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xxMuahdibxx
Fleet Admiral
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Aktien7654 schrieb:Leerrohre hätte man schon vor 50 Jahren legen müssen. Ist denn da keiner drauf gekommen? Und es hätten welche mit sehr guter Qualität sein müssen, dann gäbe es kein Problem die bis jetzt nutzen zu können.
In meiner Heimatstadt (Deutschland) wurden vor 20 Jahren Leerrohre extra für Glasfaser gezogen. (Wobei man sie eher "Leerröhrchen" nennen muss bei 25mm Durchmesser.)
Dummerweise hat niemand daran gedacht, dass die Faser an jedem Grundstück ja raus muss aus dem Leerrohr, und da beginnt die Krux: Leerohr ist so dünn, dass sich das ohne Beschädigungen und Gefahr für weitere Glasfasern nicht öffnen und wieder abdichten lässt.
Nun mal zum Vergleich aus 1. Hand:
Meine Firma verwaltet u.A. auch eine Ferienhausimmobilie in Spanien.
Dort ist die Telefonica/Movistar und verbundene Tochterunternehmen für den Ausbau zuständig.
Die Bestellung lief wie folgt ab:
- Bestellt
- 2 Wochen gewartet
- 2 Personen kommen für 1 Stunde vorbei, und legen dir eine Glasfaser vom Telefonmast oberirdisch zu deinem Haus, bohren ein kleines Loch, setzen dir eine Anschlussdose
- Alte Kuperleitung wird entfernt
- Router einstecken, läuft.
Aber:
Dort kostet eine 100MBit/s Sychronleitung aber auch 62€/Monat inkl. 21% IVA. ("MwSt.")
In den Niederlanden ist der Ausbau auch wesentlich fixer. Dort gibt es Geräte, die im Bereich der Regenrinne am Straßenrand die Straße auffräsen, Glasfaser einlegen und sofort wieder verschließen.
In Deutschland wird das Ding sehr sehr selten eingesetzt, weil jede Verlegung erst einmal durch den bürokratischen Wahnsinn Melde und Genehmigungspflichtig ist, das lange geprüft werden muss, und der der buddelt spezielle Zertifizierungen etc. braucht.
Zudem wird der Zeitpunkt, an dem sich Glasfaser wirklich "lohnt" immer weitere durch Techniken wie VDSL mit bis zu 250 MBit/s herausgezögert.
Das erklärte Ziel sind ja die 50MBit/s für Jedermann.
Dort, wo es eine hohe Häuserdichte gibt, ist Glasfaser nicht notwendig, weil man ja die 250MBit/s noch über Kupfer bekommt.
Im ländlichen Bereich lohnt es sich, Glasfaser zu ziehen, da teilweise Ortschaften mehrere KM auseinander liegen, und auch die Häuser mehrere hundert Meter von einander entfernt sind, so dass hier auch kein VDSL50 möglich ist.
Wenn aber ein neues Ziel erklärt wird, von "500Mbit/s für jedermann", wird entweder DANN Glasfaser gelegt, oder man erfindet mal wieder irgendwas, um über die alten Kupferleitungen die 500 MBit/s zu erreichen....
Zuletzt bearbeitet:
leipziger1979
Vice Admiral
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d3nso schrieb:Warum gleich so passiv agressiv?
Bin einfach realistisch.
Man kann nicht immer auf andere Länder schauen und sich dort die Rosinen herauspicken die einem gefallen ohne das gesamte Bild zu sehen.
Das sieht man bei so vielen Themen mittlerweile so dass einem dabei schlecht wird.
Die Infrastruktur in Deutschland unterscheidet sich zum Beispiel.
In vielen Großstädten Deutschland liegt Internet über Kabelanschluss an, die fallen damit schon mal raus. Und das sind sehr viele Anschlüsse.
Auf dem Land hingegen wurde intensiv der Nahbereich ausgebaut so dass VDSL mit bis zu 250Mbit verfügbar ist.
Und die Liste zeigt ja schön "welche" Länder angeblich ja so viel besser sind als Deutschland.
Dann bitte, zieht doch dahin, hindert euch doch niemand.
Du hast dann zwar einen schönen Glasfaseranschluss aber vermutlich beim Rest des Lebens ganz andere "Probleme".
Und wenn ich abwägen soll zwischen den Problemen und Glasfaser dann bleibe ich lieber hier.
nehmen wir mal australien oder USA, da werden auch nur in grossstädten, glasfaser sein. auf dem land wirds da nicht anderst aussehen wie in deutschland. und österreich, ungarn israel etc sind flächenmässig wesentlich kleiner.
in Ö gibts glasfaser auch nur in größeren städten, auf dem land biste auf LTE angewiesen, da is genauso nix ausgebaut. von daher sagen die reinen prozentzahlen da genau nix aus, da da wesentlich mehr dazugehört
in Ö gibts glasfaser auch nur in größeren städten, auf dem land biste auf LTE angewiesen, da is genauso nix ausgebaut. von daher sagen die reinen prozentzahlen da genau nix aus, da da wesentlich mehr dazugehört
DeusoftheWired
Fleet Admiral
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In dem Zusammenhang historisch auch interessant, wie die CDU schon in den Siebzigern den Aufbau eines innovativen Glasfasernetzes verhinderte. Ohne das sähe es heute in Deutschland anders aus (auch wenn sich OPAL nicht mit dem heutigen LWL vergleichen läßt).
https://www.heise.de/newsticker/mel...e-Breitbandausbau-in-Deutschland-3952581.html
https://www.heise.de/newsticker/mel...e-Breitbandausbau-in-Deutschland-3952581.html
finde es nicht schlimm in wien. ich wohne in einem tief roten 5g bereich, habe aber auch nur dsl 20 an der telefonbuchse anliegen, weil mein strassenzug genau an der grenze ´zwischen 2 stadtteilen liegt und dort noch kein glassfaser verlegt wurde. somit bekomme ich über hybrid 20mbits aus der telefondose und max 60 mbits über lte. machbar wären aber durch 5g ja wesentlich mehr, bietet aber A1 nicht an für mich. und bei der telekom magenta gibts auch net mehr, obowhl das hauptgebäude nur 2minuten entfernt liegtxxMuahdibxx schrieb:Blos ned nach Österreich schauen die sind ja noch schlimmer drann ..
Ergänzung ()
naja der deutsche verbraucher hing aber auch lang am klassischen telefonanschluss fest. denen war internet und son zeug doch etwas fremd. und wo keine nachfrage war, warum sollte da die telekom als monopolist ausbauen?Fujiyama schrieb:Politik, Lobbyarbeit,größe des Landes und der Wille sind die Faktoren warum es so wenig Glasfaser ins Haus gibt.
jetzt könnte sich die telekom und andere milliarden fördergelder vom staat holen, tut es aber nicht wirklich und redet sich immer mit zu teuer, fehlende nachfrage in läöndlichen gebieten, etc raus
bender_
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Vieles.Aktien7654 schrieb:Oder anders gefragt: Was läuft in anderen Ländern anders, dass diese so viel mehr Glasfaserkabel bis ins Haus gelegt haben?
Wie viele dieser Länder konnten ein flächendeckendes Netz aus Kuperdoppeladern zu den Haushalten nutzen?
Wie viele dieser Länder konnten ein fast flächendeckendes Netz an Koaxleitungen zu den Haushalten nutzen?
Ist Glasfaser Selbstzweck oder Mittel zum Zweck?
Um diese rhetorische Frage zu beantworten: Zweiteres. Also diskutieren wir um Bandbreiten und nicht um Medien und da sieht die Welt wieder ganz anders aus:
Quelle auf die Schnelle: https://www.it-daily.net/analysen/16102-internet-geschwindigkeit-weltweit-deutschland-auf-platz-25
Pitt_G.
Admiral
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@Wolfpac Leerrohre,..ich hab mir sagen lassen bei der modernen Billig Fertighaus Bauweise werden die gerne weggelassen oder kosten extra Aufschlag.., Obwohl das vermeintlich "billige" Fertighaus immer noch exorbitante Kosten mit sich bringt. Wie sie wollen das Haus wirklich nutzen?
Neulich erst einen miserablen Plan in Fingern gehabt, wo das Schlafzimmer zur Hauptstrasse Richtung Süden ging, entweder gar keine 60er Schranknische vorhanden war, oder nur dann wenn DU mit dem Kopfende zu Ab/Wasserleitungen liegst, Und das zu einem 3fach überzeichneten Preis.
Da kann man nur auf viel Bandbreite und Home Office in der ländlichen Umgebungen bauen.
Neulich erst einen miserablen Plan in Fingern gehabt, wo das Schlafzimmer zur Hauptstrasse Richtung Süden ging, entweder gar keine 60er Schranknische vorhanden war, oder nur dann wenn DU mit dem Kopfende zu Ab/Wasserleitungen liegst, Und das zu einem 3fach überzeichneten Preis.
Da kann man nur auf viel Bandbreite und Home Office in der ländlichen Umgebungen bauen.
RayKrebs schrieb:Der einzige Anbieter, der anscheinend ein echtes Interesse hat, ist die Deutsche Glasfaser.
Leider haben die Bürger aber auch einfach kein Interesse an Glasfaser. DG hat vor kurzem in meinem ehemaligen Wohnort Glasfaser ausbauen wollen, innerhalb der gesamten Vorvertragsphase haben nur 10% einen Vertrag gemacht, benötigt gewesen wären 40%, was ja auch schon nicht viel ist. Da sieht man leider, dass in den unterversorgten Gemeinden das Thema Glasfaser einfach keine Priorität für die Mehrheit ist. Dementsprechend interessant ist das natürlich auch für die Politik...
Das ist definitiv auch ein Punkt, wir bauen Infrastruktur hier deutlich robuster als so mancher Nachbar oder gar 'Dritte Welt'. Auch sogenanntes Trenching ist daher zwiespältig zu sehen, das ist eingespartes Zeit und Geld die aber nach hinten raus Zeit und Geld kosten werden.Sephe schrieb:Meine Firma verwaltet u.A. auch eine Ferienhausimmobilie in Spanien.
Dort ist die Telefonica/Movistar und verbundene Tochterunternehmen für den Ausbau zuständig.
Die Bestellung lief wie folgt ab:
- Bestellt
- 2 Wochen gewartet
- 2 Personen kommen für 1 Stunde vorbei, und legen dir eine Glasfaser vom Telefonmast oberirdisch zu deinem Haus, bohren ein kleines Loch, setzen dir eine Anschlussdose
- Alte Kuperleitung wird entfernt
- Router einstecken, läuft.
Ich sehe das Problem weniger bei der Frage, warum es so wenig 100Mbit+ Anschlüsse gibt, sondern warum es noch so viele 0 bis 20Mbit Anschlüsse gibt, gerade in ländlichen Gebieten, das ist weit problematischer.
Auch das Verlegen von Leerrohen hätte viel besser koordiniert und reguliert sein müssen, dafür gab es schlicht lange keine funktionierenden Prozesse.
Sehr viele Gründe, u.a. Lobbyismus und politische Entscheidungen wurden ja bereits genannt, ich hab noch ein paar Vermutungen:
- Technologievorsprung, der sich umkehrte: Im reichen Industrieland DE gab es bereits relativ früh Internetnutzungsmöglichkeiten und sogar vor dem WWW gab es eine aktive Szene im Bereich FidoNet (Mailboxen per Modem erreichbar), ISDN mit 64 KBit/s war weit verfügbar und DSL wurde Mitte der 90er ausgerollt usw. Wer jahrelang mit 56 KBit/s im Netz unterwegs war, für den war DSL mit 768 KBit/s bereits die Datenautobahn und Breitband, 2-5 Mbit/s Anfang der 00er waren dann der absolute Wahnsinn und alles darüber vielleicht sogar schon "pervers". So entstand ein bisschen diese "Wofür brauche ich mehr" Haltung insbesondere bei den Pionieren, die als Multiplikator auf die restliche Bevölkerung einwirkten.
In Frankreich war es noch schlimmer, da gab es ein sehr gut funktionierendes BTX System "Minitel", das die Einführung von Internet um Jahre verzögert hat, das macht sich zusammen mit der geringen Fremdsprachaffinität der Franzosen bis heute bemerkbar.
- #Neuland: Internet wurde (und wird immer noch) von vielen Leuten als Bedrohung (Gewalt, Porn, Kriminalität, Killerspiele, Suchtmedium, Verdrängung von alteingesessenen Industrien, etc) eingestuft, nie als Chance oder zumindest unvermeidliche Entwicklung, der man sich stellen muss. Es wurde lange Zeit eher geduldet oder toleriert durch die Politik und Teile der Gesellschaft, immer mit dem Wunsch das stärker zu reglementieren.
Immer in der Hoffnung, dass dieser Trend mit diesem Internet auch mal wieder verschwindet. Erst viel zu spät ( und selbst heute noch nicht genug) hat man begriffen, dass es nicht mehr verschwindet, dass man entweder vorne mitspielt oder auf Dauer untergeht.
- Technologievorsprung, der sich umkehrte: Im reichen Industrieland DE gab es bereits relativ früh Internetnutzungsmöglichkeiten und sogar vor dem WWW gab es eine aktive Szene im Bereich FidoNet (Mailboxen per Modem erreichbar), ISDN mit 64 KBit/s war weit verfügbar und DSL wurde Mitte der 90er ausgerollt usw. Wer jahrelang mit 56 KBit/s im Netz unterwegs war, für den war DSL mit 768 KBit/s bereits die Datenautobahn und Breitband, 2-5 Mbit/s Anfang der 00er waren dann der absolute Wahnsinn und alles darüber vielleicht sogar schon "pervers". So entstand ein bisschen diese "Wofür brauche ich mehr" Haltung insbesondere bei den Pionieren, die als Multiplikator auf die restliche Bevölkerung einwirkten.
In Frankreich war es noch schlimmer, da gab es ein sehr gut funktionierendes BTX System "Minitel", das die Einführung von Internet um Jahre verzögert hat, das macht sich zusammen mit der geringen Fremdsprachaffinität der Franzosen bis heute bemerkbar.
- #Neuland: Internet wurde (und wird immer noch) von vielen Leuten als Bedrohung (Gewalt, Porn, Kriminalität, Killerspiele, Suchtmedium, Verdrängung von alteingesessenen Industrien, etc) eingestuft, nie als Chance oder zumindest unvermeidliche Entwicklung, der man sich stellen muss. Es wurde lange Zeit eher geduldet oder toleriert durch die Politik und Teile der Gesellschaft, immer mit dem Wunsch das stärker zu reglementieren.
Immer in der Hoffnung, dass dieser Trend mit diesem Internet auch mal wieder verschwindet. Erst viel zu spät ( und selbst heute noch nicht genug) hat man begriffen, dass es nicht mehr verschwindet, dass man entweder vorne mitspielt oder auf Dauer untergeht.
Hyourinmaru
Lt. Commander
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- Feb. 2010
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@TE Ich möchte gerne mal eine Anekdote dazu mit dir teilen, vielleicht kennst du sie.
1981 war Helmut Schmidt Bundeskanzler und hatte damals schon Ideen und Pläne für einen flächendeckenden Glasfaserausbau. Ungefähr 30 Jahre lang sollte das Glasfasernetz ausgebaut werden, sodass der Ausbau 2015 beendet gewesen wäre.
Ein Jahr später, 1982 wurde Helmut Schmidt die Vertrauensfrage gestellt, die er verlor und stattdessen Helmut Kohl neuer Bundeskanzler wurde. Kohl fand es aber besser ins Kabelnetz zu investieren und legte die Glasfaserpläne kurzerhand komplett auf Eis.
Stand heute: In fast jedem Haus ist ein Kabelanschluss verfügbar und, selbst wenn nicht, einfach Straße auf, Wanddurchbruch, Hauszuführung mit Kabel und HÜP setzen, da die Kabel inzwischen überall in der Straße liegen (außer natürlich in den Gebieten, in denen Kabelanbieter nicht vertreten sind). Glasfaseranschlüsse sucht man aber immernoch wie Heu.
Ich empfehle dazu auch einfach mal einen Abstecher ins Land Google zu machen (zu dem Thema wird man mit Treffern erschlagen) oder das YT-Video anzuschauen, das im Post #3 verlinkt ist.
1981 war Helmut Schmidt Bundeskanzler und hatte damals schon Ideen und Pläne für einen flächendeckenden Glasfaserausbau. Ungefähr 30 Jahre lang sollte das Glasfasernetz ausgebaut werden, sodass der Ausbau 2015 beendet gewesen wäre.
Ein Jahr später, 1982 wurde Helmut Schmidt die Vertrauensfrage gestellt, die er verlor und stattdessen Helmut Kohl neuer Bundeskanzler wurde. Kohl fand es aber besser ins Kabelnetz zu investieren und legte die Glasfaserpläne kurzerhand komplett auf Eis.
Stand heute: In fast jedem Haus ist ein Kabelanschluss verfügbar und, selbst wenn nicht, einfach Straße auf, Wanddurchbruch, Hauszuführung mit Kabel und HÜP setzen, da die Kabel inzwischen überall in der Straße liegen (außer natürlich in den Gebieten, in denen Kabelanbieter nicht vertreten sind). Glasfaseranschlüsse sucht man aber immernoch wie Heu.
Ich empfehle dazu auch einfach mal einen Abstecher ins Land Google zu machen (zu dem Thema wird man mit Treffern erschlagen) oder das YT-Video anzuschauen, das im Post #3 verlinkt ist.
Zuletzt bearbeitet:
brainDotExe
Captain
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Es hat eigentlich mehrere primäre Gründe:
1. Deutschland hat mit das/die besten Kupfernetze der Welt. In anderen Ländern wurde erst viel später ein Telekommunikationsnetz errichtet, da wurde direkt Glasfaser genommen.
2. In Deutschland wird in der Regel alles per Tiefbau gemacht, andere Länder hängen die Glasfaser teilweise an Masten oder Häuser.
3. Die Bandbreite, welche sich über Kupfer (entsprechend ausgebaut) realisieren lässt, reicht selbst heute für die allermeisten Menschen mehr als aus.
1. Deutschland hat mit das/die besten Kupfernetze der Welt. In anderen Ländern wurde erst viel später ein Telekommunikationsnetz errichtet, da wurde direkt Glasfaser genommen.
2. In Deutschland wird in der Regel alles per Tiefbau gemacht, andere Länder hängen die Glasfaser teilweise an Masten oder Häuser.
3. Die Bandbreite, welche sich über Kupfer (entsprechend ausgebaut) realisieren lässt, reicht selbst heute für die allermeisten Menschen mehr als aus.
F
floh667
Gast
vorallem das würde mich mal interessieren. In den Ländern, die heute hier von vielen so gelobt werden wie Littauen, Rumänien usw. Alle sagen "boah da gibts nu Glasfaser". ja okay, aber seit wann und was gabs davor? In Deutschland gabs ab 2000 dsl, davor halt isdn. Mit was waren jene Länder zu dem Zeitpunkt unterwegs? Und lag dort die ISDN leitung auch in den kleinen Dörfchen abseits großer Städte?brainDotExe schrieb:In anderen Ländern wurde erst viel später ein Telekommunikationsnetz errichtet, da wurde direkt Glasfaser genommen.
bei uns lag halt schon lange ein gut ausgebautes Kupfernetz, das wurde dann weiter verwendet. In anderen ländern lag lange nichts und als dann die Glasfaser massentauglicher und günstiger wurde, dann fingen die an ihre Infrastruktur auszubauen. ich mein, dass man dann Glasfaser nutzt liegt wohl auf der Hand und nicht erst noch kupfer zieht.
brainDotExe
Captain
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Da solche Infrastruktur nur im Verlauf von 1-2 Jahrzehnten überhaupt nur grundlegend erneuert wird, vielleicht ist das jetzt einfach so, dass wir eben hinterher hinken, nachdem wir modern waren und wir dann in 5-10 Jahren eben wieder modern sind, weil wir 'moderne' Glasfaser verbaut haben (und bei uns nicht alles runterfällt bei Wind).
Das Fazit kann ja eigentlich nur sein, eine Leer-Rohr-Infrastruktur zu etablieren und erst nachrangig auf Glasfaser zu gucken.
Das Fazit kann ja eigentlich nur sein, eine Leer-Rohr-Infrastruktur zu etablieren und erst nachrangig auf Glasfaser zu gucken.
h00bi
Fleet Admiral
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Wieso LEERrohre?Wolfpac schrieb:Hat man vor 50 Jahren Leerrohre in Wohnhäuser gezogen um dort Netzwerkkabel zu verlegen? Hat doch niemand dran gedacht, dass es sich so entwickelt....
Es geht ja gar nicht darum Rohre auf Vorrat irgendwo zu verlegen.
Die Frage wäre doch eher warum man inhouse Strom und TV-Kabel und auch das Telefonkabel einfach ohne Rohre in der Wand eingeputzt hat und die Hauszuleitung einfach offen im Dreck eingebuddelt hat.
Das Rohr schützt das Kabel, es macht Reparaturen einfacher (Austausch) und man kann das Rohr auch für was anderes verwenden. So könnte man z.B. nicht benötigte Coax Kabel raus ziehen und das Rohr für LAN nuten wenn man das eher braucht.
Ergänzung ()
Achso, ich habe noch 1 Problem vergessen in meinem ersten Posting:
3. Das Internet läuft in D unter dem Deckmantel des Verkehrsministeriums, welches eine Marionette der Automobilindustrie ist. Internet verdient seit 10 Jahren ein eigenes Ministerium und idealerweise hätte man das 2009-2013 in der "Hochphase" der Piratenpartei gemacht und deren kompetente Leute in das neue Ministerium gesteckt.
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