News Vorratsdatenspeicherung: EU-Ministerrat sucht nach neuen Wegen

Andy

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#1
Trotz der Urteile des Europäischen Gerichtshofs versuchen die Mitgliedsstaaten der EU weiterhin, neue EU-Vorgaben für die Vorratsdatenspeicherung auf den Weg zu bringen. Im Fokus steht nun die ePrivacy-Verordnung, Vorschläge zielen damit auch auf Internetdienste wie Facebook, Gmail, Skype oder WhatsApp.

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#3
Kein Wunder wieso es 128TB-SSD's gibt...

Wo soll dieses Ganze Datenaufkommen denn Zwischengespeichert werden?
Wie lange denn?
Wie oft?
Wieso??
für Wen?
für Was?
wird es Gespiegelt?
Werden die Daten von Ministern (WA, Twitter, FB usw.) auch auf Vorrat gespeichert?
Wird gegen jemanden in 10 Jahren eine WA Nachricht als Beweis genügen?
Was ist mit Telegram wo man Nachrichten auch noch nach Monaten "Editieren" kann?
Was ist wenn Terroristen Geheimcodes in Ihren Nachrichten verstecken

Heute 09.08.2017 10:34: "Hey was geht?" "Pass auf" "Ich Zeig dir mal was!" "Schau gleich mal Vorbei!"

Heute 13.09.2019 21:15
Editiere die Nachricht vom 09.08.2017 auf "Morgen, um 10Uhr" "Berlin Hauptbahnhof" "Geh dort hin" "Spiel Trompete!!!"

Vom anderem Handy eine SMS an den Terrorist senden
"Lies mal die Nachricht vom 09.08.2017!"
BAM

Verjährt Mord???
Nach 20 Jahren oder? Ob 700Exabyte reichen für 20 Jahre?....

Wer Zahlt die Festplatten denn?
Bekommt Süd-Korea oder Taiwan dann die Kohle?
Also geht unser Steuergeld dafür drauf und die Koreaner Freuen sich über Steigende Umsätze + BIP??
 
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#4
die brauchen doch nur google fragen ob sie für den tag X ein backup bekommen. google spiegelt doch bestimmt alle daten aus dem netz.
 

Falbor

Lt. Commander
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#5
wahnsinn. wie viele lobbies da wohl dahinter sind. MEHRFACH nachgewiesen, dass es nix bringt und trotzdem mit aller gewalt durchpeitschen. orwell, wir sind am besten weg zu dir bzw gleich da...
 
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#6
Wo soll dieses Ganze Datenaufkommen denn Zwischengespeichert werden?
Wie lange denn?
Wie oft?
Wieso??
für Wen?
für Was?
wird es Gespiegelt?
Werden die Daten von Ministern (WA, Twitter, FB usw.) auch auf Vorrat gespeichert?
Wird gegen jemanden in 10 Jahren eine WA Nachricht als Beweis genügen?
Was ist mit Telegram wo man Nachrichten auch noch nach Monaten "Editieren" kann?
Was ist wenn Terroristen Geheimcodes in Ihren Nachrichten verstecken
Das sind alles Fragen, die vorher geklärt und für die Rechtssicherheit geschaffen werden müsste.
Ich bezweifel aber, dass die entsprechenden Leute das überhaupt bedenken, noch mehr, dass sie überhaupt Interesse zur Klärung dieser Fragen haben.
Gefühlt geht es mehr und mehr darum, dass man diese Vorratsdatenspeicherung bringt, weil:

a.) man auf die Lobby hört (der "Staat"/die EU wird das ganze sicherlich nicht in Eigenregie umsetzen, sondern auf das Knowhow und die Hardware privater Firmen zurückgreifen)

b.) man keine "simple" Strategie gegen den Terror hat, man jedoch gegenüber der Bevölkerung nicht als schwach dastehen möchte, und daher per Placebo ein Sicherheitsgefühl schaffen will

c.) man sich erhofft, dass das ganze irgendwann in der Zukunft (oder auch schon gegenwärtig) sich als nützlich herausstellt für andere Bereiche (vorgehen gegen Kritik am Staat, Weitergabe von Daten an Journalisten etc.)

d.) entsprechende Personen ein geringes Verständnis für die Problematik mit sich bringen bzw. ein zu geringes Interesse an eigener Bildung zu diesem Thema haben.


Mord verjährt in Deutschland nicht (aus Gründen der Verurteilung von Naziverbrechern). Totschlag hingegen nach frühestens 20 Jahren.
 
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#7
Die lassen sich halt nicht durch Grundsatzentscheidungen des EuGH abhalten.
Es ist doch auch alles nur zu unserer Sicherheit, denkt doch an
TERRORISMUS UND DIE ARMEN KINDER! Das zieht immer!
*Schwerste Straftaten* und andere Gummiparagraphen zieht man dann aus dem Hut.

Und am Ende ist es wieder eine Beleidigung übers Internet in der Kommentarspalte von Spon für die die Daten vom Provider abgefragt werden. Danke EU.
 
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evox9

Lieutenant
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#8
Und die werden nicht müde. Das, was ich für diese "Politiker" und deren Auftraggeber empfinde, darf ich hier nicht aussprechen.
 

Hauro

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#9
Die Masse schläft und lässt sich weiter täuschen bis es zu spät ist und kein Zurück mehr gibt.
Zitat von Jean-Claude Juncker:
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.
Dies sagt alles über unsere Politiker in Brüssel und Berlin aus.
 
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#10
Oder um es mal einfacher auszudrücken:

Der Europäische Gerichtshof hat die anlasslose Vorratsdatenspeicherung untersagt und deshalb suchen kontrollsüchtige Sesselpupser und Winkeladvokaten jetzt nach wegen wie man das Verbot umgehen kann.
 
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