Schnelles WLAN im ganzen Haus

El Greco

Cadet 3rd Year
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Juli 2013
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Hallo liebes Forum,
ich habe die folgende Konfiguration schon länger am laufen, aber bin nicht ganz zufrieden und unsicher, was der beste Weg ist.
Ich habe den Tarif Vodafone CableMax 1000 als Kabel-Anschluss Zuhause. Das soll auch so bleiben. An dem Kabelanschluss ist das Standard-Gerät von Vodafone angeschlossen. Der WLAN-Kabelrouter Technicolor CGA4233DE. Also Modem und WLAN-Router in einem. Daran habe ich 2 Telefone per Kabel angeschlossen. Die bleiben auch, also benötige ich kein DECT. Der Router sitzt im Untergeschoss. Ich habe ein LAN-Kabel bis zu meinen Rechner im Keller gezogen und habe dadurch die volle Geschwindigkeit. Mit WLAN habe ich unten ca. 580 Mbps, was auch super ist. So mein Problem war, dass ich im Erdgeschoss, also oben ein sehr schwaches WLAN-Signal hatte. Alle Einstellungen des Routers haben nichts genützt. Ich habe ein zweites LAN-Kabel vom Router nach oben gezogen und an einen Gigabit Switch angeschlossen, damit weitere Geräte per Kabel die volle Geschwindigkeit erreichen können.
So mein Problem ist jetzt, um das WLAN zu verstärken habe ich einen alten Router, den D-Link DIR-652 nach mehreren Versuchen erfolgreich als Access Point konfigurieren können. Der alte Router ist oben per LAN-Kabel an dem Switch angeschlossen und versorgt die obere Etage inkl. Garten mit WLAN. Das WLAN Netz oben und unten ist das gleiche. So verbinden sich Tablets und Smartphones mit dem jeweiligen stärkeren Netz. Aber oben habe ich nur ca. 58 Mpbs im Download. Also nur ein Zehntel der Geschwindikeit vom unteren Router. Dazu kommen Verbindungsabbrüche und am Anfang dauert es ein paar Sekunden bis etwas geladen wird. Dadurch deaktiviere ich oben immer das WLAN auf meinem Handy und nutze LTE, was auch nicht sein sollte.
Meine Fragen sind:
1. Soll ich den Vodafone Router behalten oder tauschen?
2. Wenn ich ihn tausche müsste ich einen zweiten Router dahinter hängen und den Bridge Mode aktivieren oder kann man nur ein Gerät verwenden und die Zugangsdaten eingeben?
3. Ich denke der alte Router oben ist das Problem. Was ist am besten?
WLAN-Verstärker, mit DLAN habe ich schlechte Erfahrungen oder einen neuen Router als AP?
4. Vodafone hat auch eigene Hardware, allerdings möchte ich keine zusätzliche Miete im Monat bezahlen sondern die Geräte sofort kaufen. Früher musste man ja bei einem Kabel-Anschluss die Provider Hardware verwenden. Ich glaube das hat sich geändert oder?

Ich würde mir auch eine Fritz Konfiguration mit unten Router und oben Verstärker holen, wenn es nötig ist, da das ja bisschen was kostet. Also mir geht es eigentlich darum, oben im Haus und Garten mehr WLAN- Signalstärke und Leistung zu haben.

Vielen Dank im Voraus für das durchlesen. MfG
 
Kannst du Netzwerkkabel ziehen oder bist du da limitiert?

Ansonsten ganz schnell und schmutzig geschrieben: Netzwerkkabel nach oben ziehn, dort AP mit selben Netzwerkname & passwort einrichten fertig ist der lachs.
die Wlan endgeräte suchen sich dann i.d.R. den schnellsten/stärksten ap aus.

P.s. AP = AccessPoint oder eben falls vorhanden alten ungenutzten router als AP nutzen, dafür gibt es zig anleitungen im netz

Edit: war doof hab überlesen das du das schon hast, bin müde sorry :D
Anderen potenten AP holen ggf. 2 bzw. einen outdoor das du den für den garten ggf. irgendwo außen montieren kannst.

Für sowas PoE (Power over Ethernet) APs in betracht ziehen mit entsprechendem PoE Injector, spart einiges an fummelei mit kabeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der DIR-652 kann ja auch nur WiFi 4, dafür sind 58 Mbit/s doch stabil. Die Verbindung zwischen den Router ist 1 Gbit?

Ich würde an deiner Stelle einfach einen neuen AP, denn das ist ja dein alter Router, testen.
 
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Einzelne Router mit gleicher SSID und Passwort ist eine typische 2000er Lösung und nicht mehr zeitgemäß. Ohne Meshmaster ist das Signal mit hoher Wahrscheinlichkeit immer schlecht. Besorge dir ein gutes Meshsystem. Fritz ist Idiotensicher einzurichten, Google ist sehr schnell und auch andere Hersteller können was, Tests findest du hier auf CB genug. Wenn du keine Stahlbetondecken hast, kann ein System von Fritz wie z.B. 7590AX + Fritz 6000 tolle Ergebnisse liefern, war grade auch günstig zum Prime Day und wird es wieder im November. Wenn du massive Decken hast, dann helfen nur echte LAN Kabel, Finger weg vom D-LAN.
 
El Greco schrieb:
CableMax 1000 als Kabel-Anschluss Zuhause.
Gut. Dann wäre die weitere Netzwerkhardware an diesem Leistungslevel auszurichten.

El Greco schrieb:
Ich habe ein LAN-Kabel bis zu meinen Rechner im Keller gezogen und habe dadurch die volle Geschwindigkeit.
Und genau das ist der Weg!

El Greco schrieb:
So mein Problem war, dass ich im Erdgeschoss, also oben ein sehr schwaches WLAN-Signal hatte. Alle Einstellungen des Routers haben nichts genützt.
Klar. Physik. Dicke, tragende Stahlbetondecke. Das mindert die Strahlungsdurchdringung nach oben hin deutlich. Du brauchst nach oben hin also ein LAN-Kabel, um daran einen WLAN-Accesspoint (AP) anzuschließen. Was Du ja ebenfalls richtiger Weise gemacht hast. Zumindest LAN + Switch.

El Greco schrieb:
So mein Problem ist jetzt, um das WLAN zu verstärken habe ich einen alten Router, den D-Link DIR-652 nach mehreren Versuchen erfolgreich als Access Point konfigurieren können.
Das Problem ist, wie Du selbst schon andeutest, der alte Router! Du versuchst, mit der Technik von vorvorgestern die Technik von heute zu nutzen. Das schlägt aus Prinzip fehl. Besorge Dir neue WLAN-ax-APs, dann hast Du eine Weile Ruhe.

El Greco schrieb:
So verbinden sich Tablets und Smartphones mit dem jeweiligen stärkeren Netz.
Denn moderne Harware muss nicht nur auf Geschwindigkeit ausgerichtet sein (aber selbst dies fehlt dem alten Router), sondern auch damit klarkommen, dass sich ggf. mehrere Geräte parallel im WLAN-Netz befinden sollen.

El Greco schrieb:
Aber oben habe ich nur ca. 58 Mpbs im Download. Also nur ein Zehntel der Geschwindikeit vom unteren Router.
Klar, das ist alte Technik, 2,4 GHz bis in der Theorie(!) max. 300 Mbit/s, die aber in der Praxis aufgrund verschiedener Faktoren nie erreicht werden. Die hier erreichten 58 Mbit/s sind schon "gut", angesichts dieser Hardware-Voraussetzung.

El Greco schrieb:
Dazu kommen Verbindungsabbrüche und am Anfang dauert es ein paar Sekunden bis etwas geladen wird.
Zudem verwendest Du auch noch diesen einen alten AP für alles, er soll sogar den Garten abdecken. Das funktioniert nicht, Du brauchst ein dichteres AP-Netz aus mehreren, miteinander gut interagierenden Geräten.

El Greco schrieb:
1. Soll ich den Vodafone Router behalten oder tauschen?
Den kannst Du behalten, an dem liegt es am wenigsten. Investiere besser in gute und mehrere APs für die oberen Etagen und den Garten anstatt in einen einzelnen Router, der im Keller steht und sowieso durch dickes Gemäuer nach oben hin abgeschirmt ist.

El Greco schrieb:
3. Ich denke der alte Router oben ist das Problem. Was ist am besten?
Nicht nur der Router an sich, sondern auch die Anzahl der APs.

El Greco schrieb:
WLAN-Verstärker, mit DLAN habe ich schlechte Erfahrungen oder einen neuen Router als AP?
Kein WLAN-Verstärker. Das würde in Verbindung mit dem alten AP lediglich einen weiteren Flaschenhals ergeben, weil hierbei nur ein Sameband-Repeating möglich sein wird. Finger weg von dieser Idee! Das gleiche gilt für Poweline/DLAN. Alles sehr fehleranfällig, begrenzt in der Übertragungskapazität und somit nichts für eine dauerhaft stabile Nutzung eines Gigabit-Anschlusses.

Stattdessen: So viel LAN-Kabel an so viele relevante Punkte führen, wo benötigt. Dort dann jeweils moderne WLAN-APs platzieren. Nicht nur einen, bei Deiner geschilderten Flächennutzung.

El Greco schrieb:
Früher musste man ja bei einem Kabel-Anschluss die Provider Hardware verwenden. Ich glaube das hat sich geändert oder?
Erstens hast Du freie Routerwahl. Du kannst also sogar den eigenen Router kaufen. Zweitens: Für Geräte "dahinter" gab es aber schon immer Wahlfreiheit.
 
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@floxorius Mehrere APs mit gleicher SSID funktionieren problemlos. "Mesh" heißt (also jedenfalls im Marketingsprech seit ca. 2018) erstmal nur, dass man alles auch zentral konfigurieren kann und vielleicht mobile Endgeräte geschickter/proaktiver neu zugeordnet werden, wenn sie sich denn tatsächlich bewegen. Sehr wenig Mehrwert für die speziell bei AVM/Fritz fürstlichen Kosten. Andere Mesh-Systeme mit auch guten Werten gibt's für sowas wie 30€ pro Gerätepaar im Angebot.

Aber schon nur den uralten 2.4GHz/300MBit-D-Link gegen was Aktuelles tauschen wird bereits reichen.
 
Ersetze den „(Ur)alten“ dir652 mit einem AP mit mindestens wifi5
 
El Greco schrieb:
um das WLAN zu verstärken habe ich einen alten Router, den D-Link DIR-652 nach mehreren Versuchen erfolgreich als Access Point konfigurieren können
Das Gerät ist ein alter 2.4 Ghz Router, da wird auch nicht mehr werden.
 
Super! Vielen Dank für eure Antworten. Ich muss mir also einen neuen Router kaufen für oben und den als AP einrichten. Über das ganze Haus verteilt sind meistens 5 Handys, 1 Laptop und 1 Tablet im WLAN. Das Signal des alten Router reicht für das ganze Erdgeschoss. Im Garten geht es im Prinzip nur darum, wenn man im Sommer auf der Terasse sitzt und was auf dem Tablet streamen möchte, ist auch nur paar Meter vom AP entfernt.
Welche Verbindung per LAN ist eigentlich besser? Router-Switch-Router oder Router-Router-Switch
Nochmal für mein Verständnis. Ein AP kann Internet per WLAN UND LAN weitergeben?
Sagen wir ich habe oben einen Laptop, dann habe ich ja 3 Möglichkeiten ihn per LAN zu verbinden (Router, AP, Switch) Außerdem habe ich gesehen, dass es jetzt 2GB Switch gibt, brauche ich das?
Welchen Router würdet ihr mir empfehlen? Wie gesagt muss gutes WLAN haben
MfG
 
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