Quo vadis BTMG?

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Ok Corto: ich muss garnix zugeben, ich äußere nur mal eben meine Bedenken zu den Sachen, die hier als Faktum abgestempelt werden.

Wer nämlich selber von sich behauptet, es sei alles richtig was er hier von sich lässt, den kann ich sowieso nicht ernst nehmen.

nene ich kritisiere niemanden hier, habe nur angestoßen, etwas zu unternhemen, wenn man doch so überzeigt davon ist, was ist daran falsch hmm? also reizen kannst du mich mit deinen Ausführungen hier noch lange nicht:)

ok die Gerichte haben zu viel mit kelinkriminällen zu tun? und das gibt dann so einen Stau, aber dass ca. 200.000 Hartz IV Kalgen aufem Tisch zur Bearbeitung liegen interessiert z.B. garkeinen.

Wenn es wirklich so ist, dass es so viele Fälle von kleinstkriminalität gibt, dann ist das nur ein Beweis dafür, das was nicht stimmt.
estweder wollen die einen irgendeine Statistik schönen, oder es sind immer wieder die selben dummen Menschen, die sich erwischen lassen.

die schwarz-weiß malerei hier ist echt das beste...Der Staat ist dreck und die Junkys wollen Freiheit, das ist schwarz-weiß-malerei, gefällt niemanden, aber genauso gut kann man nicht als Argument bringen, das es in anderen Ländern klappt usw...alles schwarz-weiß hier...sorry. damit kann mich keiner überzeugen.
 
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getexact schrieb:
also nochmal: wer hat gesagt, dass ich jede Woche alkohol trinke?
Du hast doch gesagt, dass Du jedes Wocheende Bier nimmst.
getexact schrieb:
hab ich doch gerade was zu gesagt, und nochwas: warum will man immerwieder Alkohol mit XCT, Haschisch, usw vergleichen?

warum tut man das?

Weil es nun mal alles giftige Genussmittel sind, die einen Menschen in einen bewusstseinsveraendernden Rauschzustand versetzen.

Wieso verschmaest Du denn meine Fakten als komische Vermutungen, ich muss stark annehmen, dass Du noch nie etwas von der Alkoholprohibition, Bandenkriegen und Al Capone gehoert hast.

Und versuch doch mal beim Thema zu bleiben, es geht hier nicht um Mindestloehne, Hartz4 Verfahren oder Diktatoren.
 
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nene getexact, du musst meinen Text schon ganz lesen.

ich fordere nirgends freiheit für Junkies.

Was willst du denn mit der vermischung von zu vielen Strafverfahren und zu vielen KLAGEN GEGEN GESETZE?

wo ist da der Zusammenhang? DAs sind nichtmal die gleichen Juristen in Person.

sehr gut ausgearbeitet deine Argumente.

Ob du Bier trinkst ist mir hupe - und wird es auch bleiben.
Aber ich weiß um die Millionen rechtschaffender Bürger die gerne ihre einzige Illegale Aktivität (Haschischerwerb) loswerden wollen.

Ich verweise gerne mal auf die Aussagen der Headshopbesitzer, als dieses "Spice"(synthetisches hasch) mal zu kaufen war:

"es kommen sehr viele Beamte - polizei, juristen, jva etc - eben jene die beruflich probleme hätten mit Haschisch"

man kriminalisiert idealisten - oft solche die außer dem haschisch die reinsten Musterbürger sind.
 
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Ja Bier trinek tue ich wirklich jede Woche, aber du hast von saufen gesprochen:)
das hat mich ein wenig gestört.
Wie gesagt ich schaue jede Woche Fußball und da gönnt man sich mal das ein oder andere Getränk, ist aber auch jetzt nicht Thema hier.

Es sind alles giftige Rauschmittel, richitig.
Es gibt dennoch unterschiede, denn dass es rauschmittel sind, ist nur der kleinste gemeinsame Nenner.
man kann halt nicht alles als gleich ansehen, nur weil sie EINE Eigenschaft gemeinsam haben.

Jetzt mal erhlich leute, ihr kommt mit Al Capone und Bandenkriegen um die Ecke, und dann wollt ihr mir erzählen, dass das alles verscheindet, wenn man alles erlaubt?

das ist doch sowas von Realitätsfern.

der Vergleich mit Hartz IV ist so gemeint, dass es sicher andere, größere Probleme gibt, als das paar junkys beim kiffen erwischt werden. und irgendwer seine Statistik schönigen will.

Wenn man mal hier endlich anfangen würde ehrlich miteinander zu reden, aber nein, hier versucht doch jeder den allwissenden zu spielen, weils einfach so herrlich einfach ist, seine Meinung zu vertreten und ein Wissen zu suggerieren, was sich jeder Troll außem Inet ziehen kann.

Die Wahrheit und die Realität da draußen kennen doch die wenigsten hier, aber das will ja keiner zugeben.

kommen hier mit al Capone und was sie nicht alles schon gelesen haben, was ist das für eine Einstellung?
 
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Wenn man mal hier endlich anfangen würde ehrlich miteinander zu reden, aber nein, hier versucht doch jeder den allwissenden zu spielen, weils einfach so herrlich einfach ist, seine Meinung zu vertreten und ein Wissen zu suggerieren, was sich jeder Troll außem Inet ziehen kann.
Der Punkt ist, das ist ein Forum. Zudem ist dieses Thema noch heikel und polarisiert die Gemüter. Deswegen diskutieren wir ja hier. Allwissenheit gibt es nicht, ich hab es schon 5 mal geschrieben, es gibt nicht nur schwarz-weiß. Das - mein bester - gilt aber genauso für dich.
Alkohol und THC (härtere Drogen würde ich persönlich differenziert betrachten) haben viel gemeinsam. Das stimmt so. Aber in einem unterscheiden Sie sich. Während THC latente Psychosen fördern kann und auch Psychosen verursachen kann, ist Alkohol bei WEITEM schädlicher für die körperliche Gesundheit.
Das ist der Punkt, wo meiner Meinung nach die größten Unterschiede raus kommen.

Und noch zum Alkohol: Schlägereien auf dem Volksfest/Wasen unter Alkoholeinfluss sind gang und gäbe. Kiffen macht nicht aggressiv. Dafür motivationslos.

Die Diskussion - auch wenn du diese nicht als solche betitelst - läuft genau deswegen. Keiner meint er ist allwissend. Sogar das exakte Gegenteil: Wir behaupten Politiker, die diese Gesetze machen, sind nicht allwissend.
Genauso wenig wie ich. Genauso wenig wie du.
 
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getexact schrieb:
Es sind alles giftige Rauschmittel, richitig.
Es gibt dennoch unterschiede, denn dass es rauschmittel sind, ist nur der kleinste gemeinsame Nenner.
man kann halt nicht alles als gleich ansehen, nur weil sie EINE Eigenschaft gemeinsam haben.
Richtig, Alkohol ist weit aus giftiger und toedlich. Wieviele tausende Alkoholtote pro Jahr? Du tappst aber auch in jede Falle... ^^

getexact schrieb:
Jetzt mal erhlich leute, ihr kommt mit Al Capone und Bandenkriegen um die Ecke, und dann wollt ihr mir erzählen, dass das alles verscheindet, wenn man alles erlaubt?

das ist doch sowas von Realitätsfern.

kommen hier mit al Capone und was sie nicht alles schon gelesen haben, was ist das für eine Einstellung?

Natuerlich werden die Drogenbanden verschwinden, oder siehst Du noch Moonlight Distilleries und Bootlegger die mit Thompsons Maschinenpistolen aufeinander ballern? Nein, heutzutage sind es andere Drogen und Uzis.
Wenn Walmart und Co. den Drogenhandel uebernimmt, dann sehen solche Kriminellen kein Licht mehr, die haben nur eine chance, weil es den anderen verboten ist.
Wieso willst Du nicht verstehen, dass Al Capone und Co. eine realitaetsnahe Analogie ist? Wo waren die Banden bevor die Drogen verboten wurden, die sind naemlich genau wie die Verbote noch nicht lange da.
Deswegen reicht es auch nicht einfach nur schwache Sachen wie Cannabis zu erlauben, denn dann wuerden die Banden einfach mit anderem weitermachen, man muss denen das Geschaeft fuer alles rauben.
 
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In was für eine Falle bin ich denn da getreten mein guter?^^
Du wollltest wohl, dass ich in eine solche falle, aber leider bin ich es nicht, weil ich genau weiß, wenn ich hier was sage, dass es eh auseinander genommen wird, bis zum erbrechen.^^

hab ich gesagt, dass alkohol nicht schädlicher ist? nö, also haste dir grad selber ans bein gepinkelt.

Leude, bitte verschont mich nun mit den alten Geschichten von Al Capone ok?
Es geht doch in unserer Zeit um was anderes, als alte MAfia geschichten oder?
die gibts immernoch das weiß ich.

Drogen gibt es seite es den Menschen gibt, im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich nunmal ansichten und Meinungen gebildet, die bis heute dazu geführt haben, dass Drogen wie Alkohol legal sind und andere nicht.

Das das überll auf der Welt unterschiedlich ist, ist auch normal.
Aber wir reden hier nur von Al Capone und Bandenkriege und von Wal Mart, die den Drogenhandel übernehmen sollen.

Ich versteh die Diskussion nicht, weil das für mich so weltfremd ist, das ich dazu einfach kaum was dazu sagen kann.

Ich lasse mein Herz sprechen und meinen Verstand und mein Verstand sagt mir, dass Drogen, die mich "high" machen, die mich anders werden lassen, wenn ich es nehme, die giftig sind, schädlich sind, verboten gehören, da sie dem Menschen schaden können. unseren Kindern schaden und verführen können.

Wenn ich mir nun vorstelle, dass das legal zu kaufen ist, dann macht mich das stutzig. verständlich oder?
und dann denke ich nicht an Banden oder Al Capone.

ich weiß auch, dass Zigaretten schädlich und tödlich sind, ich weiß auch, dass Alkohol schädlich und giftig sein KANN.
wobei falsch. giftig ist es so oder so.
 
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Wieso willst Du denn das nicht verstehen? Es ist doch direkt vor Deiner Nase. Das Bier, was Du jedes Wochende trinkst, war genauso wie Cannabis illegal. Dann haben sich Drogenbanden und Mafiastrukturen um den illegalen Vertrieb gebildet. Diese wurden nach der Legalisierung ihres Geschaeftes beraubt und nun gibt es Alkohol bei Walmart. Ist doch recht einfach zu kapieren.

Und zu Deinem Herz und Verstand, giftig und verboten Absatz widersprichst Du Dir ja schon einen Absatz selber, als Du zugibst, wie gefaehrlich Alkohol ist, es aber trotzdem selber konsumierst und nicht fuer illegal erklaert willst. Das ist Scheinheiligkeit wie sie im Buche steht.
 
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Nö ich habe nur gesagt das Alkohol auch giftig ist. Habe aber nie behauptet dass ich sage das die erlaubt sein sollen. Ich habe gesagt das es heute so ist das manche illegal sind und andere Drogen legal.
Ich bin also nicht so scheinheilig wie du sagst.
Ich habe nämlich garkeine Wertung mit rein genommen ob ich das nun so richtig finde wue es ist.
Ich glaube du willst einfach nur Bashen und mehr nicht. Denn immer wenn du mir versuchst was vorzuwerfen triffst's nicht so ganz zu.
Aber ich diskutier hier an der Stelle auch nicht weiter mit dir.
 
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Na endlich, diesen Punkt erreicht man frueher oder spaeter immer, wenn eine Seite keine schluessigen Argumente bringt, und die Argumente der Gegenseite schlichtweg nicht verstehen will. Ich habe selten so einen schwachen Gegenpart in einer Diskussion gehabt, sogar religioese Fanatiker bringen oft mehr Engagement. Und ja, jetzt bin ich am bashen.
 
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ich gönne dir diesen Triumpf und du kannst ihn werten wie du möchtest, wenn du dich über solche Diskussionen definierst tust du mir sehr leid, aber auch bei dir bin ich mir sicher, wird irgendwann die geistige Reife einkehren, sich hier so hoch zu schaukeln, eher lächerlich ist.
 
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@Merle
Alkohol ist nicht WEITAUS schädlicher für die körperliche Gesundheit. Wie mein Opa damals schon sagte --"alles in Maßen" !, dann ist das kein Problem. Aber damals hat er bestimmt nur die legalen Drogen gemeint .^^

Alkohol ist auch ein Heilmittel ( bitte das Wort nicht auf die Goldwaage legen). Wenn ich z.b. eine Grippe habe mit starken Gliederschmerzen und Rotz und Kotz trinke ich eine Flasche Wodka+Cola aus, ziehe dann einen Trainingsanzug an und lege mich ins Bett. Nägsten Morgen ist mein Körper dann zu 88,9877 % wiederhergestellt. Und alles ist Gutta.
 
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@Neronomicon,

so ist das auch mit dem kiffen,wenn man jeden Tag nur nen sticky (selbst gedrehte Ziggi}
raucht hält man die gesundheitlichen Schäden in grenzen .
So habe ich das früher mit dem kiffen gehalten, heute habe ich damit nichts mehr am Hut und
trinke wenn, ab und zu mal in gemütlicher Runde ein Glas Rotwein.
 
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Also wer hier wirklich glaubt, daß die Drogenbanden verschwinden, wenn Cannabis legalisiert wird, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann ;). Getexact hat da schon recht damit, wenn er sagt, daß sich dieses Bandenproblem dann nur verlagert. Gibt ja immerhin noch weitaus mehr Drogen, die man illegal an den Mann bringen muß. Und nur weil man dann sein Gras an der Tankstelle kauft, verschwindet der Drogenhandel nicht.

Zum eigentlichen Thema. Im Grunde könnte es mir egal sein, wer sich was und wann reinpfeift. Das Problem an einer Legalisierung ist mMn, daß dadurch dann vielleicht Leute damit anfangen, die sonst vielleicht nie zu Hasch gegriffen hätten. Einfach aus dem Grund, weil man leichter dran kommt. Ein anderes Probelm hierbei ist, daß man durch den Kontakt zu den "leichten" Drogen, mit Leuten in Verbindung kommen kann, wo man dann auch schnell an härters Zeugs rankommt. Ruckzuck besteht der Freundeskreis nur noch aus Kiffern. Und aus so einem Kreis wieder auszubrechen, ist nicht einfach.

Bei so einem Thema macht der ein oder andere vielleicht den Fehler, von sich selbst auf andere zu schließen. Sprich, nur weil der Herbet aus X super damit klar kommt, alle paar Wochen mal auf ner Party einen durch zu ziehen, heisst das noch lange nicht, daß es anderen auch so locker gelingt, damit umzugehen. All das sind Dinge, die man mit in seine Überlegungen mit einbringen sollte. In meiner Sturm- und Drangzeit wäre ich auch sofort mit auf den Zug aufgesprungen. Heute, mit den Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, sehe ich das doch etwas anders.

Ist ein komplexes Thema ;)
 
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Tharamur schrieb:
Also wer hier wirklich glaubt, daß die Drogenbanden verschwinden, wenn Cannabis legalisiert wird, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann ;). Getexact hat da schon recht damit, wenn er sagt, daß sich dieses Bandenproblem dann nur verlagert. Gibt ja immerhin noch weitaus mehr Drogen, die man illegal an den Mann bringen muß. Und nur weil man dann sein Gras an der Tankstelle kauft, verschwindet der Drogenhandel nicht.

Das stimmt genau, deswegen habe ich ihm ja lang und breit erklaert, dass man alle Drogen legalisieren muss.
Tharamur schrieb:
Zum eigentlichen Thema. Im Grunde könnte es mir egal sein, wer sich was und wann reinpfeift. Das Problem an einer Legalisierung ist mMn, daß dadurch dann vielleicht Leute damit anfangen, die sonst vielleicht nie zu Hasch gegriffen hätten. Einfach aus dem Grund, weil man leichter dran kommt. Ein anderes Probelm hierbei ist, daß man durch den Kontakt zu den "leichten" Drogen, mit Leuten in Verbindung kommen kann, wo man dann auch schnell an härters Zeugs rankommt. Ruckzuck besteht der Freundeskreis nur noch aus Kiffern. Und aus so einem Kreis wieder auszubrechen, ist nicht einfach.

Das ist allerdings genau falsch. Dadurch, dass es im Moment illegal ist, wird man dazu getrieben den Kontakt mit zwielichtigen Personen zu suchen, die einem halt schnell auch mal was haerteres anbieten.
Wieso ist das ueberhaupt ein Problem, warum soll man die Leute denn bevormunden?



PS: Wieso existiert der Weihnachtsmann nicht? Beweise es mir.
 
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Hi Leute,

Viele reden hier einfach am Wesentlichen vorbei. Die Frage ist nicht, ob Cannabis oder andere Drogen unter Umständen schädlich sein können - denn das können sie, unter bestimmten Umständen, bei übermäßigem Konsum, bei "anfälligen" Leuten. Es ist unbestreitbar, dass es bei fast allen Substanzen, die man konsumieren kann, stark auf die Quantität (und ferner auch die Qualität) dieser Stoffe ankommt: Wer gelegentlich sein Feierabendbier trinkt sollte nicht auf eine Stufe mit dem Alkoholiker gestellt werden, der stets mit Flachmann unterwegs ist.

Kernpunkt der Frage um die richtige "Drogenpolitik" sollte doch sein, ob dieser Schaden durch die Kriminalisierung der Konsumenten (und Beschaffer) überhaupt verhindert oder reduziert werden kann, also ob durch die Illegalität der Droge der Konsum tatsächlich eingeschränkt wird. Genau das ist natürlich mehr als zweifelhaft, schaut man sich einmal die Studien zu den Niederlande an (und auch Portugal, wie vorher in dem Thread schon genannt). Natürlich hängt die Entwicklung des Drogenkonsums nicht unmittelbar vom Legalitätsstatus ab, d. h. man könnte nicht die Entwicklung in den Niederlande 1 zu 1 auch so in Deutschland erwarten. Trotzdem sollte man zur Kenntnis nehmen, dass in den Niederlande die Zahl der Cannabiskonsumenten (egal ob einmalig oder regelmäßig) geringer ist als z. B. in den USA. Der regelmäßige Cannabiskonsum ist in auch Deutschland sogar etwas weiter verbreitet als in den Niederlande (2,8-3 % zu 2,5 % in den Niederlande), wenn man den Studien glauben darf.
Woher kommt also diese feste Überzeugung, das Cannabis weiterhin kriminalisiert bleiben sollte, wenn der Nutzen diese Kriminalisierung so zweifelhaft ist?
Überlegt mal: Der Schaden, der der Gesellschaft durch die Kriminalisierung selbst von Cannabiskonsumenten bei geringen Mengen entsteht - namentlich Kosten für Verfahren, Gefängnisaufenthalte usw. - ist doch höher als jeglicher gesundheitliche oder gesellschaftliche Schaden, der durch den Konsum selbst entsteht.

Alle Prohibitionsdogmatiker sollten endlich einsehen: Eine drogenfreie Gesellschaft wird es sowieso nie geben, das können selbst die naivsten Idealisten nicht wahrhaft glauben. Jede Gesellschaft hatte ihre Drogen, aber da müsste man jetzt Anthropologe sein, um genau aufzuzeigen wieso und warum. Ich denke es spricht für sich, dass das Bedürfnis nach "Drogen"-Erfahrungen anscheinend ein so tief verankertes menschliches Bedürfnis ist, dass es in allen Kulturen vorkommt und auch trotz Verbot nicht nachlässt. Dieses Bedürfnis gänzlich auszumerzen, geht nicht, und auch der Versuch den "Schaden" durch Verbote und Strafen zu verhindert, ist gescheitert und scheitert jeden Tag aufs neue. Deswegen sollte man es einfach mal akzeptieren und diesem Bedürfnis den nötigen Raum lassen.

Just my 2 cents.

Mfg

zeitgeistlos
 
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Ok ich stell mal ne FRage: Wenn alle Drogen legalisiert werden, wer übernimmt dann den Drogenhandel?
Die Banden, die nun Frei alles verkaufen können? wer regelemtiert das?

welche Handelskette will das Image fahren, Drogen zu verkaufen? das ist stellt einen erheblichen Imageschaden dar.
Oder könnt ihr mir sie sagen, wie realistisch es ist, dass eine bekannte Handelsfirma drogen verkauft?
 
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jamotide schrieb:
Das ist allerdings genau falsch. Dadurch, dass es im Moment illegal ist, wird man dazu getrieben den Kontakt mit zwielichtigen Personen zu suchen, die einem halt schnell auch mal was haerteres anbieten.
Wieso ist das ueberhaupt ein Problem, warum soll man die Leute denn bevormunden?

Mir geht es da weniger um die Bevormundung oder dem Kontakt mit zwielichten Personen. Da gebe ich den Befürwortern der Legalisierung auch recht. Mit meiner Aussage wollte ich andeuten, daß Menschen, die vielleicht nie in Kontakt mit Hasch gekommen wären, durch eine Legalisierung leichter in Kontakt mit Hasch geraten können. Als Beispiel kann man hier den Alkohol nennen. Irgendwann fängt man an, mit seinen Kumpels in die Kneipe zu gehen. Man will ja dazu gehören und bestellt früher oder später auch sein Bierchen. Sollte die Abgabe wie in über die Coffeshops laufen, ist das dann nichts anderes, wie mit seinen Kumpels in ne Kneipe zu gehen. Und da setzt halt meine Überlegung an. Belegen kann ich das natürlich nicht.

Wobei ich jetzt nicht mal mehr weiß, ob das immer noch so ist in Holland. War halt damals so, als ich da hin und wieder mal hoch gefahren bin. Sollte das dann hier ähnlich sein, sitzt man halt gemütlich mit den Kumpels in so einem Shop und zieht einen durch. Genau so, wie man eben mit den Kumpels in die Kneipe geht und ein Bierchen trinkt. Und genau da sehe ich halt das Risiko, daß dann Leute sich da mit hinbegeben, die in der jetzigen Form eben nicht unbedingt damit in Kontakt getreten wären. Das ist halt nur so ein Gedanke, der mir bei dieser Diskussion durch den Kopf geht.
 
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also ich bin da auch ehrlich gesagt sehr überrascht wie die diskussion in deutschland und in den meisten ländern der welt geführt wird.
ein bischen zu meiner person:
ich bin halber italiener und halb deutscher und habe von meinem 5. bis 30. lebensjahr in nijmegen gelebt.
wie jeder weiß liegt das in holland und somit gibt es dort auch coffeeshops.ich kann aus der erfahrung in den niederlanden nur sagen das zumindest in meinem umfeld nur ganz wenige in den coffeeshops drogen geraucht haben.
die meisten und mich eingeschlossen haben die coffeeshops zwar zur kenntnis genommen aber sind niemals in die shops reingegangen.
in meiner jugend war das betreten der coffeeshops sogar ab 16 jahren erlaubt,dies wurde erst in den neunziger jahren geändert auf 18 jahre.
dennoch sind da nicht alle jugendlichen reingegangen,wie geschrieben in meinem umfeld war das eher die ausnahme wie die regel.
aber die die dort reingegangen sind haben das zeug in einem umfeld konsumieren können,ohne in kontakt mit harten drogen und dem illegalen umfeld zu kommen.
das alleine ist der grund für die duldung der coffeeshops.
im übrigen ist zur zeit in holland eine diskussion im gange die shops erstens zu begrenzen und zweitens für ausländische besucher auszuschliessen,was ich persönlich gut finde da die niederlande nicht dafür herhalten sollte das andere länder einschließlich deutschland eine verfehlte cannabis politik betreibt.
ebenso wird über eine legale belieferung der coffeeshops nachgedacht.

aber nun zu deutschland:
die niederlande hat trotz dieser politik erstens weniger kiffer (prozentual gesehen) und zweitens nur halb soviele konsumenten von harten drogen wie deutschland.
nachzulesen in der letzten statisktik über den europäischen drogengebrauch.lustigerweise haben gerade die länder mit hohem reppressionsgebrauch die meisten kiffer und junkies,z.b.italien,frankreich,etc.
manche user propagieren hier ein horrorszenario wenn cannabis legalisiert oder geduldet wird was alleine ideologisch begründet ist.
diesen menschen empfehle ich ein blick nach holland zu werfen,dort aber dann wieder zu berücksichtigen das von den meisten coffeeshopbesuchern ca. 70 % ausländer sind (deutsche,franzosen,belgier,etc.).
komischerweise gehen und werden auch ein großteil der niederländer sei es jugendliche oder erwachsene niemals in so einem shop gehen!
auf der anderen seite besteht in den niederlanden ein großer konsens in der bevölkerung diese shops beizubehalten.natürlich gibt es auch eine opposition gegen die shops,welche aber in christlich teilweise fundamentalischen kreisen zu finden ist.
deswegen gibt es auch keine nennenswerte diskussion über eine vollständige kriminalisierung von den coffeeshops.
und ja ich bin für eine freigabe oder zumindest duldung des konsums und verkauf und betone noch mal ich bin kein kiffer,dies an die andresse einiger user die versuchen die diskussion abzuwürgen in dem behauptet wird das nur kiffer eine freigabe wollen.das finde ich schon diffamierend,aber zeugt von magelndem geist und wenn die argumentation ausgeht dann greift man halt dazu.
so sind die vielen befürworter aus politik oder wissenschaft wohl hardcorekiffer die einfach leichter an ihr zeug kommen wollen????
das ist lächerlich,aber genau das ist es was die diskussion in den meisten ländern ausmacht.
es werden halbwahrheiten und behauptungen bis hin zur diffamierung verbreitet.

noch ein wort zum alkohol:
mir persönlich sind abends in einer gasse drei kiffer lieber als 3 volltrunkende gröhlende jugendliche,die womoglich agrressiv auftreten.
ich bin übrigens 38 jahre alt und habe schon ein wenig lebenserfahrung ;)

getexact schrieb:
Ok ich stell mal ne FRage: Wenn alle Drogen legalisiert werden, wer übernimmt dann den Drogenhandel?
Die Banden, die nun Frei alles verkaufen können? wer regelemtiert das?

welche Handelskette will das Image fahren, Drogen zu verkaufen? das ist stellt einen erheblichen Imageschaden dar.
Oder könnt ihr mir sie sagen, wie realistisch es ist, dass eine bekannte Handelsfirma drogen verkauft?
also am anfang des 20.jahrhundert hat z.b. die firma bayer heroin verkauft *gg*
 
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@Tharamur: Die Frage potentieller Neuanfänger durch Legalisierung ist doch weitgehenst uninteressant, da die meisten anfangen (und auch wieder aufhören), bevor sie überhaupt in ein Alter kommen, in dem sie legal konsumieren dürften. Viel wichtiger wäre es zu wissen, inwiefern die Illegalität von THC der Hauptgrund für das Aufhören des Gros der Konsumenten ist.
 
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