Welche Wärmeleitpaste?

O

Olit72

Gast
Hallo Leute, im März läuft die Garantie meiner Asus ENGTX285 ab. Für ein neuen und leiseren Kühler habe ich mich ja mit eurer Hilfe schon entschieden nur ist jetzt noch eine Frage offen. Ich würde gerne nach dem entfernen der alten Wärmeleitpaste die Flüssigmetallpaste "Coollaboratory*Liquid Pro" verwenden.

Was ist eure Meinung? Sollte ich diese oder eine herkömmliche wie die, die von Arctic Cooling mit dem neuen Grafikkartenkühler mitgeliefert wird nutzen?

Danke schon mal für eure Antworten.
 
Ich würde die Paste von AC nehmen, Flüssigmetall ist mir zu heikel, um meine Grafikkarte von 60 °C Last auf 55 °C zu kühlen.
Da du aber schon Erfahrung mit der Liquid hast, nimm, was dir passt.
 
Naja.. für die paar °C die Liquid Pro im besten Fall kühler ist, würd ich das Risiko von Alufraß , Kriechstrom nicht eingehen. Nimm ne normale Paste die reicht alle mal..es sei den du bist Extrem OC'ler. Außerdem kriegste das Zeug später kaum noch ab und die verarbeitung muß sehr sorgsam sein! Irwie zuviel negatives für 1-2°C

So sieht es dann aus wenn's schief geht... omg

http://www.frostytech.com/ArticleImages/200511/liquidmetal-destroy.jpg
 
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zum ersten: wenn Du diese Karte sofort wieder produktiv einsetzen möchtest darf Dir halt erst mal kein Fehler passieren, so wie etwas von dem Metall auf der Leiterbahn usw.
zum zweiten: ich meine schon, daß es normale Leitpaste auch tut
zum dritten: wenn Du wirklich die 2-3°C Unterschied brauchst, sorgfältig arbeitest und auch kein Problem mit einem eventuellen Defekt der Karte hast, dann ist diese Wärmeleitpaste sicher das Beste was Du so verwenden kannst.
Meiner Meinung nach tut's aber auch die stinknormale Paste.
Ausserdem bin ich mir nicht so ganz sicher, ob Du diese Paste dafür auch nehmen kannst, von wegen Korrosion und so...
 
Hallo Leute, danke für eure Tipps, werde also doch die mitgelieferte nutzen. Aber die "Coollaboratory*Liquid Pro" ist auch eine Coole Sache bei der CPU hat die wirklich einige °C gebracht.

Ob da wirklich Kriechstrom eine Rolle spielt denke ich aber nicht, da die "Coollaboratory*Liquid Pro" nicht leitfähig ist und es auch nicht sein sollte bei so einem sensiblem Verwendungszweck.

Aber um sicher zu gehen nutze ich dann doch besser die originale solange bis zum März nicht einer andere Erfahrungen gemacht hat und diese hier im Forum mitteilt. Also Danke für eure schnellen Antworten.
 
Die Liquid Pro erfreut sich ob ihrer beeindruckenden Leistungen bis heute großer Beliebtheit und konnte zahlreiche Auszeichnungen einheimsen. Doch ihre Anwendung ist stets mit Problemen und Einschränkungen verbunden. So geht mit der hohen Wärmeleitfähigkeit der Metalllegierung auch die naturgemäß hohe elektrische Leitfähigkeit der Substanz einher, welche in einem PC mit vielen freiliegenden Kontakten und sensiblen elektrischen Bauteilen zu irreversiblen Beschädigungen führen kann. Ferner gestaltet sich das Auftragen des Metall-Fluids immer etwas kompliziert, da die Bezeichnung „Paste“ kaum zutrifft und die hohe Oberflächenspannung ihr Übriges tut. Deutlich unangenehmer ist jedoch das Entfernen der Liquid Pro, denn sie verfestigt sich im Laufe ihrer Tätigkeiten und ist dann nur noch sehr widerwillig, teilweise unter rabiaten mechanischen Einwirkungen, zu beseitigen. Viele Probleme, die in einer absoluten Unverträglichkeit zum bei Kühlern häufig verwendeten Werkstoff Aluminium gipfeln. Binnen Minuten ist die Coollaboratory-Entwicklung in der Lage, glänzende Aluminiumoberflächen in schwarze, zerfressene Korrosionslandschaften zu verwandeln.


https://www.computerbase.de/artikel...ermeleitpaste-test.1274/#abschnitt_einleitung
 
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Ich hab auf meiner alten 8800GTSG92 auch Artic Silver 5 verwendet (also nach dem backen ;)) und das war kein Thema, die Temps waren sogar minimal besser.
 
Arctic Cooling MX2
 
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