News Tango PC ist Rechner im Smartphone-Format

MichaG

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#1
In den Fluten neuer Produkte auf der CES 2014 ist ein PC-Projekt nahezu untergegangen: Mit dem Tango PC will ein kleines Unternehmen in Kooperation mit AMD einen Mini-PC für die Hosentasche verwirklichen, der mittels Dockingstation für diverse Einsatzgebiete geeignet ist. AMD stellt den Prozessor und rührt die Werbetrommel.

Zur News: Tango PC ist Rechner im Smartphone-Format
 

guckmalrein

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#4
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: (Überflüssiges Komplettzitat entfernt.)
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#7
Naja, so überragend interessant find ich das aus genau dem Grund auch nicht. Wo ich es verstehen kann ist, wenn man den Arbeits-PC mit nachhause nimmt um dort weiter zu arbeiten. Oder für in der Schule. Aber für zu Haus ist das ganze eher mager.
Überleg mal du hast 3 Docking Stationen zu Haus, eine im Arbeitszimmer, eine am Fernseher und eine beim Junior/rine. Wenn du dann nur einen PC hast, was denkt ihr wo der meist sein wird...
 

Macaque

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#9
Ist das ding nicht ein Designfehler?

Als "MiniPC" mit Dockingstation wird es (damit es Sinn ergibt) mehr Mobilteile als Docks geben.

Warum dann nicht alle Hardware bis auf das Speichermedium in die Dock, damit die Mobilteile billiger werden? Durch diesen mMn logischen Schritt wird das Konzept aber sinnfrei, da man sonst auch eine bootfähige ExtHdd nutzen kann :)
 
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#11
Also das Apple mäßige Video ist etwas peinlich. Ist schon peinlich genug wenn Äpple das bringt... :rolleyes:
(Äpple scheint ja wirklich irgendeine Software zu haben, die: ,,Hajö, des isch jetzt noch dünner" in ~5min episches Geschwätz umwandelt.)

Und die Zielgruppe dafür sind eher irgendwelche Firmen. Wobei man da mit Notebooks konkuriert.
Dock im Büro, Dock Zuhause und Docks im Gebäude an jedem Projektor. DANN ist erst ein Notebook ersetzt und man hat weniger zum schleppen/stecken, aber es müsste wirklich konsequent durchgezogen werden und dann die Kosten für die ganzen Docks/Tastaturen/Mäuse...

Für privat wäre sowas wie der NUC eher interessant. Aber bitte standardmäßig in passiv..!
 
Zuletzt bearbeitet:

DKTwist

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#12
Ich musste an den NES denken, als ich das Video sah. Ansich finde ich das Gerät nicht schlecht, jedoch mit Dockingstation ist man ziemlich von genau dieser abhängig. Für mich irgendwie ein No-Go.
 
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#13
Habe ich das richtig verstanden:
Es war CES und CB berichtet vor Ort von gefühlt über 5000 Bildschirmen und noch mehr Smartphones und Wearables (allen voran das Sonnenschutzarmband :rolleyes:), aber dieser in jeder Hinsicht innovative >Computer< ist >Computer<base nicht aufgefallen?
Wow, einfach nur wow.
 

Onkelpappe

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#14
ich musste als erstes an universitäten in schwellenländern denken. hierzulande hat ja eh jeder sein eigenes notebook/Pad. Aber dort wo die finanziellen Mittel nicht so gegeben sind könnte sich sowas durchsetzen.
 

teichtier

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#15
Supercool-Klein aber oho. Im Gegensatz zum raspberrY pi-Kleiner aber nich so oho.
 
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#16
Die recht große Dockingstation ist also immer nötig. Dann würde es auch reichen einfach nur ne bootfähige externe Platte oder besser ne externe Thunderbolt SSD zu haben.

Da ist z.B. Apple stark im Vorteil. Man kann sein System komplett mitnehmen und an jedem beliebigen Mac nutzen, der die Systemversion unterstützt.
 

Singler

Lt. Commander
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#18
Aber für zu Haus ist das ganze eher mager. Überleg mal du hast 3 Docking Stationen zu Haus, eine im Arbeitszimmer, eine am Fernseher und eine beim Junior/rine. Wenn du dann nur einen PC hast, was denkt ihr wo der meist sein wird...
Einfach mal weiterdenken als nur bis zur Zimmertür.
Vater und Sohn teilen sich einen PC. (was ja nun nicht so selten passiert). Vater hat sein Device mit allem, was er braucht. Junior hat sein Device, das von Vater vorbereitet wurde. Sprich: Da ist eine andere Firewall drauf als auf dem Device vom Vater. Die Netzwerk-Zugänge sind anders aufgebaut, es sind andere Blocker installiert und und und. Und falls Junior sich einen Virus einfängt, dann nur auf seinem Device und nicht auf dem Arbeits-Device von Daddy.

Zudem sind die Kosten überschaubarer. Daddy holt sich für seine Büroarbeiten (und Porns) das günstigste Gerät, Junior bekommt das leistungsstärkste. Vorteil: 1 Dock, 1 Tastatur, 1 Maus aber zwei unterschiedlich leistungsstarke Rechner.

Und wenn Junior scheisse baut, muss Daddy nur das Device von Junior einkassieren und nicht den gesamten Rechner (und damit auch seinen) sperren.

Hat also im Haushalt besonders viel Vorteile.
 
S

SineNefas

Gast
#19
Das Konzept ist schön, aber nicht zu Ende gedacht. Die Rechenleistung muss dezentral sein und nicht zentral. Ansonsten wird dieses Produkt sich nie etablieren. Das Hauptproblem liegt dadran, dass die Rechenleistung noch immer mitgeschleppt werden muss. Viel besser wäre es, wenn die Dockingstation, die Power hätte und dezentral liegt und der "Tango-PC" als Thinclient dient mit einem Speicher, der nur die Rechenleistung der Dockingstation abruft. Dadurch könnte man sogar soweit gehen und den Tango-Pc überall nutzen.

Das war meine Idee...ist aber an der Finanzierung gescheitert! Vor allem im B2B-Sektor sehr gut annahme....aber leider sehr teuer und verlang zuviel Startkapital. Dieses Projekt hört sich nach einem nettem, aber nicht zu Ende gedachtem Konzept an.
 
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