News Wine weiter auf dem Weg zu Version 1.0

Michael

Re-aktions-Pinguin
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Wine (Abkürzung für „Wine Is Not an Emulator“), das Projekt welches es Unix-Umgebungen ermöglichen soll, Windows-Software auszuführen, ist nun in Version 0.9.8 erschienen und zeigt einen deutlichen Trend hin zur lang erwarteten Version 1.0.

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yourhighness

Lt. Junior Grade
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also ich bin begeistert : )

entweder ich habs irgendwoe überlesen... aber wiviel wird das progi ca. kosten?
 
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Sven

Gast
Bin mal gespannt, ob das dann auch mit wirklich allen Anwendungen funktioniert.
Aber toll, dass es ohne Windows-Lizenz geht!

@#2: Bei Chip steht, dass es Freeware ist. Link
 
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Sven

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@Harrold:
Es unterszütz die Unix-Gemeinde aber mehr. Denn viele bleiben bei Microsoft, "weil es dafür mehr Programme gibt"...
Wenn man aber für Win & Dos Programme nicht mehr zwanghaft Microsoft nehmen muss, wird es sicher mehr Unix-User geben!
 

Benjamin_L

Commander
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Ja, aber es animiert Firmen nicht zur Portierung der Anwendungen, "da es ja wine gibt". Ist alles ein Teufelkreis.
 

Overprime

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Gleich mal updaten. ^^
Linux rocks !
 
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sunny-side_down

Gast
Es gibt ja auch andere Möglichkeiten, für mehrere Plattformen zu entwickeln, z. B. über QT. Aber das wird ja auch nicht wirklich großflächig genutzt. Insofern glaube ich kaum, dass eine Firma, die für Windows entwickelt, großes Interesse daran hat, plötzlich auf Linux umzusteigen. Windows macht es in vielerlei Hinsicht für Entwickler nunmal leichter. Insofern finde ich, dass wine durchaus eine Berechtigung hat, sogar notwendig ist. Denn wenn wie oben geschrieben auch nur wenige Leute von Windows auf Linux umschwenken, dann ist Linux doch schon weitergeholfen.
 
S

sunny-side_down

Gast
@Harrold:
Schön. Finde ich ja auch gut. Ich würde es sogar begrüßen, wenn mehr Programmierer diese Gelegenheit nutzen würden. Aber bis jetzt kenne ich nicht wirklich viele QT4-Programme. Gut, KDE in der Version 4 wird es benutzen, aber sonst? Und das Problem ist ja eben, dass QT4 auch erst relativ jung ist im Gegensatz zu Windows. Und KDevelop wird ja auch so langsam erst richtig gut. Insofern bleibt MS immer noch der Visual .NET-Bonus.
 

VandaFalke

Cadet 4th Year
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WINE unterstützt doch in keinester Weise Windows. Im Gegenteil, wenn jetz wirklich die meiste, für Windows programmierte Software, auch unter Linux läuft, dann boote ich die Linuxpartition und nutze diese dann halt die ganze Zeit und irgendwann brauch ich Windows gar net mehr. Und wenn das in ferner Zukunft immer mehr Leute tun, ist der Untergang von M$ nicht mehr weit. :rolleyes:
 

Michael

Re-aktions-Pinguin
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Zitat von Benjamin_L:
Ja, aber es animiert Firmen nicht zur Portierung der Anwendungen, "da es ja wine gibt". Ist alles ein Teufelkreis.
Kannst Du ja mal Adobe und MS vorschlagen :rolleyes:
Mal im Ernst! Warum sollte man eine gut dokumentierte, langjährig gepflegte und weit entwickelte Software nochmal komplett neuschreiben? Schonmal darüber nachgedacht wieviel Mannjahre man braucht, um manches Programm auf QT zu portieren? Vergesst dabei nicht, dass viele Programme bereits länger am Markt befindlich sind, als QT in diesem Maße nutzbar ist, wie es jetzt daher kommt. Und selbst wenn, kommen die nächsten und schimpfen, dass der Quellcode nicht frei ist. ;) Woher die Programmierer aber Geld für ihre Brötchen bekommen sollen, wenn sie alles verschenken, das weiß dann wieder keiner...:o
 
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sunny-side_down

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@Michael:
Genau das ist der Punkt! Es ist einfach nicht machbar. Und genau deswegen hat Wine eben seine Berechtigung. Wenn es (in der Zukunft) mal möglich sein sollte, alle (oder zumindest fast alle) Windows-Programme auch unter Linux laufen zu lassen, dann ist doch alles paletti und jeder Nutzer kann sich sein Betriebssystem nach Lust und Laune aussuchen.
 

Schorsch

Lieutenant
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Zitat von Michael:
Woher die Programmierer aber Geld für ihre Brötchen bekommen sollen, wenn sie alles verschenken, das weiß dann wieder keiner...:o
Ich denke es gibt eine Menge Leute, die freie Software programmieren und trotzdem wissen, woher sie ihr Geld für die Brötchen bekommen. So z.B. die fest angestellten Open Source Programmierer bei Novell/SuSE, Sun, OSDL, Red Hat, Mandriva, die Kernel Entwickler u.s.w.
Man kann also durchaus auch mit freier Softwareentwicklung Geld verdienen.

Aber für die meisten Windows Anwendungen gibt es ja ohnehin schon gute freie Alternativen, die auch ständig weiterentwickelt werden und teilweise schon ähnlich ausgereift oder gar ausgereifter sind, wie die kommerziellen Windows Varianten.
Bei manchen muss man sich halt etwas umgewöhnen, aber das nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür ein gutes Stück freie Software mit lebenslang freien Updates geschenkt bekomme.
Nur im Spiele-Sektor würde ich mir mehr Portierungen wünschen, denn da können die freien Variaten, vor allem technisch, noch lange nicht mit den kommerziellen Titeln mithalten. Hier könnten Wine und Cedega eine Brücke bilden, müssten aber auch noch einiges an Geschwindigkeit und Kompatibilität zulegen, um Portierungen überflüssig zu machen. Besser wäre es, würden die Hersteller in diesem Bereich plattformunabhängiger entwickeln und mehr auf OpenGL, SDL u.s.w. setzen statt auf DirectX.
 
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MountWalker

Fleet Admiral
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Außerdem wird ja niemand gezwungen seine Software frei zu machen, nur weil er sie für Linux anbietet. Maya (imho das industriell bedeutenste CAD-Programm für 3D-Animation) hat beispielsweise eine lange Tradition auf Linux und das völlig ohne Wine, sondern richtig nativ Linux - das neue Ultimate-Paket gibts sogar nur auf Linux, IRIX und Windows und nicht auf Mac. :cheerlead:
 

BessenOlli

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Bah ist der Supra auf Bild 5 hässlich... *gg*

ABer das Programm ist echt mal eine tolle Sache... ich hoffe das entwickelt sich weiter so positiv! :)
 

bu.llet

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Wäre echt nice, wenns nicht so verdammt hässlich wäre...
 
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sunny-side_down

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Hässlich? Ist halt genauso hässlich wie die Windows-Anwendung, die man gerade startet. Und den Fenstermanager außenrum kann man ja beliebig an seine Wünsche anpassen. Insofern verstehe ich die zwei über mir nicht so wirklich!
 
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