19/20 Vier Radeon X800 und X800 XL im Test : Von ungewöhnlich bis extravagant

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Übertaktbarkeit

Von den Lesern oft verlangt und nun wieder einmal erfüllt: Overclocking. Nachdem wir alle regulären Benchmarks durchlaufen lassen haben, nehmen wir uns den Testkandidaten noch einmal vor und durchleuchten diesen auf seine Übertaktbarkeit. Um die so gewonnene Leistung in konkrete Zahlen zu verwandeln und die Stabilität zu testen, lassen wir die übertaktete Karte einmal den 3DMark 05 bewältigen.

3DMark 05 - Overclocking
Angaben in Punkten
  • HIS Radeon X800 XL IceQ2:
    • Overclocking (460/630 MHz)
      5.317
    • Standard (432/500 MHz)
      4.881
  • Sapphire Radeon X800 XL Ultimate:
    • Overclocking (460/620 MHz)
      5.307
    • Standard (400/490 MHz)
      4.716
  • MSI Radeon X800 XL:
    • Overclocking (450/600 MHz)
      5.201
    • Standard (400/490 MHz)
      4.720
  • MSI Radeon X800:
    • Overclocking (430/560 MHz)
      4.323
    • Standard (390/350 MHz)
      3.641

Dass der IceQ II ein sehr guter Kühler zu sein scheint, zeigen letztendlich dann auch unsere Messergebnisse, die wir bei einem Übertaktungsversuch erzielt haben. Hier konnte die Radeon X800 XL aus dem Hause HIS die höchsten Werte erreichen und sich somit um fast 500 Punkte verbessern.

Sapphires Radeon X800 XL ist dem HIS-Pendant auf den Fersen und unterliegt lediglich durch die Tatsache, dass sich ihr Speicher „nur“ mit maximal 620 MHz (1240 MHz DDR) betreiben ließ. Allerdings sind auch dies schon 120 MHz mehr als es Lieferant Samsung für diese Chips vorsah. Die Taktsteigerung des Chips um 60 MHz ist ebenfalls beachtlich.

Die RX800 XL von MSI ist ebenfalls ähnlich performant und lässt sich gut übertakten. Wieder einmal sticht auch hier der Speicher hervor, der sich 100 MHz über seinen Spezifikationen betreiben ließ. Auch die 50 MHz mehr Chiptakt sind durchaus beachtlicht, ist der R430 von ATi doch kein Chip für wahnwitzige Übertaktungsversuche. Doch vergleicht man dies alles mit der Speichertaktsteigerung der RX800, verblassen die guten Ergebnisse doch schnell. Diese konnten wir sage und schreibe 210 MHz über dem Standardtakt der Grafikkarte betreiben. Trotzdem ließen sich die 2,0-ns-Chips der RX800 am schlechtesten von allen hier getesteten übertakten. 700 Punkte mehr im 3DMark05 sind aber trotzdem drin.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass die von uns erzielten Ergebnisse keinesfalls stellvertretend für die ganze Serie stehen. So ist das Übertakten immer vom jeweiligen System - ja sogar von der jeweiligen Grafikkarte abhängig - so dass sich immer andere Ergebnisse abzeichnen sollten. Unsere Werte sollten lediglich als Referenz herangezogen werden.

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