Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Nehmen wir hier gibt es einige die nicht wirklich Ahnung davon haben, wovon sie reden:(

Durch Cannabis-Konsum ist noch kein einziger Mensch gestorben.
=> dessen Tod auf THC zurückzuführen war

Nachzulesen in sämtlichen Drogenberichten der Bundesregierung! (also wohl eine seriöse Quelle)

Das sind die Fakten und dabei sollte man es auch belassen:rolleyes:
Wer kein Interesse an der Sache hat, soll es eben lassen.
 
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Gestorben nicht direkt, verursacht aber schwerste psychische Schäden wie Psychosen und Schizophrenie, die dann sogar zu Selbstmorden führen können. Außerdem bewirkt er bei jungen Menschen eine Entwicklungshemmund, also einen dauerhaften Schaden.
 
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abulafia schrieb:
... verursacht aber schwerste psychische Schäden wie Psychosen und Schizophrenie ...
Nein, wie oft denn noch! Ursache von schweren psychischen Störungen sind Psychopharmaka genauso wenig wie eine Lösung. Sie wirken unterstützend oder hemmend aber niemals ursächlich.
 
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Informiere dich mal richtig. Ich kenne Beispiele aus erster Hand. Außerdem muss ich raten, was du sagen möchtest.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/479293/cannabis-hemmt-entwicklung-nervenzellen.html:

Regelmäßiger Konsum beeinträchtigt die altersgemäße Entwicklung gravierend und erhöht das Risiko für psychische Störungen, vor allem Psychosen und Schizophrenien.
Heute sind wir der Überzeugung, dass durch problematische Konsumformen und höhere THC-Gehalte auch körperliche Abhängigkeit entsteht
Das Risiko für Psychosen und Schizophrenie sei bei Jugendlichen sechsfach erhöht. Gedächtnis und Konzentrationsvermögen leiden, Entwicklungsstörungen sind programmiert. "Wir sehen 21-Jährige mit einer fünf- bis sechsjährigen Kifferkarriere, die in der Entwicklung auf der Stufe von 15-Jährigen stehen.
Viele Quellen, die dazu im Internet auftauchen, lassen einen Mangel an wissenschaftlicher Relevanz erkennen, dazu kommt eine mangelnde Qualifikation der Autoren und Erfahrung aus psychologischer Klinik und Praxis.
Ich verstehe nicht, wie man z.B. Quellen zitieren kann, die offensichtlich weder professionell noch politisch neutral sind.

Richtig ist, dass Cannabinoide Psychosen auslösen können.

Quelle aller weiteren Zitate : Josef Bäuml: Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis. 2. Auflage, Springer Medizin Verlag Heidelberg 2008:
Häufig können auch Suchtmittel (Drogen wie Cannabis, LSD, Kokain, Amphetamine usw.) bei Überdosierung oder auch während der Entzugsphase Beschwerden machen, die einer Psychose sehr ähnlich sind (. Tab. 1.1). Möglicherweise kann es bei entsprechend veranlagten Patienten (besonders vulnerabel) durch die Einnahme von Drogen zum Ausbruch einer Psychose kommen, die ohne diese Drogen evtl. viel später oder auch gar nicht aufgetreten wäre.
Untersuchungen zeigten, dass Cannabis darüber hinaus die schizophrene Erkrankung vorzeitig auslösen kann. Gleichzeitig können unter der Droge bereits abgeklungene Krankheitssymptome wieder auftreten.
Drogen, die sowohl den Ausbruch der Psychose als auch das Wiederaufflackern von Symptomen bewirken können:

  • Haschisch, Cannabis
  • Marihuana
  • LSD
  • Kokain
  • Heroin/Codein
  • Amphetamine/Exstasy
  • Pilzextrakte
  • Synthetische Drogen
Richtig ist also, dass die Gefährlichkeit individuell unterschiedlich ist.
Das heißt, die Drogen haben in diesen Fällen die Funktion eines Schrittmachers.
Nach heutigem Wissen heizen die Drogen die Katecholamine und
damit indirekt auch das Dopaminsystem an. Die dadurch bewirkte verstärkte
Dopaminfreisetzung ruft kurzfristig das Gefühl der Leistungssteigerung
und der Bewusstseinserweiterung hervor; dieser »Kick« ist wohl ausschlaggebend
dafür, dass viele Menschen immer wieder zu Drogen greifen.
Wer keinerlei Vulnerabilität, d. h. erhöhte Verletzlichkeit und Anfälligkeit
für psychotische Erkrankungen besitzt, wird trotz Drogeneinnahme keine
anhaltende Psychose entwickeln.
Wer aber ein feingliedriges und sensibles Nervenkostüm, eben eine
erhöhte Vulnerabilität besitzt, kann durch Drogeneinnahme das Fass sozusagen
»zum Überlaufen« bringen. Die Drogen haben eine Art Beschleunigungsfunktion,
sind aber nicht die eigentliche Ursache der Erkrankung.
Die individuelle Resilienz hängt auch mit der Entwicklungsphase zusammen.

Es scheint sehr wahrscheinlich, dass gerade empfindsame Persönlichkeiten und Personen in schwierigen Phasen, wie in der jugendlichen Entwicklung, eher zu Drogen greifen als solche, von denen eh alles Abprallt und sie deshalb von vornherein gar nicht das Bedürfnis nach Betäubungsmitteln haben. Also dass gerade die Menschen mit einer Vorbelastung und Verletzlichkeit anfangen, Cannabinoide zu konsumieren.
Viele Patienten greifen aufgrund ihrer Ratlosigkeit in vermeintlicher Selbsthilfe zu Alkohol oder Cannabis (Hasch, Marihuana), um sich dadurch zu entspannen und die inneren Turbulenzen zu dämpfen. Damit erreichen sie zwar instinktiv kurzfristig eine gewisse Beruhigung ihres überreizten Nervenkostüms, langfristig ist der Konsum von Alkohol und besonders Drogen wie »Öl ins Feuer«. Durch Drogen kommt es allmählich zu einer verstärkten Dopaminfreisetzung, so dass die psychotischen Erlebnisse sich deutlich verschlimmern.
Leider gibt bisher nur die praktische Erfahrung darüber Auskunft, ob die Drogeneinnahme zu einer Psychose führt. Bei nüchterner Betrachtung dieses Problems gibt es deshalb überhaupt keine Rechtfertigung, sich diesem Risiko auszusetzen.
 
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Von jemandem, der sich über die Unwissenschaftichkeit anderer aufregt, verlange ich dafür, dass ich ihm zuhöre, dass er selbst in der Lage ist, mit einer konkreten Terminologie auch korrekt umzugehen. Ich habe gesagt, dass kein Psychopharmakum Ursache psychischer Störungen ist. Wenn du gelernt hast, was eine Ursache ist, reden wir weiter.

Aus einer reinen Statistik eine Ursache abzuleiten ist Blödsinn, es lässt sich lediglich ein Zusammenhang erkennen, aber eben nicht die Ursache.
 
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Ich bemängelte nur deine Semantik. Der Inhalt war mir unklar. Zu Psychopharmaka habe ich gar nichts gesagt.

Ferner kann eine Behandlung mit Neuroleptikern natürlich Symptome/Nebenwirkungen herbeiführen, die so auch bei Erkrankungen auftreten.
 
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Ich finde dass viele einfach nur Canabis abhängig sind, weil es verbotn ist und sie dadurch schwerer drankommen. Dadurch entsetht so ne Art Sehnsucht denke ich. Wenn Cannabis legal wäre, könnte ein Desinteresse dafür entstehen und somit die Suchtzahl sinken.

Ich persönlich rauche nicht bzw. "kiffe" nicht, aber ich denke das so eine Alternative durchaus denkbar ist.
 
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Ich finde dass viele einfach nur Canabis abhängig sind, weil es verbotn ist und sie dadurch schwerer drankommen. Dadurch entsetht so ne Art Sehnsucht denke ich. Wenn Cannabis legal wäre, könnte ein Desinteresse dafür entstehen und somit die Suchtzahl sinken.

und sie dadurch schwerer drankommen.

Das ist ein irrglaube, augen auf und eventuell riechen dann kommste dran
http://www.youtube.com/watch?v=UYNikECRNZM

die Suchtzahl wird nie/nicht sinken in dem fall einer Legalisierung, ein süchtiger findet jeden weg, genau wie ein alkohol süchtiger aftershave trinken würde. Viele wollen aufhören, aber schaffen es nicht, die gründe?
1000nde... wenige schaffen es, der rest...siehe unten:
@abulafia Gestorben nicht direkt, verursacht aber schwerste psychische Schäden wie Psychosen und Schizophrenie, die dann sogar zu Selbstmorden führen können. Außerdem bewirkt er bei jungen Menschen eine Entwicklungshemmund, also einen dauerhaften Schaden.


10-18 Jährige (oder jünger? bzw ältere) aber ich rede von "Kinder" die das zeug brauchen werden es sich egal ob sie wollen oder nicht besorgen und das ziel ob sie wollen oder nicht... guten rutsch in die urne. Es mag sicher welche geben EGAL im welchen alter, die damit leben und naja alles geht gut, aber FAKT ist, das dabei auch viele drauf gehen, siehe Oben, wie von @abulafia schon gesagt. Und die meisten eltern werden dabei auch nicht mitspielen und ausrasten. Ob sie nun gebildet sind oder nicht.



lg

2006
 
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Nun, Cannabis ist wohl auf eine gewisse Art genauso schädlich wie Alkohol und Nikotin.
Es muss (immer?) geraucht werden -> Lunge im Eimer.
Es kann psychologische Störungen begünstigen.

Aber immerhin macht es einem nicht die Leber kaputt, darauf hebe ich einen. :schluck:


Im Prinzip ist es also eigentlich nur ein Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz.
 
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im grunde genommen gehts wirklich überwiegend um die akzeptanz. mir hat man beispielsweise auch mal während meiner zeit mit dem zeug gesagt (das war so n richtig konservativer typ), wenn ich mal alle paar wochen einen rauchen würde, würde er da gar nix sagen. also im grunde genommen gibts schon ne menge die dem ganzen sehr tolerant gegenüberstehen. das ding is aber zum einen das viel zu spät aufgeklärt wird, es viel zu attraktiv is für junge menschen was die entwicklung beeinflussen kann, und die undurchsichtigen strukturen, plus dem explosionsartig angestiegenem thc gehalt über die jahrzehnte. und die eine oder andere studie mehr zu langzeitfolgen wäre sicher auch nicht verkehrt. aber dazu wirds vermutlich erst kommen, wenn mal wieder das viel zitierte kind in den brunnen gefallen is.
 
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Etwas fehlt hier noch, die prominenz aller sutfen, man erwartet ja ständig von ihnen dass sie als vorbilder fungiern und was ist die realität? der ein oder andere hat ja auch kinder und hatte eine eigene. Wenn das alles so ok sein würde, hätten wir nicht schon lääääängst das problem gelösst? Und ganz ehrlich, hand aufs herz, oder die pulle auf die leber, oder hop und ex und( geil könnt so weiter ... ) wer steht den wirklich dazu das er es macht!?! (wenn ihr wüsstet wie dicht ich gerade bin :D) nein nicht getan, sondern immer noch eventuell süchtig ist?!? muss aber nicht der grund sein.

Obwohl traurig, schon ganz lustig oder?

Umfrage wer ist dafür das wir 1-2-3 Joint Snilies erhalten hier im forum!?


joint.jpg


wappen-smileys-Jamaica6.gif

joint.gif



Es fehlt halt irgendwie die "werbung" der Mensch hat alles und wird alles verkaufen, fragt sich nur welchen preis er dafür bereit ist zu zahlen. Den auf der einen seite gibt es das nicht raucher gesetz und auf der anderen seite, soll hanf erlaubt werden? wer weiss....

Obwohl viele IT spezialsiten, vor ihrem PC sitzen und so guuut druf sind:D,
fehlen hier diese smilies? why?:p

lg

2006
 
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Also, 2006, ich blick durch deinen Post nicht ganz durch!

Kannst du das nochmal erklären? Ich glaube da war eine Frage an "das Publikum"
 
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Legalisieren statt verteufeln?
Radiobeitrag vom 24.01.2011
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/201101/153664.html
Legalisieren statt verteufeln? Um neue Wege in der internationalen Drogenpolitik auszuloten, trifft sich am Montag in Genf zum ersten Mal die "Globale Kommission" zur Drogenpolitik.
Einberufen wurde das Treffen von Prominenten wie dem brasilianischen Präsidenten Cardoso und den Ex-Präsidenten von Mexiko und Kolumbien, Zedillo und Gaviria. Weitere Mitglieder sind zum Beispiel die Schriftsteller Carlos Fuentes und Mario Vargas Llosa. Sie fordern ein radikales Umdenken in der Drogenpolitik - bis hin zur Legalisierung.
Aus Deutschland ist die ehemalige Drogenbeauftrage der Bundesregierung bei dem Treffen dabei: Marion Caspers-Merk. Für sie ist eine Legalisierung von Drogen gefährlich. Die Botschaft wäre: Drogen sind harmlos. Die Zahl der Konsumenten würde stark ansteigen. Sie sprach sich für eine ausbalancierte Drogenpolitik aus. Auf der einen Seite Regulierung, auf der anderen Seite Hilfe für Betroffene. Wichtig sei auch, die Ursachen von Drogenkonsum zu bekämpfen.
Das Interview führte Michael Castritius

Auch dazu: http://www.welt.de/debatte/die-welt...lisierung-von-Drogen-wuerde-Leben-retten.html
 
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abulafia schrieb:
Legalisieren statt verteufeln?
Radiobeitrag vom 24.01.2011
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/201101/153664.html

Legalisieren statt verteufeln? Um neue Wege in der internationalen Drogenpolitik auszuloten, trifft sich am Montag in Genf zum ersten Mal die "Globale Kommission" zur Drogenpolitik.
Einberufen wurde das Treffen von Prominenten wie dem brasilianischen Präsidenten Cardoso und den Ex-Präsidenten von Mexiko und Kolumbien, Zedillo und Gaviria. Weitere Mitglieder sind zum Beispiel die Schriftsteller Carlos Fuentes und Mario Vargas Llosa. Sie fordern ein radikales Umdenken in der Drogenpolitik - bis hin zur Legalisierung.
Aus Deutschland ist die ehemalige Drogenbeauftrage der Bundesregierung bei dem Treffen dabei: Marion Caspers-Merk. Für sie ist eine Legalisierung von Drogen gefährlich. Die Botschaft wäre: Drogen sind harmlos. Die Zahl der Konsumenten würde stark ansteigen. Sie sprach sich für eine ausbalancierte Drogenpolitik aus. Auf der einen Seite Regulierung, auf der anderen Seite Hilfe für Betroffene. Wichtig sei auch, die Ursachen von Drogenkonsum zu bekämpfen.
Das Interview führte Michael Castritius
Auch dazu: http://www.welt.de/debatte/die-welt...lisierung-von-Drogen-wuerde-Leben-retten.html

So läuft also der Hase?!
Wenn man sich mal die Zahlen der Konsumenten in den Ländern anschaut wo der Cannabiskonsum entkriminalisiert wurde stößt man da jedoch auf andere Zahlen. Aber gut, eine Entkriminalisierung ist natürlich noch etwas anderes als eine Legalisierung...
Trotzdem sagt eine Legalisierung nicht, dass Cannabis nicht gefährlich ist.
Die Hauptziele sollten eine vernünftige Aufklärung und vor allem ein kontrollierter Jugendschutz sein, dies findet jedoch beides nicht statt. Obwohl keinerlei Aufklärung stattfindet, wird man aber sobald man mit Cannabis in Verbindung gebracht wird zum Schwerkriminellen erklärt.

Die Nachfrage ist da und wird auch IMMER da sein. Was so ein Verbot alles mit sich bringt sieht man doch auch an diesen tollen Kräutermischungen. Der Schwarzmarkt hat die Macht...


e-Laurin schrieb:
Nun, Cannabis ist wohl auf eine gewisse Art genauso schädlich wie Alkohol und Nikotin.
Es muss (immer?) geraucht werden -> Lunge im Eimer.
Es kann psychologische Störungen begünstigen.

Aber immerhin macht es einem nicht die Leber kaputt, darauf hebe ich einen. :schluck:


Im Prinzip ist es also eigentlich nur ein Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz.

Cannabis muss man nicht rauchen. Wie du ja sicherlich weißt, ist die magische Substanz das THC. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das THC zu sich zu nehmen, eine davon ist das Rauchen. Es gibt z.B. noch das Vaporisieren. Dabei wird Das Pflanzenmaterial auf eine bestimmte Temperatur erhitzt, so dass die ätherischen Öle verdampfen. Dieses kann man inhalieren, ist aber im Gegensatz zum Rauchen nicht schädlich da nichts verbrennt. Es entstehen keine giftigen Nebenprodukte.
Eine weitere Möglichkeit wäre das löschen von THC in Fett oder Alkohol. In Fett (z.B. Butter) gelöst, eignet es sich ideal zum Backen oder als Brotaufstrich.
Durch diese Fettlösligkeit ist der Einsatz sehr vielseitig ;)
Du könntest dir sogar ein THC Zäpfchen bauen :D
Man muss also nicht nur rauchen :)
 
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Mit einem größerem Beschaffungsaufwand steigt auch die Hürde. Vielen ist es den Aufwand garnicht wert. Wenn ich zum Beispiel legal eine Schusswaffe haben könnte, würde hier mit Sicherheit eine liegen. Dieses Beispiel finde ich für mich selbst plastischer.

Wenn etwas teuer und schwer zu beschaffen ist, sieht man doch viel eher davon ab. Das Bedürfnis muss viel größer sein, um so einen Aufwand zu betreiben.
 
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Ich weiss nicht wie es bei dir ist, aber an ne Waffe zu kommen ist garantiert 50 mal so schwer wie an Gras zu kommen, das bekommst du ohne nennenswerten Aufwand überall.
 
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abulafia schrieb:
Mit einem größerem Beschaffungsaufwand steigt auch die Hürde. Vielen ist es den Aufwand garnicht wert. Wenn ich zum Beispiel legal eine Schusswaffe haben könnte, würde hier mit Sicherheit eine liegen. Dieses Beispiel finde ich für mich selbst plastischer.

Wenn etwas teuer und schwer zu beschaffen ist, sieht man doch viel eher davon ab. Das Bedürfnis muss viel größer sein, um so einen Aufwand zu betreiben.

An sich stimmt das schon. Allerdings muss der Aufwand schon ein gewisses Maß haben bis die Leute von so einer Idee ablassen. Mit Gras und Waffen vergleicht man da im Prinzip ein Dreirad mit einem Porsche...
Ganz abgesehen davon - Wenn du wirklich eine Waffe willst, und damit meine ich wirklich wirklich dann wirst du auch einen Weg finden an eine Waffe zu kommen ;)

Wie ich schon vorher gesagt habe, hat der Schwarzmarkt die Macht. Und der Schwarzmarkt hat so einiges an Tricks auf Lager... Man müsste Unmengen an Geld darin investieren diesen Markt zu zerschlagen und vor allem müsste die Verfolgung auf die Konsumenten auch noch weiter zunehmen. In einer funktionierenden Demokratie kann man so etwas nicht machen und eine Drogenregelung wie in Singapur wird es hier hoffentlich auch nicht geben ;)

In Deutschland sind es momentan mehr als 100.000 Delikte im Bezug auf Cannabis jährlich. Es ist wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis die Politik etwas ändert.

Und zum Ende:
“Die jetzige Politik hält Drogen von denen fern, die sie nicht nehmen sollten, und setzt eher auf Behandlung, als auf die Verhaftung der Nutzer. Portugals Gesetze haben nicht zu einem Anstieg des Drogentourismus geführt. Es scheint außerdem, als hätte die Anzahl der drogenbezogenen Probleme abgenommen.”
Wie die FTD heute meldet, haben der Europäischen Schülerstudie zum Konsum von Alkohol und anderen Drogen (ESPAD) zufolge nur 15% der portugiesischen Schüler schon einmal Kannabis konsumiert. Damit ist der Drogenkonsum unter portugisischen Schülern im europäischen Durchschnitt relativ gering – in Deutschland liegt er bei 27% – Spitzenreiter ist Tschechien mit 44%.

Der Besitz sämtlicher Drogen von Haschisch bis Crack wird in Portugal schon seit mehreren Jahren nicht mehr strafrechtlich verfolgt, wenn die Mengen unter dem Bedarf für zehn Tage liegt.
Entkriminalisierung und Aufklärung kann also den Anreiz zum Konsum verringern.
Jaja, die guten Portugisen... :P
Ich habe bisher noch keinerlei negativschlagzeilen über die Entkriminalisierung in anderen ländern gelesen...
Klingt das denn alles so schrecklich? Ich habe meine Drogenaufklärung selbst in die Hand genommen und weiß ganz genau was was ist... Wäre es nicht besser wenn man so etwas auch in der Schule oder wo anders lernt? Früher oder später wird doch jeder mal damit konfrontiert! Und in diesem Fall kann Unwissenheit wirklich gefährlich sein....
 
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Also ich bin auch mittlerweile fast 38 Jahre alt und kein Kiffer dennoch muss man klar sagen wenn man sich alle Fakten anschaut:Die Legalisierung von Cannabis ist längst überfällig.

Nehmen wir doch mal die Geschichte zu Hilfe:
In den sechzigern und siebzigern wurde begonnen das Verbot aktiv durchzusetzen.In dieser Zeit nahm man gerne das Schlagwort "Einstiegsdroge" um das Verbot zu rechtfertigen.Heutzutage nimmt man z.b. die Gefährlichkeit von hochgezüchtetem Marihuana als Argument.
Was mir auffällt ist das immer ein Konstrukt erzeugt wird um das Verbot zu rechtfertigen,dabei sind die meisten Argumente die gegen Cannabis sprechen entweder zu entkräften oder auch bei legalen Drogen (meist schlimmer) vorhanden.
Gerne wird auch das Argument der Gefährlichkeit der legalen Drogen angeführt um zu rechtfertigen keine weitere Droge legal zuzulassen.
Was dabei vergessen wird ist leider die Tatsache das Cannabis nunmal in unserer Gesellschaft erhätlich ist und somit das Rad nicht neu erfunden wird.
Hier im Ruhrgebiet kommen Jugendliche leichter an Cannabis wie an Alkohol,das muss zu denken geben.
Ein weiterer Aspekt ist das man sich fragen sollte wer durch das verbot wirklich geschützt wird wenn man doch so leicht an diese Droge rankommt?
Gehen wir mal von 4 Millionen gelegentlichen Cannabis Konsumenten aus,nehmen wir da mal die Hardcore User raus welche sagen wir mal 1 Million betragen.
Rechnen wir nur mal im Durchschnitt einen Verbrauch von mindestens 1 Gramm pro Tag (in der Praxis eher mehr),kommen wir auf einen Verbrauch von 1 Million Gramm,bzw. auf eine 1 Tonne pro Tag und das nur für die Hardcore Konsumenten.
Rechnen wir mal einen Durchschnittspreis von 6 euro das Gramm,sind es so mindestens 6 millionen Euro am Tag.Im Monat dann schon 180 Millionen,im Jahr schlappe 2,1 Milliarden Euro und das nur in Deutschland.
Wohlgemerkt nur bei täglichen Kiffern und einem angenommenen Verbrauch von 1 Gram pro Tag.
In wirklichkeit sollte der totale Verbrauch aller Kiffer mehr sein so das wir mit einem Umsatz von bestimmt 5-10 Milliarden pro Jahr rechnen können.
Wer verdient dieses Geld?Wohin fliesst es?Die Antwort kann sich jeder selber geben.Wenn man den globalen Umsatz nimmt sieht man gut welche unvorstellbaren Geldmengen nur mit der Droge cannabis verdient werden.
Und da komme ich zu dem Punkt wo ich mich Frage:
Wer soll von dem Verbot wirklich profitieren?
Sind es wirklich die Bürger die vor einer unheilvollen Droge geschützt werden sollen oder ist es die Drogenmafia und allen an dem illegalen Verkauf beteiligten Personen?
Wer hat wirklich ein Interresse daran den Status Quo beizubehalten?
Ich meine man muß sich doch nur mal vor Augen halten das man in Deutschland innerhalb einer Stunde jede Menge Cannabis besorgen kann.Wer rauchen möchte kann dies jetzt auch tun.
Aber es wird eine Gefährlichkeit suggeriert um den jetzigen Status bei zu behalten,dabei ist Cannbis gar nicht so gefährlich wie gemeinhin angenommen.
Dies ist kein Spruch, sondern Fakt. Die Harmlosigkeit von Cannabis wird von Experten, die sicher keine Dauerkiffer sind, bestätigt:

Cannabis ist dermaßen harmlos, daß es nicht mal unter den Top 20 im
Drogenranking der 20 gefährlichsten Drogen auftaucht...

„..Drogen-Ranking der Universität Bristol. David Nutt und sein Forscherteam ließen rund 40 Drogenexperten, darunter Chemiker, Pharmazeuten, Ärzte, Psychiater und Polizisten,
20 gängige Drogen nach ihrer Gefährlichkeit einstufen...“:

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/drogen-ranking_did_15082.html


Wie gesagt ich bin kein Kiffer und selbst wenn überall in jedem Geschäft Cannabis zu kaufen wäre,würde ich das Zeug nicht anrühren.
Doch muß man die Fakten um das Verbot auch sehen und jeder der sich für ein Verbot ausspricht sollte sich fragen ob und wen er wirklich schützen möchte (wenn auch unbewusst)
 
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