Was ihr schon immer wissen wolltet... 3 (1. Beitrag beachten)

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Nur weil ein Fahrrad kein Kfz ist, heißt das noch lange nicht, dass das Zitat von Mr. Snoot nicht gilt.
Eine Straße ohne Mittelstreifen ist unter 6 Meter breit, wenn der Radfahrer auf der Mitte der rechten Spur fährt, muss das Auto trotzdem noch 1,5 Meter Sicherheitsabstand einhalten, d.h. er muss um den einzuhalten in jedem Fall einen kompletten Fahrspurwechsel durchführen.

Dadurch werden Überholvorgänge ungemein erschwert und der Verkehr vollkommen unnötig behindert, wenn da was passiert, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es für den Radfahrer eine Teilschuld gibt.
Mal abgesehen davon, dass man seinen Sicherheitsabstand dann sicherlich noch viel seltener bekommt, als es so schon der Fall ist...

Verkehrsrecht ist ja auch noch lange kein Strafrecht, jemand mit 0,3 bis 0,5 Promille bekommt beim Unfall auch automatisch eine Teilschuld, auch wenn er eigentlich keine Schuld hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
nur hat man als Fahrradfahrer wenn man die Mitte seiner Hälfte befährt, bei einem sehr engen Überholvorgang eines Kfz immer noch die Möglichkeit, nach weiter rechts auszuweichen, als wenn man schon weit rechts fährt.
 
Im Zweifelsfall gilt immer §1 StVO: Gegenseitige Rücksichtnahme.
Das hieße in diesem Fall, dass beide Verkehrsteilnehmer - PKW und Rad - gegeneinander ausweichen. Es ist nicht so, dass der PKW irgendein Vorrecht hat, genauso wenig wie der Radfahrer.
 
Pjack schrieb:
d.h. er muss um den einzuhalten in jedem Fall einen kompletten Fahrspurwechsel durchführen.
Und da er das sowieso muss, kann er auch richtig gucken, wie der Gegenverkehr ist und erst bei wirklich freier Bahn überhollen, anstatt sich zwischen Fahrrad und dem Gegenverkehr reinzuquetschen... ...den reinquetschen klappt nie mit 1,5 m Abstand.

Pjack schrieb:
Dadurch werden Überholvorgänge ungemein erschwert und der Verkehr vollkommen unnötig behindert,
Bei einem regelkonformen Überhollvorgang musst du sowieso auf die Gegenfahrbahn, wenn du den Abstand einhalten willst und dann musst du auch auf Gegenverkehr achten. Das Regelkonforme überholen wird also nicht behindert. Es wird das nicht Regelkonforme reinquetschen zwischen Rad und Gegenverkehr verhindert, denn das geht nicht mehr. Ich wurde schon von ein paar Irren im Tunnel überholt mit cm-großen Abstand. Nach dem Tunnel kam übrigens eine Biegung der Straße, so dass man nicht wusste ob Gegenverkehr kommt oder nicht.... Nach diesen Aktionen fuhr ich nur noch mittig auf meiner Spur in den Tunnel ein. Und o wunder, schon waren die Autofahrer auch so Klug den Tunnel abzuwarten und erst dann zu überholen. Also manche Autofahrer nehmen ja echt keine Rücksicht auf Radfahrer. Wahrscheinlich sind sie selbst nie auf der Straße damit gefahren....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein kompletter Fahrspurwechsel schließt für mich ein, dass man die rechte Fahrspur verlässt und komplett auf der linken unterwegs ist, wenn der Fahrradfahrer ordnungsgemäß am Rand fährt, muss man das nicht.

Eine normale Straße mit Mittelstreifen ist mindestens 6 Meter breit, fährt der Fahrradfahrer am Rand, muss man mit dem Auto nur etwa 0,5 bis 1 Meter auf die Gegenfahrbahn, im Notfall wäre also immer noch genug Platz, dass das überholende Auto nicht mit dem Gegenverkehr zusammen rauscht, ohne den Fahrradfahrer zu bedrängen. Ist imo. ein klarer Sicherheitsgewinn, auch für den Radfahrer, denn es kann trotz ordnungsgemäßer Verkehrsbeobachtung immer etwas unvorhersehbares passieren.

Mal ganz abgesehen davon behindern Fahrradfahrer in der Mitte schon aus dem Grund, weil man denken könnte, dass er nach links abbiegen will, auch wenn er nicht den Arm draußen hat. Auch kann man ihn auf schmalen Straßen nicht überholen, wenn ein anderer Radfahrer (am besten auch noch in der Mitte seiner Spur) entgegen kommt, was normal möglich wäre...

Die Diskussion erübrigt sich aber auch schon deshalb, weil §2 für alle Verkehrsteilnehmer gilt, und nicht nur für bestimmte Gruppen.

PS.: Ich will damit keinesfalls das Überholverhalten mancher (vieler) Autofahrer gutheißen, aber ein Radfahrer in der Mitte wird vermutlich noch seltener mit 1,5 Metern Sicherheitsabstand überholt, als es so schon der Fall ist.
 
Meine Frage (hat mich erst wieder heute morgen beschäftigt):

Wie öffnet man einen Sack mit Katzenstreu richtig? Da ist oben komplett wie eine Schnur durchgenäht, aber egal an welchem Ende ich ziehe, ich bekomm es nicht auf....

Warum gibt es dafür keine Anleitung auf der Verpackung?

Ich meine sowas wir das hier (Bild ist nicht von mir, aber ich denke man sieht was ich meine und es ist wohl auch falsch geöffnet...)
1005392lp3.jpg
 
Die Schnur ist doch nur dazu da, dass er zu hält oder? ^^
(Alternative lieber Sägemehl natürlicher und praktisch dazu günstiger :) )
Zum auf machen, Messer oder Schere, da tust dir sicher leichter.

Ps: ist da an der Rechten Seite keine Anleitung :D

@silent-efficiency
Jo ok, dann gibts da nen Paar Ausnahmen. ^^
Nen Helm aufem Fahrrad :D , wäre wohl auch nen bissel übertrieben, wenn man nicht Offroad oder so fährt.
Zum Richter jo, wenn das denn überhaupt Vorgericht kommen würde.

@Pjack
Ist wohl auch das richtige Verhalten.
Im Normalfall passiert ja auch nichts, wenn beide Seiten aufpassen.
 
das is doch die gleiche verschluss-technik wie bei holzkohlesäcken, oder?!
 
Lotusblüte schrieb:
Steht mir als Verkehrsteilnehmer jeglicher Art (KFZ, Fahrrad, Fußgänger) auf engeren, asphaltierten Straßen ohne Mittelstreifen die Hälfte der Breite zu?

Pjack schrieb:
Eine normale Straße mit Mittelstreifen ist mindestens 6 Meter breit, fährt der Fahrradfahrer am Rand, muss man mit dem Auto nur etwa 0,5 bis 1 Meter auf die Gegenfahrbahn, im Notfall wäre also immer noch genug Platz, dass das überholende Auto nicht mit dem Gegenverkehr zusammen rauscht, ohne den Fahrradfahrer zu bedrängen.

Der Ausgangspunkt der Diskussion war eine Straße ohne Mittelstreifen, und damit eine Straße die nicht zwingend mindestens 6 Meter breit ist. Keine Sau/Kaum jemand fährt wenn es knapp wird 1 Meter auf die Gegenfahrbahn bei Gegenverkehr nur um dem Radfahrer 1,5 Meter Abstand zu lassen. Das kann dir jeder Radfahrer bestätigen.

Pjack schrieb:
Ich will damit keinesfalls das Überholverhalten mancher (vieler) Autofahrer gutheißen, aber ein Radfahrer in der Mitte wird vermutlich noch seltener mit 1,5 Metern Sicherheitsabstand überholt, als es so schon der Fall ist.

Deine Vermutung ist falsch. Ein Autofahrer, der dazu gezwungen wurde auf den Gegenverkehr zu achten, benutzt dann auch die komplette Gegenverkehrsfahrband. Ich bin in meiner Studienzeit mehrere Jahre mit dem Rad in der Stadt und auch außerhalb gefahren und kann dir das aus Erfahrung so berichten.

Um die ganze Sache abzuschließen. Ich bin auch nicht dafür, dass man mit dem Rad immer mitten auf seiner Spur fährt. In manchen Situationen ist es aber für einen Radfahrer sinnvoll die Mitte seiner Spur zu benutzen. Zum Beispiel dann, wenn die Sichtverhältnisse ein regelkonformes Überholen ohnehin verhindern. Und man mit dem Rad bei nicht regelkonformen Überholen nicht nach rechts ausweichen kann. Das ist immer dann der Fall, wenn man so schnell unterwegs ist, dass man beim Wechseln aufs Grün/Boardstein mindestens beinahe auf die Nase fällt. Und sogar dann, wenn die Straße rechts komplett mit Löchern im Fahrbanduntergrund versehen ist, würde ich einem Radfahrer jederzeit das Recht eingestehen nicht über diese Löcher zu fahren, sondern auf die Mitte seiner Spur zu wechseln.

Das ganze ist für mich auch mehr als reines "So steht es im Gesetzt". Wenn du mit dem Fahrrad über den Haufen gefahren wurdest und du halb tot im Graben liegst, nützt dir dir die Berufung auf das Gesetzt recht wenig. Ein Fahrradfahrer sollte nicht unnötig den Verkehr behindert. Letztendlich ist aber seine Sicherheit wichtiger als ob jemand früher oder später sein Überholvorgang tätigen kann und auch das Fahren über Schlaglöcher muss einem Fahrradfahrer nicht zugemutet werden.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ausgangsfrage als Zitat eingefügt)
silent-efficiency schrieb:
Der Ausgangspunkt der Diskussion war eine Straße ohne Mittelstreifen, und damit eine Straße die nicht zwingend mindestens 6 Meter breit ist. Keine Sau/Kaum jemand fährt wenn es knapp wird 1 Meter auf die Gegenfahrbahn bei Gegenverkehr nur um dem Radfahrer 1,5 Meter Abstand zu lassen. Das kann dir jeder Radfahrer bestätigen.
Der Ausgangspunkt war, ob ihm die Hälfte der Breite zusteht, das ist nicht der Fall, egal wie breit.

Edit:
Auf engeren Straßen wird es auch ganz schnell schwer bis unmöglich, überhaupt den Sicherheitsabstand einzuhalten, wenn der Radfahrer auf der Mitte seiner Spur fährt...
Davon abgesehen geht natürlich die Sicherheit der Radfahrer immer vor (oder sollte sie zumindest), und auch niemand ist imo. gezwungen, mit dem Rad durch derbe Schlaglöcher am Rand zu fahren. Auch mag es stellenweise durchaus sinnvoll sein, bei bestimmten Stellen in der Mitte zu fahren, allerdings sollte man sich als Radfahrer auch überlegen, ob einem seine Sicherheit nicht soviel wert ist, bestimmte, besonders gefährliche Straßenabschnitte komplett zu meiden. Das habe ich jedenfalls immer so gemacht, wäre nie auf die Idee gekommen, bei uns hier vorne auf der Bundesstraße zu Berufsverkehrszeiten mit dem Rad vom Fußweg auf die Straße zu wechseln...
 
Zuletzt bearbeitet:
Darkwonder schrieb:
Die Schnur ist doch nur dazu da, dass er zu hält oder? ^^
(Alternative lieber Sägemehl natürlicher und praktisch dazu günstiger :) )
Zum auf machen, Messer oder Schere, da tust dir sicher leichter.

Ps: ist da an der Rechten Seite keine Anleitung :D

Die Anleitung seh ich aber leider schlecht, auf den normalen Kaufland-Säcken gibt es keine Anleitung.
Und ich denke es ist zum öffnen, warum sollte die Schnur sonst links und rechts so weit überstehen?

Für Messer und Schere muss ich erst durch die halbe Wohnung laufen, das muss doch gehen mit dieser Schnur!!!

@Olunixus: Ich weiß nicht wie es auf Holzkohlesäcken ist, aber ich habe diese Schnur schon an verschiedenen Säcken gesehen...
 
@MK-Power

Ich reiß die vorsichtig oben offen, kippe die beiden Laschen nach hinten und öffne das Ding recht normal.
Eigentlich kriegt man die Tüten ganz gut auf, ohne das man sie verstümmelt.

Aber das Problem haben echt komischer Weise verdammt viele. :D

Alternative lieber Sägemehl natürlicher und praktisch dazu günstiger

Den Gestank und die Sauerei will ich nicht in der Bude haben...
Biocats überdeckt den Geruch bestens und klumpt gut.
Alles andere stink echt wie Sau und macht nur Dreck.
Bekannte von mir, wunderten sich, warum deren Wohnung stinkt und meine nicht...
Bis ich das Streu gesehen habe. :eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
@MK-Power
^^

@China
Hmm ist bei uns mal nicht so (hier stinkt nix, bzw. marginal, steht aber auch im Keller), kommt vielleicht auch aus Sägemehl an. Holen wir hier immer direkt Frisch vom Sägewerk :)
Ist aber sicher auch Geschmackssache.
 
Hat der Bildschirm Fujitsu Siemens Amilo 3220T hdcp?
habs gegooglet bin aber nicht zu einem ausreichendem ergebnis gekommen und wollte nicht extra einen neuen thread aufmachen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich schon länger interessiert:
Weshalb heisst es zum Beispiel: "In diesem Jahr haben mehr Babies das Licht der Welt erblickt als letztes Jahr."
Ist es nicht so, dass das Licht eigentlich von der Sonne (Sonne != Erde) bzw. der Glühbirne kommt? Die Welt leuchtet ja in dem Sinn gar nicht? :o

Von wo kommt denn dieser Spruch? Auf was deutet er hin?
 
Keine Ahnung.
Nebuk schrieb:
Was mich schon länger interessiert:
Weshalb heisst es zum Beispiel: "In diesem Jahr haben mehr Babies das Licht der Welt erblickt als letztes Jahr."
Ist es nicht so, dass das Licht eigentlich von der Sonne (Sonne != Erde) bzw. der Glühbirne kommt? Die Welt leuchtet ja in dem Sinn gar nicht? :o

Von wo kommt denn dieser Spruch? Auf was deutet er hin?

Das Baby hat bis dahin ja noch kein Licht gesehen, in der Gebärmutter ist es dunkel.
Also erblickt es das Licht (ob jetzt Sonnenlicht, Neonlicht, Energiesparlampe u.s.w.) der Welt. ;)

Ist halt ein Synonym für geboren werden.
 
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Heute im Zug..
ich war auf der Behinderten-Toilette weil die halt nunmal da war. Dann ist mir die Frage aufgekommen, warum nur ich schiss bzw ein unwohles Gefühl habe solche Türen mit Schaltern zu verriegeln. Also durch Elektronik. Kein anderer aus meiner Klasse hatte das.. Kann das damit, zu tun haben, dass ich als kind (~8) mal nicht mehr aus einem Klo rausgekommen bin weil ich die Türe nicht aufbekommen habe? Also ist das sozusagen ein Mini-Trauma?

MFG
 
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