9/9 Core i3/i5, Pentium, Celeron im Test : Die beliebtesten CPUs mit Skylake von 35 bis 190 Euro

, 132 Kommentare

Fazit und Empfehlung

You get what you pay for“, ein für alle Anwender allgemein gültiges Schnäppchen findet sich nicht unter den getesteten Prozessoren. Wer weiß, was er braucht, kann trotzdem viel Geld gegenüber dem Griff zur mit Sicherheit schnelleren und deshalb aber auch viel teureren CPU sparen.

Lieber Pentium als Celeron

Den Griff zum Celeron G3900 sollten Anwender trotz Sprung in der Leistung gegenüber dem Vorgänger mit Haswell dabei allerdings überdenken, für nicht einmal 15 Euro Aufpreis gibt es mit dem Pentium G4400 gleich 500 Megahertz mehr und das macht einen Unterschied. Für neue und anspruchsvolle Spiele sind die beiden CPUs mit nur zwei Kernen und ohne Hyper-Threading allerdings ebenso wenig geeignet wie für Anwendungen, die AVX 2.0 nutzen – den normalen Anwendungsfall unter Windows oder Linux betrifft das aber nicht.

Der Core i3 kann AVX 2.0

Der Core i3 kostet mindestens das Doppelte vom Pentium. Seine vier Threads und AVX 2.0 helfen in einigen Anwendungen, sich deutlich vor den Pentium zu platzieren, gepaart mit dem hohen Takt wird so oft eine sehr hohe CPU-Leistung geboten. Für Multi-Tasking mit fordernden Anwendungen unter Windows oder Software mit AVX-2.0-Unterstützung ist diese CPU deshalb noch einmal die bessere Wahl, Spieler sollten aber auch hier noch Abstand nehmen.

v.l.n.r.: Celeron, Pentium, Core i3 und Core i5
v.l.n.r.: Celeron, Pentium, Core i3 und Core i5

Der Core i5-6500 als Einstieg für Spieler

Nach dem stetigen Preisrutsch ist der Core i5-6500 fast bei 190 Euro angelangt. Der zweit-langsamste Prozessor kostet 20 Euro mehr als das langsamste Modell mit vier Kernen, der Core i5-6400, taktet dafür aber immer 200 bis 300 MHz höher. Zwischen diesen beiden Modellen fällt die Wahl deshalb leicht und wer spielt, findet im Core i5-6500 bereits eine sehr potente CPU.

Ab 225 Euro gibt es in Form des Core i5-6600K aber noch einmal 300 MHz und die Option auf bis zu 4,5 GHz und mehr (bei entsprechender Kühllösung), da dieses Modell einen frei bestimmbaren Multiplikator besitzt. Die letzten CPU-Generationen seit Sandy Bridge haben gezeigt, dass sich die K-Modelle als extrem langlebig erweisen und selbst mit nur geringem Übertakten der Neukauf eines Prozessors schnell ein, zwei oder gar drei Jahre hinausgezögert werden kann.

Alle vier Prozessoren wurden ComputerBase für diesen Test leihweise vom Onlineshop Alternate zur Verfügung gestellt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.