3/8 Asus GeForce GTX 1060 3 GB im Test : 3.072 MB VRAM reichen nicht immer aus

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Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten testet, kann in diesem separaten Artikel nachgelesen werden. Im Mai 2016 hat ComputerBase das Testverfahren deutlich abgeändert, um moderne Grafikkarten besser bewerten zu können. Ein Blick in den Artikel wird viele Unklarheiten beseitigt. Falls dennoch Fragen offen bleiben, können diese im Forum gestellt werden. Auch können dort Vorschläge und Wünsche geäußert werden, die in Zukunft (möglicher Weise) berücksichtigt werden.

So taktet die Asus GeForce GTX 1060 mit 3 GB

Auch wenn der maximale Takt der Asus GeForce GTX 1060 3 GB Dual OC bei 1.974 MHz liegt, bekommt man in Spielen nach wenigen Minuten höchstens 1.936 MHz zu sehen. Asus hat die Grafikkarte so konfiguriert, dass sie häufig ins Power Target läuft und dann herunter taktet. Wer dies nicht möchte, kann das Power Target grundsätzlich auf 116 Prozent erhöhen. Mehr als 1.936 MHz bekommt man dann ohne manuelle Übertaktung aber auch nicht zu Gesicht.

Die tatsächlichen Taktraten im Fractal Design Define R5
Spiel (1.920 × 1.080) Maximaler Takt Takt nach 20 Minuten
Anno 2205 1.936 MHz 1.911 MHz
Ashes of the Singularity 1.936 MHz 1.936 MHz
Assassin's Creed Syndicate 1.936 MHz 1.924-1.936 MHz
Call of Duty: Black Ops III 1.936 MHz 1.936 MHz
Dirt Rally 1.936 MHz 1.936 MHz
Doom 1.936 MHz 1.936 MHz
F1 2015 1.936 MHz 1.936 MHz
Fallout 4 1.936 MHz 1.911-1.924 MHz
Far Cry Primal 1.936 MHz 1.936 MHz
GTA V 1.936 MHz 1.936 MHz
Hitman 1.936 MHz 1.936 MHz
Just Cause 3 1.936 MHz 1.936 MHz
Metal Gear Solid V 1.936 MHz 1.936 MHz
Might & Magic: Heroes VII 1.936 MHz 1.911-1.936 MHz
Rainbow Six: Siege 1.936 MHz 1.936 MHz
Rise of the Tomb Raider 1.936 MHz 1.936 MHz
Star Wars: Battlefront 1.936 MHz 1.924-1.936 MHz
The Division 1.936 MHz 1.936 MHz
The Talos Principle 1.936 MHz 1.911-1.924 MHz
The Vanishing of E.C. Redux 1.936 MHz 1.924-1.936 MHz
The Witcher 3 1.936 MHz 1.898-1.911 MHz
XCOM 2 1.936 MHz 1.936 MHz
[PT] = Power Target limitiert, [TT] = Temperature Target limitiert

In vielen Spielen schafft es die Asus GeForce GTX 1060 3 GB Dual OC, die 1.936 MHz dann auch dauerhaft zu halten. Andere Spiele wie The Witcher 3 oder Anno 2205 liegen nach 20 Minuten Last nur unwesentlich unter diesem Wert.

Im Vergleich zur GeForce GTX 1060 Founders Edition mit dem doppelten Speicher taktet die Asus GeForce GTX 1060 3 GB Dual OC damit ein gutes Stück höher: Die Referenzkarte kommt nicht über 1.848 MHz hinaus. Das Plus liegt also bei etwa 90 MHz.

Benchmarks in 1.920 × 1.080

Rein auf die durchschnittlichen FPS bezogen, schneidet die Asus GeForce GTX 1060 3 GB Dual OC gut ab. Durch die höheren Taktraten schneidet sie in 1.920 × 1.080 nur sechs Prozent langsamer als die GeForce GTX 1060 Founders Edition ab – und das trotz des doppelten Speichers und zehn Prozent weniger Ausführungseinheiten.

Damit ist die Grafikkarte gerade einmal ein Prozent langsamer als das Referenzdesign der Radeon RX 480 und 15 Prozent schneller als die Asus Radeon RX 470 Strix. Dabei handelt es sich zwar um eine eher langsamere, dafür aber energiesparende Version, doch auch die Differenz zur PowerColor Radeon RX 470 inklusive dem Standard-OC-BIOS beträgt noch vier Prozent.

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Performancerating – 1.920 × 1.080
Angaben in Prozent
    • Gigabyte GTX 1080 Gaming (8GB)
      99,9
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      93,6
    • Gigabyte GTX 1070 Gaming (8GB)
      83,8
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      83,4
    • Nvidia GeForce GTX 1070 (8GB)
      78,8
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      72,9
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      67,9
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      64,6
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      64,2
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      63,2
    • MSI GeForce GTX 1060 Gaming (6GB)
      62,1
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      61,5
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      59,2
    • Sapphire RX 480 Nitro+ OC (8GB)
      58,9
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      58,6
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      58,6
    • Nvidia GeForce GTX 1060 (6GB)
      58,1
    • MSI Radeon R9 390 Gaming (8GB)
      55,3
    • AMD Radeon RX 480 (8GB)
      55,1
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming (4GB)
      55,0
    • Asus GeForce GTX 1060 OC (3GB)
      54,8
    • AMD Radeon R9 390 (8GB)
      54,4
    • PowerColor RX 470 Red Devil (4GB)
      52,6
    • Nvidia GeForce GTX 970 (4GB)
      51,4
    • AMD Radeon R9 290 (4GB)
      50,0
    • Asus Radeon RX 470 Strix (4GB)
      47,8
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti (3GB)
      46,9
    • Sapphire R9 380X Nitro (4GB)
      41,3
    • AMD Radeon R9 380X (4GB)
      39,0
    • AMD Radeon R9 280X (3GB)
      37,6
    • Asus Radeon R9 380 Strix (4GB)
      36,9
    • AMD Radeon R9 380 (4GB)
      36,3
    • Asus GeForce GTX 960 Strix (4GB)
      36,2
    • Nvidia GeForce GTX 770 (2GB)
      33,1
    • Nvidia GeForce GTX 960 (4GB)
      33,1
    • Asus GeForce GTX 950 Strix (2GB)
      29,8
    • Asus Radeon R7 370 Strix (4GB)
      27,8
    • Sapphire RX 460 Nitro (4GB)
      27,1
    • Nvidia GeForce GTX 950 (2GB)
      26,4
    • AMD Radeon R7 370 (4GB)
      26,3
    • AMD Radeon RX 460 (2GB)
      22,8

In einigen Spielen hakt es

Doch die durchschnittlichen FPS über alle Spiele zeigen in dem Fall nicht die ganze Wahrheit. Ein Blick in die einzelnen Spiele lässt hingegen bereits vermuten, dass es Probleme gibt. So ist die GeForce GTX 1060 Founders Edition in F1 2015 zum Beispiel um 31 Prozent schneller. In Hitman sind es 18 Prozent, in Rainbow Six: Siege 13 Prozent und in Mirror's Edge Catalyst gleich 74 Prozent.

Der Speicher reicht nicht immer aus

In diesen Spielen reicht der 3.072 MB große Speicher nicht mehr aus. Speichermangel zeigt sich erst in Extremfällen sichtbar bei den FPS, denn dafür muss es deutlich ruckeln – in den Spielen ist dies der Fall. Die Frametimes bestätigen das.

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