3/5 Toshiba Excite Write im Test : Tablet mit Stift und Tastatur

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Performance & Oberfläche

Zuletzt wurden die Geschäftszahlen von Nvidia dadurch belastet, dass das konzerneigene SoC Tegra 4 bei Weitem nicht die Hoffnungen erfüllen konnte, die der Hersteller zuvor in ihn gesetzt hatte. Der Grund hierfür ist einfach: Trotz weitreichender Bemühungen ist es Nvidia bis heute nicht gelungen, ausreichend viele Hersteller von dem SoC zu überzeugen.

Toshiba ist für die Misere nicht verantwortlich, denn immerhin setzen die Japaner für das Excite Write auf einen Tegra 4, was das Tablet zu einem kleinen Exoten macht.

Dabei ist der Tegra 4 mit seiner Quad-Core-CPU mit 1,8 GHz Taktung und „72-Kerne“-GPU nach wie vor eine sehr gute Grundlage für eine absolut ruckelfreie Bedienung. Flankiert wird das SoC von zeitgemäßen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, sodass das Tablet problemlos für alle denkbaren Anwendungsgebiete genutzt werden kann. Erwähnenswert ist für Spiel-Enthusiasten, dass das Gerät unter andauernder Last merklich warm wird, ohne dabei aber im Besonderen aufzufallen.

Auch wenn sich Nvidia mit der Markt-Etablierung des Tegra 4 weiterhin schwer tut und auch wenn der Konkurrenzkampf im SoC-Segment beinhart ist: Verstecken muss sich die Lösung keinesfalls, was sich auch in überwiegend sehr guten Platzierungen in unserem breiten Benchmark-Testfeld niederschlägt.

In puncto Oberfläche wurde das Excite Write bisher mit Android 4.2 ausgeliefert. Mittlerweile bietet Toshiba allerdings ein OTA-Update auf Version 4.3 an, unter dem wir das Gerät getestet haben.

Android 4.3 auf dem Toshiba Excite Write

Damit ist der Testkandidat nicht ganz so aktuell wie ein Nexus 10. Löblich ist aber, dass Toshiba auf optische Anpassungen der Oberfläche verzichtet und dem Nutzer ein unberührtes Android liefert.

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