6/13 Asus v8460ultra DeLuxe im Test : Das Videotalent mit Shutterbrille

, 15 Kommentare

Testsystem

Zum Test kam wiederum ein System basierend aus einem Gespann von SiS745 Chipsatz und AthlonXP 2100+ mit 256MB DDR-RAM zum Einsatz. Wir testeten unter Windows2000, da es die Basis für das Home-OS der Zukunft im Portfolio von Microsoft darstellt und sich demzufolge gut abschätzen läßt, wie zuverlässig und performant sich die jeweiligen Treiber auch unter diesem Betriebssystem verhalten.

Das Service Pack 2 und das aktuelle Application Update von Microsoft wurden ebenso aufgespielt, wie Chipsatztreiber der Version 1.09 von SiS. Das neueste DirectX 8.1b versteht sich von selbst.

Die GeForce3 und GeForce4 Ti-Karte wurden mit dem neuen 30.30er Treiber getestet, da dieser erstmals den sog. Splashscreen-Bug korrigierten, der bei Abschaltung eben jener Splashscreens im 3DMark2001SE zu niedrigeren Werten führte. Für die Radeon8500-Karte wurde der aktuelle Referenztreiber von ATi in der Version 6094 benutzt, da die geleakte Beta-Version 6118, mit der der Test begonnen wurde und von der auch die Screenshots zum 3DMark stammen, doch größere Probleme bereitete.

Zur Geräuschuntermalung wurde der subjektiv befriedigende Onboard-Sound des SiS-Chipsatzes mit den Treibern 7012.1.03c verwandt.

  • CPU:
    • AMD AthlonXP 2100+ (1733MHz)
  • Motherboard:
    • Elitegroup K7S6A mit SiS745 Chipsatz
  • Arbeitsspeicher:
    • 1*256MB KingMax BGA PC2700 DDR-RAM CL2,0
  • Grafikkarte:
    • Asus V8460 ultra DeLuxe (Ti4600)
    • Asus V8200 pure (GF3)
    • PowerMagic Radeon8500LE (R8500LE)
  • Peripherie
    • IBM DTLA 307015
    • Pioneer DVD A03
    • Realtek RTL8139c Netzwerkkarte
    • Castlewood ORB Wechsellaufwerk
  • Sonstiges
    • A4 Tech Double Wheel Mouse
    • Enermax Netzteil mit 431 Watt
  • Software
    • Windows2000 Professional
    • Service Pack 2
    • Application Update
    • DirectX 8.1b

Wo vorhanden, haben wir noch die Werte der GeForce4 TI4400 und TI4200(128MB) von Inno3D aus dem letzten Test miteinfliessen lassen, bei denen jedoch noch DirectX 8.1 sowie der nVidia-Treiber Revision 29.40 zum Einsatz gekommen war. Insofern ist zu beachten, dass die Werte nicht hundertprozentig vergleichbar sein können.

Benchmarks

Als Tests haben wir unseren Parcours ein wenig gestrafft und gleichzeitig etwas umgebaut. Einerseits, um einen repräsentativeren Überblick über das Leistungsspektrum der Karten zu bekommen und andererseits, um den in letzter Zeit immer häufiger angenommenen speziellen Treiberoptimierungen der Chiphersteller auf die beiden beliebtesten Benchmarks, Quake3 und 3DMark2001, entgegenzuwirken. Gerade in diesem Hochpreissegment für Enthusiasten wäre es doch sehr enttäuschend, wenn wirkliche Verbesserungen nur in den zwei oder drei Standard-Benchmarks bemerkbar wären.

  • thetische Benchmarks
    • 3DMark 2001 SE v330
    • Villagemark D3D v1.19
    • Templemark D3D v1.06
    • Codecreatures Benchmark
  • elebenchmarks
    • Ultima IX v1.19
    • Comanche4 Demo
    • Dungeon Siege Benchmark Update
    • Aquanox v1.17
    • Jedi Knight II v1.04
    • Max Payne v1.02
    • Serious Sam 2 D3D v1.07
    • Serious Sam 2 OpenGL v1.07

Um uns ein etwas sinnvolleres Bild dieser High-End Karte zu machen, haben wir diesesmal auf separate Tests mit Fullscreen-Anti-Aliasing (FSAA) und anisotropem Filter (AF) verzichtet, denn niemand braucht wirklich 150fps und mehr. Stattdessen wurde bei jedem Benchmark sowohl die Standard-HQ-Einstellung, als auch 2xFSAA zusammen 4xAF verwendet (die Radeon wurde auf 2xQuality Smoothvision und 4xAF geschaltet) und damit nicht einfach nur die Bildwiederholrate, sondern, was viel wichtiger ist, die Bildqualität deutlich gesteigert. Diese vergleichen wir in den einzelnen Spielen auch miteinander. Dabei gibt es verfahrensbedingte Unterschiede zwischen GeForce3/4 und Radeon8500, die sich leider im Screenshot nicht festhalten lassen. So wirken die Bilder im Allgemeinen auf dem Radeon ein wenig ruhiger, da Smoothvision auch die Texturen mitglättet, aber im Gegenzug auch ein wenig unschärfer, da es den Effekt von anisotropem Filter in Teilen wieder aufheben kann.

Sofern nicht anders angemerkt, liefen sämtliche Benchmarks in 32Bit Farbtiefe und wenn möglich auch 32Bit Texturen. Generell wurden die höchstmöglichen Detaileinstellungen verwandt um die Probanden so richtig zu fordern.

Zu den besonders unter Direct3D teilweise ungewöhnlich langsam wirkenden Werten der GeForce4 seien hier nochmal unsere alten Betrachtungen erwähnt, an denen sich auch mit den neuesten Beta-Treibern leider noch immer nichts geändert hat. Hoffen wir, dass die kürzlich präsentierte Radeon9700 von ATi Ansporn genug für die Treiberprogrammierer sein wird.

Auf der nächsten Seite: Synthetische Benchmarks

15 Kommentare
Themen:
  • Carsten Spille E-Mail
    … hat von Oktober 2001 bis Juli 2005 Artikel für ComputerBase verfasst.