5/6 Samsung SSD 850 Evo 4 TB im Test : Die größte und schnellste SATA-SSD

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Detailbetrachtungen

Neuzustand und Leistungsabfall

Zur Überprüfung der Leistungsbeständigkeit dient der Benchmark AS SSD. Mit diesem werden Transferraten und Zugriffszeiten der SSDs zunächst im leeren Auslieferungszustand und im späteren Verlauf nach normaler Nutzung mit installiertem System sowie nach starker Nutzung und fast vollständiger Befüllung überprüft. Details zu diesem Vorgehen und den vorbereitenden Maßnahmen liefert der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

AS SSD – Samsung 850 Evo 4 TB
Neuzustand
(ohne Daten)
Normalzustand
(35 GB belegt)
Stark genutzt
(10 GB frei)
∆ Neuzustand
zu Stark genutzt
Sequenzielles Lesen 518,19 519,83 521,06 +1 %
Sequenzielles Schreiben 499,5 493,93 498,98 0 %
4K Lesen 42,02 44,11 43,84 +4 %
4K Schreiben 106,5 110,44 109,26 +3 %
4K 64Thrd Lesen 374,24 374,55 375,31 0 %
4K 64Thrd Schreiben 312,65 291,21 289,09 -8 %
Werte in MB/s

Wie die gesamte Serie gewohnt stabil zeigt sich die Leistung in den simulierten Nutzungszuständen. Dass die Leistung am Ende zum Teil sogar leicht gestiegen ist, ist den Messchwankungen geschuldet.

Leistungsbeständigkeit

Im Consistency Test legt das 4-TB-Modell der 850-Serie gegenüber dem 2-TB-Modell nochmals zu und liefert in den Phasen mit der höchsten Belastung eine durchweg bessere Leistung. Die Samsung 850 Pro mit 2 TByte hatte hier enttäuscht.

Dank der großen Speicherreserve kann die Samsung 850 Evo 4 TB auch über einen längeren Zeitraum viele IOPS beim wahlfreien Schreiben liefern. Ganze sieben Minuten lang wurden über 75.000 IOPS erzielt. Erst danach folgte der typische Leistungseinbruch mit anschließend für eine 850 Evo ungewöhnlich starken Schwankungen auf hohem Niveau im Bereich von etwa 20.000 bis 30.000 IOPS. Der Steady State wurde noch nicht erreicht: Erst kurz vor Schluss der 30-minütigen Belastung fielen die Werte unter 10.000 IOPS mit weiter sinkender Tendenz.

Ratings

Die Ratings verdeutlichen die für ihre Klasse hohe Leistung der Samsung 850 Evo 4 TB. Nur PCIe-SSDs sind deutlich schneller. Mit SATA-Anschluss ist kaum mehr Leistung zu bekommen. Dies gilt sowohl für Benchmarks als auch die praktischen Tests.

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