<NeoN> schrieb:
Du willst doch jetzt nicht im ernst behaupten, dass die Zahl der "Umweltkatastrophen" nicht zunähme?
Woher nimmst du denn deine Erkenntnis? Über welchen Zeitraum hast du das denn beobachtet? Dir ist schon bewusst, dass man vor noch nichtmal 100 Jahren von irgendwelchen Dürreperioden, Waldbränden oder Flutkatastrophen auf anderen Kontinenten oder auch nur in Nicht-Nachbarländern nichts oder nur wenig mitbekommen hat.
Und wie dieser einfache logische Sachverhalt aussieht, wenn man weiter zurückgeht, wird einem schnell klar, dass man hier nicht von einer "Zunahme" oder "Abnahme" oder sonstwas sprechen kann, ohne einen Zeitraum und verlässliche Quellen anzugeben.
Nur weil wir heute innerhalb von Minuten wissen, dass sich Ping Pong in Japan beim Sushischneiden in den kleinen Onkel geschnitten hat, passiert das noch lange nicht häufiger als vor 10, 50 oder 100 Jahren.
Diese Argumentation ist in etwa so "intelligent", wie die Flut an der See 2 Stunden zu beobachten und dann panisch zu werden, weil Hochrechnungen (verständlicherweise) ergeben, dass in 2 Tagen die komplette Erde unter Wasser stehen wird.
BITTE erst Fakten besorgen und ein wenig das Hirn einschalten. In den allgemeinen BILD-Kanon kann jeder Depp einsteigen, dazu muss man nur ein paar Schlagworte zusammenwürfeln und andere als "ahnungslose Amateure" hinstellen, sobald sie nach Daten, Fakten und Quellen fragen.
Es ist so lustig, dass hier alle die Panik geschoben haben, als vom "kältesten Winter seit 15 Jahren" gesprochen wurde. Hier beschwören Leute irgendwelche Szenarien herauf, die vor 15 Jahren nichtmal geboren waren! Gleiches gilt für die Sommerhitze oder Flutkatastrophen wie z.Z. an der Oder, in Asien und Waldbrände in Russland und den USA. "seit xxx Jahren" heisst, dass es das schonmal gab - und davor auch, und davor und davor und davor... Wetteraufzeichnungen gibts noch nicht so lange und früher hatten die Leute auch nicht die Möglichkeit, ihre debilen "Erkenntnisse" via Foren, Twitter, Facebook und wasweissich noch alles der ganzen leichtgläubigen und sensationsgeilen Medienmenschheit zugänglich zu machen.
Wer heute immer noch nicht gelernt hat, wichtige Informationen von unwichtigen und Fakten von Fiktion zu unterscheiden, sollte sich mal Gedanken darum machen, ob er überhaupt fähig ist, sich in der realen Welt zurechtzufinden.
Und um diese (wichtige!) Differenzierung durchführen zu können, braucht man nunmal Fakten und etwas Grips. BILD-Panikmeldungen oder die RTL-Morningshow sind nicht das Nonplusultra und nur weil Nachbar Paschulke das Licht mit dem Hammer ausmacht, muss das noch lange nicht die ultimative Lösung sein.
Allerdings ist "selbst denken" eine Sache, für die nicht jeder geeignet ist. Nur mag das niemand wahrhaben und so liest man täglich Kommentare von Halbwissenden Sonderschulversagern, die fröhlich ihre Galileo-Bildung als Ultima Ratio hinstellen und sowieso alles besser wissen, weil "die Supernanny das mal so gesagt hat".
Und alle diese Menschen dürfen wählen und bestimmen, wer die handvoll halbwegs intelligenter Bürger regiert. Danke dafür...