wenn der Fahrer nichts getrunken hätte? Oder muss ihr unbedingt miterleben, dass euer Freund sich dermaßen bekifft bis er sein Leben zerstört?

Weil erst dann wird ihr anscheinend verstehen, dass es wichtig ist, vor den Taten zu handeln, also bevor etwas schlimmes passiert.

Und dann bereut ihr euer ganzes Leben lang, dass ihr doch damals das und das lieber getan hättet, also bevor etwas passierte. Und ich versuche dies. Ich möchte nicht in einer Zukunft leben, wo Menschen sinnlos leiden müssen. Man kann diese Leiden stark vermindern. Es ist vielleicht nur ein Bruchteil dessen was die Menschheit erleiden muss, aber eine glückliche Mutter ist immer hin eine. Und stellt euch vor genau die eine seid ihr. Also ist es der Sache wert.

Aber das hängt auch von meiner Ideologie und Religion ab. Vielleicht träume ich zu viel oder habe eine Paranoia von "Drogenkriminalitäten" . Aber so bin ich eben, ich kann nicht jeden ändern und meine Meinung überall durchsetzen, aber versuchen schadet es in diesem Falle nicht, also es zu versuchen.

mfg

mfg
 
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@ s.o.s.
fetter post

aber mit dem aufhören ist oft nicht ganz so einfach

ich kannte mal einen^^ der hat über 2 jahre jedes we und in der schule ab und zu(vor kunst und ethik^^) gekifft und iwann mal 2-3 wochen jeden tag den ganzen tag.
dann hat er gepeilt, es wird zu viel und wollte aufhören, nach 2-3 versuchen hats dann auch geklappt. heute raucht er ab und zu mal einen und ist nach 5 mal ziehen vom jay über breit.

andere leute sind allerdings nächtelang schweißnass aufgewacht(extreme dauerkiffer), andere rauchen sich immer noch den ganzen tag den arsch zu und sind backen geblieben, wie du schon sagst, kommt auf die menge an.
 
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"ABER es ist ein Schritt zu der Verbannung aus der Gesellschaft."

Wer will das überhaupt? Ich nicht
Ist das überhaupt sinnvoll? Ich bezweifele es. (es gibt auch ein sogenanntes "Recht auf Rausch")

"Also durch die Justiz keine Zeit und kein Raum mehr haben?"

Ja genau. Durch den extremen Beschaffungsdruck, der durch die Kriminalisierung entstanden ist.

"Wenn sie doch niemand warnt, also zum Beispiel die Justiz oder die Behörden"

Dazu braucht es kein solches Gesetz. Das geht auch anders. Du hast ja selber schon angemerkt, dass das Gesetz eigentlich blödsinnig ist.
Hinzu kommt: Die meisten Betroffenen merken auch ohne Gesetz, dass etwas schief läuft.
 
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