Acer Predator 15 (2016) im Test : Mit kühler GeForce GTX 1070 auch ohne Zusatzlüfter

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Acer Predator 15 (2016) im Test: Mit kühler GeForce GTX 1070 auch ohne Zusatzlüfter

Acer hat die Gaming-Notebook-Serie Predator zur Gamescom 2016 mit Nvidia Pascal und Unterstützung von G-Sync neu aufgelegt. Gehäuse und CPU werden vom Vorgänger übernommen.

ComputerBase hat sich das Modell Acer Predator 15 mit Intel Core i7-6700HQ, Nvidia GeForce GTX 1070 und 32 GB DDR4 vor der Markteinführung zur IFA 2016 im September angesehen.

Varianten von 1.899 bis 2.499 Euro

Acer bietet das neue Predator 15 mit zwei verschiedenen Grafikkarten und unterschiedlichen Speicherkonfigurationen an. Allen Modellen gemein sind der Core i7-6700HQ, das matte Full-HD-IPS-Display mit Unterstützung von Nvidia G-Sync und eine 1 TB große HDD.

Das Basismodel für 1.899 Euro setzt darüber hinaus auf die mobile GeForce GTX 1060, 16 GB DDR4 und eine 128 GB große SSD. Das Topmodell für 2.499 Euro verfügt über die mobile GeForce GTX 1070, 16 GB DDR4 und eine 512 GB große SSD. Dazwischen sind vielfältige Konfigurationen möglich. Das ComputerBase zur Verfügung gestellte Muster kommt so indes nicht auf den Markt, denn es verfügt ab Werk über 32 GB RAM – diese Option haben Endkunden nicht.

Basismodell Topmodell Testmuster
CPU Core i7-6700HQ
RAM 16 GB DDR4 32 GB DDR4
GPU GeForce GTX 1060 GeForce GTX 1070
HDD 1 TB
SSD 128 GB 512 GB 256 GB
Display Full HD, IPS, G-Sync
Preis 1.899 Euro 2.499 Euro 2.299 Euro*
* Mit 16 GB DDR4

Weil die finalen Datenblätter noch nicht veröffentlicht worden sind, bleiben einige Eckdaten noch im Verborgenen. Weil das Gehäuse nicht verändert wurde, können die Abmessungen und das Gewicht aber vom Vorgänger angenommen werden.

Testergebnisse

Alle Tests wurden mit aktualisiertem Windows 10 und dem Treiber GeForce 368.49 vorgenommen. Die nachfolgenden Diagramme enthalten Vergleichswerte vom Schenker XMG U507 Ultimate sowie unterschiedlichen Desktop-Grafikkarten aus dem ComputerBase-Testsystem für Grafikkarten.

Leistung in Spielen

In Spielen erreicht das Acer Predator 15 mit Core i7-6700HQ und GeForce GTX 1070 das Leistungsniveau des Schenker XMG U507 Ultimate mit der gleichen GPU und stärkerem Desktop-Prozessor Core i7-6700. Je nach Spiel liegt mal das eine, mal das andere Notebook leicht vorne.

Acer bleibt dem Temperatur-Target fern

Bei in der Regel vergleichbaren Taktraten hat das Modell von Acer immer dann einen leichten Vorteil, wenn die GPU im Schenker XMG an das Temperaturlimit stößt – im Acer Predator 15 bleibt der GP104 nämlich zu jeder Zeit mit knapp unter 70 °C deutlich unter den kritischen 90 °C. Dem Schenker XMG gelang das nicht immer.

Viel Leistung auch im Akkubetrieb

Wie das Modell von Schenker verliert auch das Acer Predator im Akkubetrieb nur knapp 20 Prozent an Leistung. Damit bleibt das Notebook schneller als Varianten mit dem ehemaligen mobilen Flaggschiff GeForce GTX 980 im Netzbetrieb. Dem kabellosen Spielevergnügen steht damit in diesem Modus nur die auf gut eine Stunde reduzierte Akkulaufzeit im Weg.

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