2/14 Sechs Trinity im CPU-Vergleichstest : Von A4-5300 bis A10-5800K

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Die Testkandidaten

Sechs Mal „Trinity“ der A-Serie, die sich in einigen Punkten unterscheiden. Der härteste Schnitt erfolgt dabei beim A6-5400K, anhand der Bezeichnung lässt sich das jedoch nicht direkt erkennen. Aber dort gibt es den Bruch zwischen lediglich einem Modul und zwei von der Sorte, zudem wächst der L2-Cache von insgesamt 1 MByte auf insgesamt 4 MByte. Die folgenden Seiten stellen die einzelnen Probanden ausführlich vor.

Fünf „Trinity“-Boxed-Modelle
Fünf „Trinity“-Boxed-Modelle

AMD A10-5800K

Das erste Modell ist bereits aus unserem Ursprungsartikel bekannt, denn AMDs A10-5800K stellt die aktuelle Speerspitze im Portfolio der APUs dar. Mit einem Basistakt von 3,8 GHz, der im Turbo bei Belastung von bis zu einem Modul auf 4,2 GHz hochtaktet und bei Nutzung beider Module noch 4,0 GHz erreicht, liegt man teilweise deutlich vor allen anderen Mitstreitern.

AMD A10-5800K im maximalen Turbo
AMD A10-5800K im maximalen Turbo

Wie das Tool CPU-Z offenbart, wird auch die Desktop-Version von „Trinity“ wie die seit knapp einem halben Jahr auf dem Markt befindlichen Notebook-Modelle im sehr frühen A1-Stepping gefertigt. Die Versorgungsspannung fällt mit 1,385 Volt für den Standardtakt bereits recht hoch aus, im Turbo wird diese dann je nach Bedarf gar über die Marke von 1,47 Volt angehoben. Dass „Trinity“ unter voller Auslastung nicht besonders stromsparend ist, war bereits schon im ersten Artikel klar geworden.

Beim Speicher wird maximal DDR3-1866 unterstützt. Während dies als reine CPU nicht die entscheidende Rolle spielt, ist die integrierte Grafik massiv auf den Speicher angewiesen – unser paralleler Test zeigt dies noch einmal deutlich.

AMD A10-5700

Der A10-5700 kostet in AMDs Preisliste exakt das gleiche wie das Flaggschiff – 122 US-Dollar. Dafür gibt es weniger Takt in der Basis und beim Turbo, aber auch eine TDP-Klassifizierung, die deutlich unterhalb der 100 Watt rangiert, nämlich lediglich 65 Watt. Angesichts dessen sind die Taktraten mit 3,4 GHz in der Basis und bis zu 4 GHz im Turbo noch mehr als beachtlich, liegt man hier doch lediglich 400 respektive 200 MHz unter dem 100-Watt-Topmodell.

AMD A10-5700 im maximalen Turbo
AMD A10-5700 im maximalen Turbo

Die geringere TDP wird neben der gesenkten Taktrate vor allem über eine deutlich geringere Eingangsspannung erkauft. Im Turbo bei 3,7 GHz für alle vier „Kerne“ liegen lediglich 1,38 Volt an, damit rangiert man rund 0,1 Volt unter dem 5800K, wenn dieser alle Threads im maximalen Turbo-Modus befeuert.

AMD A10-5700 im normalen Takt
AMD A10-5700 im normalen Takt
AMD A10-5700 im Idle
AMD A10-5700 im Idle

Hinsichtlich der weiteren Ausstattung, beispielsweise bei der Cache-Bestückung oder der Speicherunterstützung, gibt es keinerlei Unterschiede zum A10-5800K. Denn mit jeweils 2 MByte L2-Cache pro Modul und offiziellem Support für DDR3-1866 findet man hier exakt die gleichen technischen Gegebenheiten vor.

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