4/4 Tesoro Durandal Ultimate eSport im Test : Cherry MX Red und Black vereint

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Fazit

Obwohl die Durandal Ultimate eSport an der Basis speziell mit dem besonders schmutzresistenten Gehäuse und der bequemen Handballenauflage ein überzeugendes Produkt abliefert, trübt sich das Bild durch die unzureichende Software. Angesichts solch liebloser Umsetzungen zeigt sich erneut, wie wenig praktische Relevanz Makros für „Gaming“ eigentlich haben.

Für 140 Euro gibt es zahlreiche Konkurrenzangebote, die deutlich bessere Lösungen parat haben – für weniger Geld die Func KB-460 oder die Ozone Strike Pro – und zusätzliche Tasten für Makros in das Layout integrieren: In der gleichen Preisklasse die Corsair K95, die Roccat Ryos MK oder die Logitech G710+, die deutlich mehr als zwölf Tasten neu belegen können und mit einem deutlichen Mehr an Ausstattung aufwarten. Sind Makrofunktionen irrelevant, drängen sich die Corsair K70 mit zusätzlichen Medientasten oder die Ducky Shine 3 als Alternativen auf.

Tesoro Durandal Ultimate eSport Limited Edition

Um den Aufpreis zur 30 Euro günstigeren, normalen Durandal Ultimate mit homogener Schalterbestückung zu rechtfertigen, hat die eSport-Edition aber einen Joker in der Hinterhand: Der Mix aus schwarzen und roten Schalter entpuppt sich als tatsächlich sinnvolle Idee, die sich angenehm von der Masse abhebt. Wer prinzipiell rote Schalter bevorzugt, aber aufgrund des geringen Federwiderstandes an einigen Positionen unabsichtlich auslöst, findet mit dieser Tastatur eine geeignete Lösung, die sich bedenkenlos kaufen lässt. Ansonsten bietet der Markt im Bereich mechanischer Tastaturen zu viele Alternativen für teils erheblich weniger Geld, deren Gesamtpaket wesentlich runder ist: Die Tesoro Durandal Ultimate eSport bleibt somit nur eine Nische.

Tesoro Durandal Ultimate eSport Limited Edition
Produktgruppe Tastaturen, 27.03.2014
  • Gehäuse+
  • Tasten & Beschriftung+
  • LayoutO
  • Ausstattung & ExtrasO
  • Software
  • sehr schmutzresistent
  • I/O-Hub gut erreichbar
  • sinnvolle Schalter-Mischbestückung
  • Ausleuchtung
  • Handballenauflage
  • USB-Hub nur bis 100 mA, Ports dicht beieinander
  • Software rudimentär, geringer Funktionsumfang
  • keine Profil-/Funktions-Automatismen
  • „Gaming“-Modus mit Profilwechsel verknüpft
  • Demontage der Handballenauflage
  • kein Tastenzieher im Lieferumfang

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