3/6 Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming im Test : Kompakt viel Leistung mit Silent-Potential

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Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten seit Mai 2016 testet, welche Taktraten anliegen und welche Treiber installiert sind, lässt sich in dem neuen Benchmark-und-Methodik-Artikel nachlesen. Für diesen Test kommt eine verkürzte Version des Testparcours' zum Einsatz.

Taktraten unter Last

Im OC-Modus beträgt der typische Boost-Takt laut Gigabyte 1.860 MHz, die im geschlossenen Testsystem nach einer halben Stunde Aufwärmphase erreichten durchschnittlichen Taktraten liegen mit 1.936 MHz sogar noch etwas höher. Das war auch bei Asus GeForce GTX 1080 Strix OC Edition und Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3 der Fall, die mit durchschnittlich 1.962 respektive 1.942 MHz nicht nur auf dem Papier bei höherem Takt operieren. Relativ beträgt der Rückstand maximal 1,3 Prozent. Die aus den vergangenen Tests bekannten Taktobergrenzen jenseits der klassischen Temperature- und Power-Targets zeigen sich auch bei dieser Grafikkarte mit GP104.

Die tatsächlichen Taktraten im Fractal Design Define R5
Spiel (3.840 × 2.160) Takt nach 20 Minuten („OC“) Takt nach 20 Minuten („Gaming“)
Anno 2205 1.860 MHz 1.835 MHz
Rainbow Six: Siege 1.962 MHz 1.911 MHz
Rise of the Tomb Raider 1.962 MHz 1.911 MHz
The Division 1.962 MHz 1.911 MHz
The Witcher 3 1.936 MHz 1.898 MHz
Durchschnittlicher Takt 1.936 MHz 1.893 MHz
Zum Vergleich
Asus GeForce GTX 1080 Strix OC Edition 1.962 MHz -
Inno3D iChill GeForce GTX 1080 X3 1.942 MHz -

Wird die Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming im Modus „Gaming“ betrieben, dem Auslieferungszustand ohne Installation der Software Gigabyte Xtreme Engine, sinkt der durchschnittliche Takt in Spielen nach längerer Last auf 1.893 MHz. Das sind immer noch 230 MHz mehr als bei der Founders Edition aber 70 MHz oder vier Prozent weniger als die Asus Strix OC Edition liefert. In den nachfolgenden Benchmarks sind beide Betriebsmodi aufgeführt.

Benchmarks in Ultra HD

In Spielen erreicht die Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming die auf Basis der anliegenden Taktraten zu erwartenden Ergebnisse: Im Modus „OC“ (Im Diagramm „Gaming OC“) ist sie im Schnitt zwölf Prozent schneller als die Founders Edition, hinter den beiden höher taktenden Partnerkarten von Asus und Inno3D bleibt sie ein respektive zwei Prozent zurück. Der Leistungsunterschied zum Modus „Gaming“ (im Diagramm „Gaming“) beträgt zwei Prozent. Die Inno3D iChill X3 erzielt ihren Leistungsvorteil über den ab Werk übertakteten Speicher.

Performancerating – 3.840 × 2.160
Angaben in Prozent
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      103,3
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      102,1
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming OC
      101,5
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      96,3
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      89,3
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      83,7
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      70,8
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      68,8
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      66,5
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      63,6
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      60,6
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      59,3
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      58,1
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      57,9
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      55,3

Der Blick auf die fünf Einzelergebnisse offenbart erwartungsgemäß keine relevanten Abweichungen vom Mittelwert, die etwas andere Reihenfolge in Rainbow Six: Siege unterliegt der Messungenauigkeit.

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