News Talk To Books: Googles AI lässt Anwender mit Büchern sprechen

mischaef

Kassettenkind
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#1

Wilhelm14

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#2
Wie oft dachte ich schon beim Durchblättern und Suchen, jetzt einfach Strg+F, Suchbegriff und es wird einem Ausgabe, Seite und Textstelle gezeigt. :)
Konkret zu Talk To Books. Ohne das mies machen zu wollen, sind das nicht nur gescannte Bücher, OCR und fertig?
 

Mort626

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#3
So wie ich das verstehe, versucht google nicht nur, den text zu finden (das geht schon mit google books), sondern deine anfrage semantisch zu verstehen und eine inhaltliche Antwort zu liefern. ;)
Schau dir einfach mal die Beispiele von Google selbst an.
https://books.google.com/talktobooks/query?q=How did you meet your significant other?

Eine klassische Anfrage hat ja auch eher Probleme mit ganzen Sätzen, während das hier genau anders herum ist. Denn Talk to books wurde auf normalke Konversationen trainiert.
 
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#4
Da sind sie, die ersten Schritte zum Holodeck.
Und irgendwann kann man sich dann mit Einstein über die Relativität unterhalten.
 

Wilhelm14

Fleet Admiral
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#5
semantisch zu verstehen und eine inhaltliche Antwort zu liefern. ;)
Schau dir einfach mal die Beispiele von Google selbst an.
Die Beispiele sehen für mich nach Buchzitaten aus und Google sagt, in welchem Buch das steht. Z.B.
https://books.google.com/books?id=J...laces in a bar"&pg=PT319&v=onepage&source=ttb
Im Grunde ist mir schon klar, wo das hinführen soll, allerdings finde ich, dass die Beispiele das nicht widerspiegeln. Wäre "Wo ist die Antwort auf alle Fragen 42?" vielleicht ein besseres Beispiel
 
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#6
Die Beispiele sehen für mich nach Buchzitaten aus und Google sagt, in welchem Buch das steht.
Exakt das ist doch auch der Sinn. Aber statt simpler STRG + F Volltextsuche werden in der Frage des Nutzers Variablen gesucht, die dann mit Textpassagen aus Büchern abgeglichen werden, um passende Zitate auszuspucken. Den Sinn der Frage aus dem Beispiel ("How did you meet your significant other?") muss ein System erst automatisiert erkennen können und gleichzeitig so offen sein, dass auch jede beliebige andere Frage gestellt und mit Zitaten beantwortet werden kann.

"Wo ist die Antwort auf alle Fragen 42?" ist kein "Reden mit Büchern", sondern simple Informationsabfrage.
 

Blau&Gruen

Lt. Commander
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#7
Gut für die Heuristik als solche ... und "man" (der Gartenzwerglink zum Gartencenter) lernt seine Kunden noch besser kennen im Gespräch zwischen Mensch und Daenerys's Haustieren. Jedoch bleibt das Potential des Index zu Kants' Kritik der reinen Vernunft am Ende der Meiner Edition wahrscheinlich reicher an Möglichkeiten jenseits des Zwergenlinks bezüglich zumindest vernünftiger Fragen.
 
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#8
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#9
Der Verstand entsteht mit hilfe künstlicher Intelligenz, die als Input erst mal alles bekommt was so über diese Person bekannt ist.

Ich halte das defintiv für machbar. In einigen Punkten geht man ja bereits die ersten Schritte, sei es dieses hier oder Dienste wie Amazon Echo, aber statt simpler Befehle zu geben kann man sich irgendwann richtig mit der KI unterhalten.
 
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#10
Der Unterhaltungswert außerhalb eines Vergnügungsparkes dürfte allerdings gegen Null gehen, zumindest wenn man die Entwicklungsgeschwindigkeit bei KI und unsere restliche Lebensspanne in Betracht zieht.

Kreatives, unorthodoxes Manipulieren von Wissen, denken out-of-the-box und das Verwerfen bis dato etablierter Meinungen und Annahmen über die Welt... um etwas komplett neues zu schaffen - wenn dieser Level je von einer KI gemeistert werden sollte, dann nicht mehr in diesem Leben.

Ganz zu schweigen vom Fragen stellen an sich.
 
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Wilhelm14

Fleet Admiral
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#11
Den Sinn der Frage aus dem Beispiel ("How did you meet your significant other?")
Da war es gestern wohl schon zu spät und ich habe es glatt übersehen. Ich habe aufs erste Beispiel geklickt und dachte, die Frage wäre das Zitat und Google würde die Stelle ausspucken. Dabei ist die Frage oben in der Leiste (die ich erst jetzt sehe) und Google wirft mehrere mögliche Testpassagen aus. So habe ich mir das auch vorgestellt, aber das Beispiel gestern missverstanden. :)
 
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