Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

@dacapo
Schön und relativ neutral.
Wenn du wirklich kein Kiffer bist, umso besser. Denn das ist doch objektiv.

Das wird die überzeugten Antikiffer dennoch nicht überzeugen. Aber alles in allem ist es dennoch (gerade in den von dir angesprochenen Dauerkonsumsituationen) gefährlich. Sollte man nicht außer Acht lassen.
 
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Merle schrieb:
@dacapo
Schön und relativ neutral.
Wenn du wirklich kein Kiffer bist, umso besser. Denn das ist doch objektiv.

Habe 37 bzw.fast 38 Jahre nicht gekifft,und sehe auch keine Veranlassung damit "auf meine alten Tage" anzufangen ;)
 
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Ich denke das sollte jeder für sich selber entscheiden. die Legalisierung von Cannabis würde doch vielen Kiffern den Anreiz nehmen, denn wer will schon was legales machen. Ich bin gegen die Legalisierung, da ich den "harten" Jungs nicht den Spass verderben möchte.
 
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Wegen mir könnte es Legalisiert werden aber in Verbindung mit einer Ordentlichen Besteuerung.

Angie - hiervon können Löcher in der Haushaltskasse gestopft werden!
z.B.: Kiffen für den Stassenbau o. die Rente :)

Ich bin da ganz Tolerant, jeder wie er will - wobei ich dazu geneigt bin das Alkohol gefährlicher ist.

Laisser-faire
 
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Tja, einfach ist die Entscheidung da wohl nicht.
Fachlich ist die Sache klar - Marihuana ist eine Gefahr für Körper und Geist. Wenn man es raucht, ist auch die Lunge gefährdet.
Aber es ist auch die gesellschaftliche Komponente zu beachten .
Wie dem auch sei, gut, dass ich nicht in der Verantwortung stehe, so ein Verbot / Nichtverbot zu entscheiden.
Denn von der einen oder anderen Seite wird man ja doch nur angefeindet.
 
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die Legalisierung von Cannabis würde doch vielen Kiffern den Anreiz nehmen, denn wer will schon was legales machen.
Wenn man Kindesmissbrauch endlich zulassen würde, hätte auch keiner mehr den Drang danach. Wieso ist das Verboten, besteht doch schon eine mehrere tausendjährige Tradition?
 
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chancaine schrieb:
...
Denn von der einen oder anderen Seite wird man ja doch nur angefeindet.
Naja, solche Schauplätze sind immer gut, das politische Mitdenkpotantial des Volkes in Zaum zu halten. Solange hier rumgehasst wird, interessiert sich niemand für einen tiefgreifenden Einblick in beispielsweise die Funktionsweisen der verschiedenen Rentensysteme, Subventionssystematik, Steuerumgehungshilfen und ähnliches.
 
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@abulafia

Auch wenn ich den Vergleich nicht sonderlich passend finde, so hast du doch Recht. Ich denke nicht, dass es sonderlich viele Kiffer gibt, die kiffen nur weil es illegal ist. Andere Gründe spielen da meiner Meinung nach eine deutlich größere Rolle, wie Gruppenzugehörigkeit, Interesse an neuem und dem "High-sein" Gefühl.

Ich bin für eine Legalisierung. Das an Gerichts- und Polizeikosten gesparte Geld sollte dann aber in Präventive und Therapeutische Angebote rund um Thema Drogen und Sucht und Alkohol und Cannabis im besonderen investiert werden. Aufklärung, die nicht auf Propaganda basiert, ist die einzig wahre "Lösung" zum "Drogenproblem". Man kann nur hoffen, das Erziehung und Aufklärung gut genug gemacht wurden, dass die Jugendlichen später eine informierte Entscheidung treffen können, ob sie Cannabis konsumieren wollen.

Noch vor wenigen Jahren hatte ich in der Schule an einer "Drogen-Prophylaxe"-Woche teilgenommen. Pflicht für jeden 8-Klässler. Da hat uns noch ein (zugegeben sehr konservativer) Lehrer noch erzählt, dass Cannabis Konsum beim ersten mal einen Großteil der Konsumenten süchtig macht.

Das ist nicht der Sinn einer angemessenen Aufklärung durch die Schule. In den USA gibt es ein Programm namens DARE, das u.a. ca. 10 Jährige Kinder über die Gefahren von Drogen aufklärt. Leider hatte das nicht den gewünschten Effekt, da die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kinder im Jugendlichenalter Drogen nehmen deutlich höher ist als bei Kindern, die nicht in diesem Projekt waren. (Quelle finde ich grade nicht, werd sie aber bei Gelegenheit raussuchen)
 
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chancaine schrieb:
Wenn man es raucht, ist auch die Lunge gefährdet.

letztens in einer doku im fernsehen bei cnn gesehen das es mittlerweile sogar thc haltige getränke wie z.b. cola gibt,
welches in den medical marijuana shops in den usa ausgegeben werden.ebenso werden gebäcke,bonbons, etc. verteilt.

man sollte langsam aufhören immer die gefährlichen konsumformen die durch die illegalität gefördert werden als grund für körperschädigungen aufzuführen.
das wäre ungefähr das gleiche als wenn man in der zeit der prohibition von alkohol gesagt hätte,das erblinden durch den verzehr von gepanschten und industriealkohol läge am alkohol selber.auch dies war eine begleiterscheinung der illegalität,ebenso wie das rauchen und die damit verbundene schädigung der lunge durch cannabis heutzutage.


Die Alkoholprohibition führte zu einem vermehrten Angebot von harten Spirituosen anstelle von Bier oder Wein. Bei der Hanfprohibition kam es zu einer Ausweitung der Züchtungen hinsichtlich Wirkstoffgehalt.........In den USA stieg der Verkauf von unsauber destilliertem giftigem Alkohol von 1 % auf 4 %. In Indien sterben oder erblinden noch heute hunderte von Personen durch Konsum illegal hergestellten Alkohols.

http://de.wikipedia.org/wiki/Prohibition

geraucht wird es ja nur,da wie man überall nachlesen kann so eine schnelle wirkung eintritt und man im vergleich weniger von der droge braucht als wenn man es in einem kuchen oder getränk einnehmen würde.

ach ja hier die getränke

Canna Cola™ - Just Say Yes™

Coming to a Medical Marijuana Dispensary Near You Soon


http://www.drinkcannacola.com/
 
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Cannabis erlauben?
Da von einem Kiffer zu hören kann ich nur zu gut verstehen. macht das ganze aber nicht besser.
Drogen, die einen dümmer machen und regelmäßig gehirnzellen schmelzen lassen und die einfach nur dazu beitragen "High" zu sein zeugen von Unreife.
Kein Mensch brauch sowas, viele machen es aber, weils "cool" ist und man sich daran gewöhnt.
Ich habe keinen Bock mittenauf der straße von leuten umgeben zu sein, die rum kiffen, blödsinn vor sich hinblabbern und dieser gestankt geht mal wohl garnicht.

Ich denke, wenn man logisch drüber nachdenkt, dann erscheint mir das gane Wunschdenkenm nach legalem Konsum von Drogen als Utopie derjeniger, die entweder unreif sind, ohne nichtmehr können usw.

Mir reicht es schon, wenn ich 15 jähige in der bahn hocken sehe, die ne bierpulle inner hand haben und mich nach einer zigarette fragen.
Finde so ein Verhalten einfach schäbig und respektlos.

Das du nun alle 2Wochen nur kiffst, weil das ja so "chillig" ist, ist ja ganz toll für dich, dass du damit aber dokumentierst, dass selbst wenn du auf einem Gymnasium zur Schule gehst (was nix heißt), ziemlich limitiert bist in deiner Denkweise, die sich aber im Laufe der Jahre wohl hoffentlich stabilisiert.

Kenne einfach viele in meinem frühreren Bekanntenkreis, alle auf dem Gymnasium, die auch sehr gute Schüler waren, trotz des Kiffens, aber die fast jeden tag "high" zu erleben nervt, und man hat nach einer zeit gemerkt, dass sie nichemrh aufhören konnten.

also ich finde schon, das regelmäßiges kiffen dann auch den Charakter verändert.
Jeder sollte das für sich selbst entscheiden, aber es legalisieren ist völlig falsch.

Hab dafür einfach kein Verständnis.
 
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getexact schrieb:
Cannabis erlauben?
Drogen, die einen dümmer machen und regelmäßig gehirnzellen schmelzen lassen und die einfach nur dazu beitragen "High" zu sein zeugen von Unreife.

Und jetzt über die Aussage noch mal nach, wenn du an Alkohol denkst.
THC ist bei WEITEM nicht so schädlich und es wird auch nicht in der Art konsumiert, wie Deutschland und der Rest der Welt sich kaputt säuft! (Oktoberfest, Karneval, Geburtstage, Urlaub auf Malle... usw!)

Ich habe keinen Bock mittenauf der straße von leuten umgeben zu sein, die rum kiffen, blödsinn vor sich hinblabbern und dieser gestankt geht mal wohl garnicht.
Habe ich JEDEN Tag Alkis in der Bahn, im Bus, oder sonst wo.
Was zu rauchen, liegt so gut wie nie in der Luft, bzw. veranstalten Kiffer auch nicht ein solches Theater.
Nicht ohne Hinzugabe von anderen Drogen, wie Alk.
Das Beschriebene, trifft nämlich wesentlich mehr auf Säufer zu, als auf Kiffer.

Von eine derartige Scheuhklappensicht, hab ich einfach kein Verständnis.
Das ist einfach nur naiv... :freak:
Davon ab, dass es mal wieder beweist, dass die meisten die hier rumpöbeln, nicht den verdammt Hauch einer Ahnung haben, was sie hier von sich geben.
Nach Geplapper und Unwissen treffens da schon eher.
 
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getexact schrieb:
Cannabis erlauben?


also ich finde schon, das regelmäßiges kiffen dann auch den Charakter verändert.
Jeder sollte das für sich selbst entscheiden, aber es legalisieren ist völlig falsch.

Hab dafür einfach kein Verständnis.

Genau,das sollte jeder selbst entscheiden. Wieso sollte ich Dir verbieten koennen was Du mit Deinem Koerper anstellst? Alle Diskussionen um die Gefahr des Konsums halte ich fuer irrelevant. Prohibition von Konsumguetern, was auch immer, funktioniert einfach nicht, das sollte eigentlich mittlerweile jedem klar sein.
 
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Hey aber man muss doch nicht gleich alle Drogen erlauben, nur weil man meint, dass das jedem selber überlassen sein sollte. Menschen brauchen nunmal einen Rahmen indem sie sich bewegen können, sonst hätten wir eine Anarchie. wie gesagt, ich hatte viele Kollegen, die sehr viel geraucht haben, dann haben die mal was anderen probiert usw...das sollte einfach nicht legalisiert werden, sonst würde nochemhr einfach mal porbieren und zack haben wir deutlich mehr drogensüchtige.

ist natürlich jetzt stark vereinfacht, aber ich kann dafür kein Verständnis aufbringen, sich legal die birne wegziehen zu dürfen, welchen sinn hätte das denn eurer meinung nach?

und warum plapper ich nur nach? ist einefach meine Meinung, und ich habs selber von Freunden mitbekommen, dass das alles andere als gut ist.
Alkohol ist natürlich auch gefährlich, es gibt viele sachen, die süchtig machen, aber man soricht hier von Cannabis, ich kenne wirklich nur LEute, die sagen, legalisiert das, weil sie eben selber kiffen.

Um mal ein Beispiel zu nennen:
Mein Bruder kifft seit Jahren. Der hat seitdem das immer mehr wurde kein Bock mehr auf arbeiten, der wird sehr schnell agressiv und das verschlimmert sich immermehr und es kam soweit, dass ihm seine Freundin dazu gezwungen hat ne Therapie zu machen. er wacht nachts schweiß gebadet auf weil er einfach süchtig ist.
und da soll mir mir mal einer erzählen, dass das nicht gefährlich ist das zeug.
wer hier davon redet, dass sei nicht gefährlich und ist ja alles nicht so schlimm, der hat KEINE AHNUNG. sorry, ich lach mich echt schlapp wenn ich solch naive Aussgaen hier höre.

Jetzt stell ich mir vor, das sei nicht illegal...kann man frei überall konsumieren und kaufen. na prost mahlzeit.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Jetzt stell ich mir vor, das sei nicht illegal...kann man frei überall konsumieren und kaufen. na prost mahlzeit.

Deshalb reden einige ja auch nicht von "Legalisierung", sondern von "Entkriminalisierung".
Es geht also nicht darum, dass das Zeug immer und überall frei verfügbar sein soll. Sondern es soll (evtl. für bestimmte Personenkreise die zB Ärzte bestimmen) legal erhältlich sein (vielleicht über Apotheken).
Gleichzeitig sollte verstärkt über die Folgen des jeweiligen Drogenkonsums aufgeklärt werden.
Es soll also nicht verharmlost werden. Es geht um die Wahrheit und darum, dass Konsumenten nicht kriminalisiert werden.
 
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er wacht nachts schweiß gebadet auf weil er einfach süchtig ist.
und da soll mir mir mal einer erzählen, dass das nicht gefährlich ist das zeug.
wer hier davon redet, dass sei nicht gefährlich und ist ja alles nicht so schlimm, der hat KEINE AHNUNG. sorry, ich lach mich echt schlapp wenn ich solch naive Aussgaen hier höre.
Das Problem ist offensichtlich genau anders herum. Du scheinst keine Ahnung zu haben. Kiffen ist wie rauchen in dieser Hinsicht. Es macht körperlich wenig/schwach Abhängig. Um solche Symptome zu haben, muss man schon über lange Zeiträume exzessiv Kiffen. Und ja, ich spreche aus Erfahrung.
Psychisch ist die Abhängigkeit was anderes. Das ist schon heftiger. Aber: Das ist bei ALLEN Drogen so.

Beim gelegenheitskiffen ist das alles hinfälllig. Da gibt es einfach keine derartigen Probleme. Gelegenheitstrinker sind gesundheitlich wahrscheinlich sogar noch gefährdeter.

P.S.: Ich kiffe seit einigen Jahren nicht mehr. Dennoch ist es ein Fakt, dass hier Leute mir gefährlichem Halbwissen um sich werfen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß.
 
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Merle schrieb:
... Aber: Das ist bei ALLEN Drogen so.
...
Nicht nur bei allen Drogen, sondern bei allen Dingen - Menschen können zu allem Möglichen eine extreme psychische Abhängigkeit aufbauen. (Fressucht, Kaufsucht ...)

dacapo schrieb:
...
geraucht wird es ja nur,da wie man überall nachlesen kann so eine schnelle wirkung eintritt ...
Naja, und bei einigen Leuten auch, weils dann nicht auf die Leber geht, die vom Alkohol ja schon genug malträtiert wird.
 
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Man sollt sich manchmal Fragen, ob wirklich die Droge (ob THC oder ALC) die Konsumenten kaputt und dumm macht,
oder, ob es nicht eher/auch der leider oft damit einhergehende Lebensstil ist.
 
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Bei Heroin ist es eindeutig der Lebensstil, der von einer 24/7-Jagd nach Geld und Stoff geprägt ist. Da bleibt keine Zeit und kein Geld mehr für gesunde Ernährung, Pflege von Freundschaften und Hygiene.
Heroin selber ist nichtmal schädlich für die Leber oder andere Organe (nachzulesen u.a. auf wikipedia).
 
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