Tomb Raider Benchmark : DirectX 12 ist da, aber mehr Leistung gibt es nicht

, 239 Kommentare
Tomb Raider Benchmark: DirectX 12 ist da, aber mehr Leistung gibt es nicht

Nachdem es Monate lang ruhig um DirectX 12 gewesen ist, geht es mit einem der Argumente für Windows 10 nun Schlag auf Schlag voran. Ende Februar gab es eine neue, fast finale und vor allem beeindruckende Beta-Version von Ashes of the Singularity, am 1. März ein enttäuschendes Gears of War: Ultimate Edition, Freitag folgt Hitman – nur Stunden danach ging es weiter. Nur von einem Blog-Eintrag begleitet, hat Nixxes über Steam einen neuen Patch zu Rise of the Tomb Raider veröffentlicht, der das ohnehin schon hübsche Spiel noch schöner und vor allem schneller machen soll.

Für eine besser Grafik soll mit VXAO eine neue Umgebungsverdeckung aus Nvidias GameWorks-Programm sorgen, für mehr Tempo sorgt DirectX 12. Laut Entwickler wie in Hitman insbesondere auf langsamen Prozessoren und weniger in Zusammenhang mit der Grafikkarte. Ganz fertig, so Nixxes, seit der neue Renderpfad auch noch nicht.

ComputerBase hat die Neuerungen auf ihren Einfluss auf Optik und Leistung mit zahlreichen Grafikkarten und Prozessoren ausführlich getestet.

Testsystem und Testverfahren

Als Testsystem kommt bei den Grafikkarten-Tests ein Intel Core i7-6700K der Skylake-Generation zum Einsatz, der mit den Standardtaktraten betrieben wird. Als Mainboard dient ein Asus Z170-Deluxe und als Speicher vier DDR4-3.000-Riegel mit einer Kapazität von jeweils vier Gigabyte. Bei den CPU-Tests kommen darüber hinaus AMD FX-8370, AMD FX-6300 und Intel Core i3-4330 zum Einsatz (Seite 2).

Als Betriebssystem ist Windows 10 (64 Bit) mit sämtlichen Updates aufgespielt. Als Treiber sind der Crimson 16.3 beziehungsweise der GeForce 364.51 installiert.

Nixxes hat einen integrierten Benchmark in Rise of the Tomb Raider integriert, der für diesen Test aber nicht genutzt wird. Stattdessen kommen zwei verschiedene Savegames zum Einsatz, wobei diese nicht mit den zuvor genutzten Testszenarien identisch nicht. Die Ergebnisse sind entsprechend nicht vergleichbar! Der Grund für den Wechsel: Bessere Szenen zum Ermitteln der Einflüsse von DirectX 12.

Neue Spielstände mit GPU- und CPU-Limit

Das erste der neuen Savegames spielt im Level „Basislager“ (Weather Station) und zeigt eine Szene, die vor allen die Grafikkarte belastet. Das Savegame im Level „Soviet-Anlage“ (Logging Camp) stellt dagegen hohe Anforderungen an den Prozessor, sodass zwei völlig unterschiedliche Szenarien untersucht werden.

Die Grafikeinstellungen im Benchmark
Auflösung Preset
1.920 × 1.080 Sehr Hoch, SMAA
Texturdetails „Hoch“, kein HBAO+, PureHair „Sehr Hoch“
2.560 × 1.440 Hoch, SMAA
3.840 × 2.160 Mittel, SMAA

Da Rise of the Tomb Raider sehr hohe Anforderungen an die Hardware stellt, wird selbst 1.920 × 1.080 nicht mit maximalen Details getestet. Dort kommt das Preset „Sehr hoch“ zum Einsatz, die Texturstufe wird aber auf „Hoch“ reduziert, da ansonsten schon in Full HD Grafikkarten mit vier Gigabyte Speicher in Probleme geraten. Zudem wird die Umgebungsverdeckung auf die dem Spiel eigene Variante reduzierte und PureHair auf „Sehr Hoch“ gestellt. Für 2.560 × 1.440 wird das Preset „Hoch“ genutzt und für 3.840 × 2.160 das Preset „Mittel“.

Auf der nächsten Seite: Grafikkarten-Benchmarks von Full HD bis Ultra HD