News WD Gold: Die nächste HDD-Marke gibt es nun auch als SSD

Contor

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Als Gold für Consumer sicherlich Preislich eh uninteressant, aber wenn sie nicht wirklich (ausser der Geschwindigkeit) keinen wirklichen Mehrwert gegenüber den HDD's haben... Knapp 8TB als M2 ssd is natürlich ne Hausnummer, auch 3g+ r/w... is akzeptable... Für meine Origin, Steam, uPlay und Co. Sammlung ne Überlegung wert. Aber eben als Gold wohl nicht in meinem Preis Segment.
 

Hansbrel

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Damit scheint dann wohl u.2 endgültig die Nachfolge von Sata einzunehmen. Sofern dann auch neben dem pc Segment die Schnittstelle verbaut wird bzw externe laufwerke via usb so möglich werden.
 

Holt

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steggi1990

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Ich höre U.2 gerade das erste Mal; ist das so ein großes Thema?
 

Hansbrel

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Wohl kaum USB3 zu U.2, sowas würde schlichtweg keinen Sinn machen, aber Thunderbolt/USB4 bietet sich dafür an.
https://www.heise.de/mac-and-i/meld...ompakte-Thunderbolt-3-SSD-X5-ein-4148457.html

ja, aber Selbst das, was du am Anfang sagst...es gibt neben der Geschwindigkeit auch immer noch die Größe. Dafür würde es sich dann schon lohnen...

klar, die Preise lassen wir weg...auch, dass die rückständige verbauung von noch immer usb2.0 und 3.0 sowie sata3 das ausbremst...
Ergänzung ()

Ich höre U.2 gerade das erste Mal; ist das so ein großes Thema?

könnte eines sein.
 

steggi1990

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ja, aber Selbst das, was du am Anfang sagst...es gibt neben der Geschwindigkeit auch immer noch die Größe. Dafür würde es sich dann schon lohnen...

klar, die Preise lassen wir weg...auch, dass die rückständige verbauung von noch immer usb2.0 und 3.0 sowie sata3 das ausbremst...
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könnte eines sein.

Und wieso nur "könnte"?
 

Holt

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wer im enterprise-segment ist die genaue zielgruppe?
In der News steht was WD als Zielgruppe sieht:
Mit der SSD-Serie WD Gold will Western Digital nach eigenen Angaben kleinen und mittelgroßen Unternehmen den Umstieg auf NVMe-basierte Datenspeicher ermöglichen.
Ich höre U.2 gerade das erste Mal; ist das so ein großes Thema?
Für Heimanwender nicht, es gibt fast nur Enterprise SSDs im U.2 Formfaktor (2.5" mit PCIe x4 Anbindung), nur Intel hat schon die Intel 750 im U.2 Formfaktor angeboten und macht dies mit den Optane 900P und 905P immer noch.
 

Holt

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Klar ist das Marketing Blabla, am Ende ist es dem Hersteller auch egal wer sein Produkt kauft, Hauptsache es wird gekauft.
 

PS828

Prophet
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Für große SSD speicher der Zukunft wären neben SATA Anschlüssen auf consumer Boards auch U. 2 ports keine schlechte Sache. Serverbords machen es vor. So lässt sich auch mehr Speicher auf weniger Raum einbauen und man ist nicht auf das doofe M. 2 beschränkt, sondern kann 2,5" Schächte nutzen und trotzdem sind die Dinger mit CPU lanes angebunden. In Zeiten wo HEDT CPUs gerne mal 64 lanes und mehr haben, sollte man solche Sachen in Betracht ziehen. Ich brauch nicht 3 m.2 slots auf dem Board. Das ist toter Platz und verschwändete lanes, U.2 wäre da besser bzw mehr klassische PCIe slots. Maximal 5 Stück bei TRX40 ist echt zu wenig, weiß nicht wie es da bei Intel Boards aussieht. Aber viel mehr werden das nicht sein. Warum nicht einfach mal 7 oderso? :D
 

Holt

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Für SSDs mit wirklich großer Kapazität werden Heimanwender noch lange nicht bereit sein das nötige Geld auf den Tisch zu legen. Die NANDs machen den Löwenanteil der Kosten von SSDs aus und werden nämlich nicht billiger, wenn man viele davon in nur einer SSD verbaut, statt es auf viele kleine SSDs zu verteilen. Dazu kommt, dass die Latenz viel wichtiger ist als die maximalen Transferrate, denn NVMe SSDs brauchen viele parallele und lange Zugriffe um auf ihre vollen Transferraten zu kommen, aber beim Heimanwendern kommen diese kaum mal vor, bei 4k QD1 schaffen die mit normalen NAND Flash alles bestenfalls so 50 bis 60MB/s lesend, was übrigens 12.500 bzw. 15.000 IOPS sind. Da kann man sich grob ausrechnen wie viele parallele Zugriffe nötig wären um die maximalen IOPS lesend zu erreichen, wobei dies natürlich nie perfekt linear skaliert. Da liegt auch der Grund, warum die wenigsten Heimanwender im Alltag wirklich spürbare Vorteile von schnellen NVMe SSDs gegenüber einer guten SATA SSD haben, daher reicht den meisten auch eine oder zwei M.2 NVMe SSD im Rechner.

U.2 wird im Enterprisesegment übrigens vor allem wegen Hot-Swap verwendet, denn das Runterfahren eines Servers nur zum Tausch eines Laufwerks will man ja nach Möglichkeit vermeiden.
 

capitalguy

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trotzdem schnarcht die entwicklung vor sich hin. 2,5 7mm festplatten mit 4 tb oder 8 tb lassen sich weit und breit nicht blicken.
 

Holt

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2,5 7mm festplatten mit 4 tb oder 8 tb lassen sich weit und breit nicht blicken.
Wenn Du mit Festplatten HDDs meinst, also die mechanischen, dann wirst Du noch lange auf solche 2.5" HDDs mit 7mm Bauhöhe und 4TB oder gar 8TB warten müssen, denn selbst die 2TB mit 7mm (und alle 4 und 5TB mit 15mm) haben meines Wissens nach SMR, einfach weil die Datendichte erst noch extrem gesteigert werden muss um die doppelte oder gar vierfache Kapazität zu erzielen. Außerdem ist das Thema in einem Thread über Enterprise NVMe SSDs irgendwie reichlich Off-Topic.
 

Eggcake

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Zielgruppe ist eigentlich relativ klar - das Zitat aus dem Artikel ist alles anderes als Marketing-Blabla. Schlussendlich sind es günstige (vergleichsweise) U.2 NVMe SSDs für Server. Wer seine Server nicht bei einem der grossen Hersteller kauft (HP, Dell,...) und Server selber zusammenstellen lässt (z.B. Supermicro) hat hier eine weitere NVMe Option.
 

luckysh0t

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@PS828

Immerhin kann man sich dank Adapter und Kabel aller Art relativ leicht aushelfen (sollten die m.2 Slots nicht an den unmöglichsten Stellen platziert sein) - wenn auch wieder mit etwas Geldeinsatz...wobei das bei so manchen Homeservern etc. auch nimmer den Kohl fett macht ^^

Pcie Slots sind einfach flexibler xD
 
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