8/8 Toshiba HG6 im Test : SSD mit 256 GB und Turbo mit Tücken

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Fazit

Beim Einsatz als Windows-Systemlaufwerk kann die Toshiba HG6 SSD mit 256 GB dank SLC-Cache mit den besten Ergebnissen in den Praxistests punkten. Ist das Laufwerk jedoch über mehr als die Hälfte der Nutzkapazität mit Daten befüllt, treten beim Schreiben größerer Datenmengen spürbare Leistungseinbußen auf. Wer häufig viel auf die SSD schreibt, ist daher mit anderen SSDs mit konstant hoher Schreibleistung besser beraten.

Toshiba HG6 mit 256 GB im Test
Toshiba HG6 mit 256 GB im Test

Preislich bewegt sich das Modell mit 256 GB im Mittelfeld. Der Aufpreis gegenüber der Einstiegsklasse ist jedoch nur gerechtfertigt, wenn der „SLC-Turbo“ auch zum Einsatz kommt und Schreibvorgänge beschleunigt. Mit zunehmender Befüllung verpufft dieser Vorteil bei größeren Datentransfers und kehrt sich ins Gegenteil.

Auf preislich gleichem Niveau und mit konstant hoher Schreibleistung ohne den Gebrauch von SLC-Cache ist Plextors M6S 256 GB eine interessante Alternative. Wer auf hohe sequenzielle Schreibraten verzichten kann, findet wiederum mit der Crucial MX100 256 GB ein deutlich günstigeres Modell, das zudem mehr Möglichkeiten zur Datenverschlüsselung bietet.

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