7/9 Test in der Mittelklasse : Netzteile mit 500/550 Watt im Vergleich

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Restwelligkeit

Aerocool, Corsair und Thermaltake liefern bei ihren Gold-Modellen überzeugend geglättete Spannungen. Der Wechselspannungsanteil des Aurum 92+ ist auf +12 Volt mit 72 Millivolt durchschnittlich.

Das BitFenix Fury enttäuscht: Die Restwelligkeit liegt auf +12 Volt bei Volllast mit 81 Millivolt klar im zulässigen Bereich, bei einem derart teuren Netzteil erwartet man etwas bessere Ergebnisse. Zudem überschreitet die +5-Volt-Schiene im Crossload-Test den Toleranzbereich um 14 Prozent.

PG-time

Die ATX-Norm sieht ein Power-Good-Signal beim Starten des Rechners nach mindestens 100 und maximal 500 Millisekunden vor. Über dieses wird signalisiert, dass das Netzteil bereit ist und der Computer gestartet werden kann. Alle fünf Probanden melden sich pünktlich einsatzfähig.

Stützzeit

Stützzeit
Angaben in Millisekunden
  • +3,3 Volt:
    • erlaubtes Minimum
      16,6
    • Corsair CS450M
      17,8
    • Corsair CX500M
      17,9
    • Cooler Master VS-Series V450S
      18,5
    • Antec TruePower Classic 550 Watt
      19,6
    • BitFenix Fury 550W
      22,1
    • FSP Aurum 92+ 550W
      22,6
    • Enermax Triathlor Eco 450 Watt
      23,5
    • AeroCool GT-500SG
      26,1
    • Enermax Revolution X't 530 Watt
      27,5
    • Corsair RM Series RM550
      29,6
    • Thermaltake European Gold London 550W
      31,2
    • Super Flower Golden Green HX 350
      54,1
  • +5 Volt:
    • Corsair CX500M
      10,3
    • Enermax Triathlor Eco 450 Watt
      14,3
    • erlaubtes Minimum
      16,6
    • Corsair CS450M
      17,9
    • Cooler Master VS-Series V450S
      18,5
    • Antec TruePower Classic 550 Watt
      19,7
    • BitFenix Fury 550W
      21,4
    • FSP Aurum 92+ 550W
      22,5
    • AeroCool GT-500SG
      26,1
    • Enermax Revolution X't 530 Watt
      27,6
    • Corsair RM Series RM550
      29,7
    • Thermaltake European Gold London 550W
      31,4
    • Super Flower Golden Green HX 350
      48,5
  • + 12 Volt:
    • Corsair CX500M
      10,5
    • Enermax Triathlor Eco 450 Watt
      14,8
    • Enermax Revolution X't 530 Watt
      15,3
    • Thermaltake European Gold London 550W
      16,2
    • erlaubtes Minimum
      16,6
    • Corsair CS450M
      17,0
    • Cooler Master VS-Series V450S
      17,8
    • Corsair RM Series RM550
      18,2
    • Antec TruePower Classic 550 Watt
      18,4
    • BitFenix Fury 550W
      21,7
    • FSP Aurum 92+ 550W
      22,2
    • AeroCool GT-500SG
      25,1
    • Super Flower Golden Green HX 350
      25,6
  • - 12 Volt:
    • Corsair CX500M
      10,3
    • Enermax Revolution X't 530 Watt
      14,4
    • Thermaltake European Gold London 550W
      15,0
    • Enermax Triathlor Eco 450 Watt
      15,6
    • erlaubtes Minimum
      16,6
    • Corsair RM Series RM550
      16,8
    • Corsair CS450M
      20,0
    • Cooler Master VS-Series V450S
      21,0
    • BitFenix Fury 550W
      24,0
    • FSP Aurum 92+ 550W
      28,2
    • AeroCool GT-500SG
      31,4
    • Antec TruePower Classic 550 Watt
      35,2
    • Super Flower Golden Green HX 350
      70,7

Bei der Stützzeit sind keine Probleme zu vermelden. Das Thermaltake London 550 Watt liegt bei Volllast minimal unter den Vorgaben, bei 80 Prozent Auslastung, wie von der ATX-Spezifikation gefordert, gibt es hingegen keine Probleme. Alle fünf Netzteile lassen sich daher in der Praxis problemlos mit unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) betreiben.

Standby-Verbrauch

Beim Standby-Energieverbrauch erfüllen Thermaltake und Corsair alle Anforderungen. Das Aerocool liegt knapp unter dem geforderten Minima für den Wirkungsgrad bei 45 Milliampere Standby-Last, FSP und BitFenix liegen noch etwas darunter.

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