14/14 Inno3D GeForce 6800 Cool Viva im Test : Flüsterleise dank quasi passiver Kühlung

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Temperaturmessung

Neugierig wie wir sind, wollten wir natürlich wissen, wie sich der Kühlkörper von Cooler Master von den Temperaturwerten her schlägt. Dazu nahmen wir die Inno3D GeForce 6800 Cool Viva und eine normale 6800, takteten diese auf jeweils 350 MHz für den Chip und führten einige Tests durch. Die Temperaturwerte zeichneten wir mit dem RivaTuner auf.

Temperaturmessung
Angaben in °C
  • Idle (Windows):
    • nVidia GeForce 6800
      54
    • Inno3D GeForce 6800 Cool Viva
      60
  • Last (3DMark 03):
    • nVidia GeForce 6800
      66
    • Inno3D GeForce 6800 Cool Viva
      95

Wie unsere Messungen zeigen, sind die Unterschiede im Idle-Modus nicht wirklich groß. Erst wenn man der Grafikkarte Last auferlegt, steigt die Chiptemperatur bei der Cool Viva extrem an. Hier hat man gegenüber der herkömmlich aktiv gekühlten GeForce 6800 klar das Nachsehen. Allerdings sind 95 ° C nicht sonderlich schlimm für einen NV40-Chip. Dieser ist erst in Gefahr, wenn die Temperaturen jenseits der 120 °C klettern. Doch eines sollte man aus diesen Werten lernen: Eine gute Gehäuselüftung ist essentiell für die Inno3D GeForce 6800 Cool Viva.

Fazit

Inno3D GeForce 6800 Cool Viva
Inno3D GeForce 6800 Cool Viva

Da wären wir wieder einmal. Ein Artikel neigt sich dem Ende entgegen und auch in diesem Falle wurden wir positiv überrascht. Nach einer recht unkomplizierten Montage, die gerade einmal zehn Minuten in Anspruch genommen hat, konnten wir die Inno3D GeForce 6800 Cool Viva schnell in den Tiefen unseres AGP-Slots versenken. Seitdem lief diese Grafikkarte ohne größere Komplikationen einwandfrei. Auch ein einstündiger Stresstest im geschlossenen Tower ohne Gehäuse-Lüfter konnte die Karte nicht aus dem Konzept bringen - der Grafikkarten-Lüfter war hierbei allerdings aktiv. Ohne ihn ist der Betrieb in einem gänzlich schlecht belüfteten Tower mit Prescott-CPU und Co. dann doch nicht möglich. Bei schlechter Belüftung muss also auf den Lüfter zurück gegriffen werden. Mit seinen 17 dB schlägt dieser seine Standard-Kollegen jedoch praktisch alle. Wird die Karte von einem 80-mm-Gehäuselüfter versorgt, ist im Einzelfall Ausprobieren angesagt. Auch wenn es um die Performance geht, kann die GeForce 6800 Cool Viva überzeugen. Dies verdankt sie ihren erhöhten Taktraten, die nochmals etwas mehr aus der NV40-GPU der Sorte 6800 quetschen. Zwar reicht es nicht, um eine Radeon X800 Pro heranzukommen. Allerdings ist die GeForce 6800 auch günstiger und zudem nahezu lautlos. Fazit: Extrem leise (lautlos) gekühlte Grafikkarte mit dem gewissen Extra an Geschwindigkeit zum absolut vertretbaren Preis von 300 - 310 Euro.

Hardware-Hammer
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