7/12 K Desktop Environment 3.2 im Test : Neue und bewährte Features vorgestellt

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Kate (K Advanced Text Editor)

KateKate ist schon seit längerem Teil von KDE, hat jedoch in der in KDE 3.2 mitgelieferten Version deutliche Fortschritte gemacht. Sowohl die neue Features, als auch interessante länger existierende Features solen in diesem Abschnitt beleuchtet werden. Wie der ausgeschriebene Name „K Advanced Text Editor“ schon sagt, ist Kate unter anderem für Programmierer gedacht. Für praktisch jede Sprache gibt es eine gelungene Syntax-Hervorhebung. Zudem gibt es ein Feature, das vor allem das Arbeiten mit großen Dateien deutlich vereinfachen kann. Dieses nennt sich Code Folding, d.h. man kann über kleine Symbole neben der Zeilennummerierung bestimmte Code-Bereiche, wie zum Beispiel Funktionen oder while-Schleifen, einklappen, sodass diese keinen Bildschirmplatz mehr einnehmen.

Kate
Kate
Kate - PHP Syntax
Kate - PHP Syntax
Kate - Code Folding
Kate - Code Folding

Als praktisch erweist sich auch die Sidebar, mit der man über den Dateisystem-Browser z.B. schnell Dateien öffnen oder sich die aktuell geöffneten Dateien in einer Übersicht anzeigen lassen kann. Interessant wäre hier die Möglichkeit, sich Suchergebnisse ebenfalls in dieser Sidebar ausgeben lassen zu können, somit hätte man eine schnelle Übersicht, wieviele Vorkommen des Suchbegriffs in der Datei existieren und könnte ohne Probleme vor- und zurückspringen.

Auch am unteren Rand gibt es ausklappbare Leisten. Zum einen ist da die nicht spektakuläre Möglichkeit, mehrere Dateien auf einmal zu durchsuchen. Zum anderen kann man dort eine einfache Konsole einblenden, was sehr nützlich sein kann, wenn man diverse Scripte direkt testen möchte, da man in diesem Fall nicht extra die Konsole starten muss.

Neben Kate gibt es noch zwei weitere Text-Editoren in KDE, KEdit und KWrite. Während letzteres die gleiche Editor-Komponente wie Kate verwendet, jedoch ohne Sidebar und einige weitere fortgeschrittene Funktionen daher kommt, kann man mit KEdit übertrieben gesagt nicht mehr machen, als Text einzugeben sowie diesen zu speichern und zu drucken. Der Grund dafür, dass KEdit bei KDE 3.2 noch mit von der Partie ist, ist der, dass er als einziger der drei Editoren mit Unterstützung für bidirektionalen Text daherkommt. Mit KDE 3.3 sollen das auch die anderen beiden Editoren beherrschen, sodass KEdit dann wohl von der Bildfläche verschwinden wird.

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