Asus Strix und MSI Gaming im Test: Vier sehr leise GeForce GTX 1050 (Ti) mit mehr Leistung

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Wolfgang Andermahr
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Lautstärke und Temperatur

Sämtliche getestete Partnerkarten der GeForce GTX 1050 und der GeForce GTX 1050 Ti bleiben sehr leise. Unabhängig davon, ob diese einen Stromanschluss haben oder nicht. Die MSI GeForce GTX 1050 Gaming X 2G kommt auf 28,5 Dezibel und die GeForce GTX 1050 Ti Gaming X 4G aus demselben Hause auf kaum lautere 29,0 Dezibel. Beide Modelle sind auch beim Spielen ohne Ton unhörbar.

MSI und Asus sind sehr leise

Aber auch die zwei Testkandidaten von Asus bleiben sehr leise. Die GeForce GTX 1050 Strix erreicht einen Messwert von 30 Dezibel, die GeForce GTX 1050 Ti kommt auf 31 Dezibel. Damit gehören die zwei Modelle immer noch zu den leisesten, aktuell verfügbaren Grafikkarten. Beim Spielen muss man schon ganz genau auf den Rechner achten, um die zwei Axial-Lüfter hören zu können. Bei niedrigen Temperaturen und damit im Windows-Betrieb schalten alle vier Modelle mit einem Stromstecker die Lüfter ab und arbeiten dann vollkommen geräuschlos.

Diagramme
Lautstärke – beim Spielen
  • Anno 2205:
    • MSI GTX 1050 Gaming X (2GB)
      28,5
    • MSI GTX 1050 Ti Gaming X (4GB)
      29,0
    • Gigabyte Radeon RX 460 WF (2GB)
      29,0
    • Asus GTX 1050 Strix (2GB)
      30,0
    • Sapphire RX 460 Nitro (4GB)
      30,0
    • Asus GTX 1050 Ti Strix (4GB)
      31,0
    • Palit GTX 1050 Ti StormX (4GB)
      33,0
    • MSI GeForce GTX 1050 2G OC (2GB)
      34,0
    • Asus GeForce GTX 960 Strix (4GB)
      35,5
    • Asus Radeon RX 470 Strix (4GB)
      39,0
    • Nvidia GeForce GTX 1060 (6GB)
      40,5
    • AMD Radeon RX 480 (8GB)
      43,0
Einheit: dB(A)

Damit sind die vier leistungsfähigeren Grafikkarten leiser als die zwei bisher getesteten und auf einen niedrigen Preis optimierten Modelle ohne Stromstecker. Erfreulich ist das fast vollständige Ausbleiben von elektronischen Störgeräuschen unter Last. Und diese Aussage gilt für alle insgesamt sechs getesteten Varianten der GeForce GTX 1050 beziehungsweise der GeForce GTX 1050 Ti.

Die Hitzeentwicklung aller Partnermodelle ist gering

Die Hitzeentwicklung fällt auf allen vier Testkandidaten niedrig aus. Die MSI GeForce GTX 1050 Ti Gaming X 4G kommt mit 65 Grad Celsius auf den höchsten Wert und ist dennoch absolut unbedenklich. Die Asus GeForce GTX 1050 Strix bleibt mit 55 Grad Celsius noch deutlich kühler. Und auch auf der Kartenrückseite ist die Temperaturentwicklung kaum der Rede wert.

Diagramme
Temperatur
  • Windows-Desktop:
    • Nvidia GeForce GTX 1060 (6GB)
      26
    • Palit GTX 1050 Ti StormX (4GB)
      26
    • MSI GTX 1050 Gaming X (2GB)
      27
    • MSI GeForce GTX 1050 2G OC (2GB)
      27
    • MSI GTX 1050 Ti Gaming X (4GB)
      29
    • Asus GTX 1050 Ti Strix (4GB)
      30
    • Sapphire RX 460 Nitro (4GB)
      30
    • Asus GTX 1050 Strix (2GB)
      31
    • Asus GeForce GTX 960 Strix (4GB)
      33
    • Asus Radeon RX 470 Strix (4GB)
      34
    • AMD Radeon RX 480 (8GB)
      35
    • Gigabyte Radeon RX 460 WF (2GB)
      39
  • Last (Anno 2205):
    • Asus GTX 1050 Strix (2GB)
      55
    • Palit GTX 1050 Ti StormX (4GB)
      58
    • Asus GTX 1050 Ti Strix (4GB)
      59
    • Asus Radeon RX 470 Strix (4GB)
      61
    • MSI GTX 1050 Gaming X (2GB)
      63
    • MSI GeForce GTX 1050 2G OC (2GB)
      64
    • MSI GTX 1050 Ti Gaming X (4GB)
      65
    • Gigabyte Radeon RX 460 WF (2GB)
      68
    • Asus GeForce GTX 960 Strix (4GB)
      70
    • Nvidia GeForce GTX 1060 (6GB)
      73
    • Sapphire RX 460 Nitro (4GB)
      75
    • AMD Radeon RX 480 (8GB)
      81
Einheit: °C

Leistungsaufnahme

Wenig verwunderlich fällt die Leistungsaufnahme bei den Grafikkarten mit Stromanschluss höher als bei denen ohne aus. Während das Testsystem mit der übertakteten MSI GeForce GTX 1050 OC ohne Anschluss auf 134 Watt kommt, sind es bei der Asus GeForce GTX 1050 Strix sowie der MSI GeForce GTX 1050 Gaming X 2G jeweils 146 Watt.

Noch deutlich größer ist der Unterschied bei dem größeren Modell. Die Palit GeForce GTX 1050 Ti StormX, die sich an die Referenzvorgaben hält, zieht 130 Watt aus der Steckdose. Die Asus GeForce GTX 1050 Ti Strix benötigt dagegen 156 Watt und die MSI GeForce GTX 1050 Ti Gaming X 4G gar 166 Watt.

Leistungsaufnahme des Gesamtsystems – Anno 2205
    • Gigabyte Radeon RX 460 WF (2GB)
      108
    • Palit GTX 1050 Ti StormX (4GB)
      130
    • Sapphire RX 460 Nitro (4GB)
      134
    • MSI GeForce GTX 1050 2G OC (2GB)
      134
    • Asus GTX 1050 Strix (2GB)
      146
    • MSI GTX 1050 Gaming X (2GB)
      146
    • Asus GTX 1050 Ti Strix (4GB)
      156
    • MSI GTX 1050 Ti Gaming X (4GB)
      166
    • Asus Radeon RX 470 Strix (4GB)
      189
    • Nvidia GeForce GTX 1060 (6GB)
      194
    • Asus GeForce GTX 960 Strix (4GB)
      212
    • AMD Radeon RX 480 (8GB)
      215
Einheit: Watt (W)

Im Windows-Desktop spielt der Stromanschluss logischer Weise keine Rolle. Das Testsystem kommt mit den zwei GeForce-GTX-1050-Karten auf einen Messwert von 47 Watt und mit den zwei GeForce-GTX-1050-Ti-Adaptionen auf 48 Watt.

Übertaktbarkeit

Bei den Modellen ohne zusätzlichem Stromanschluss greift das Power Target sofort ein, ein Übertakten ist kaum möglich. Bei den neu getesteten Varianten ist das nicht der Fall. Dies gilt weniger für die maximal mögliche Frequenz, doch wird ein höherer Takt erfolgreich gehalten, während die anderen Modelle sofort herunter takten.

Übertakten der Grafikkarte
  • Anno 2205:
    • Asus GTX 1050 Ti Strix – Übertaktet (1.515/4.045)
      33,7
    • MSI GTX 1050 Ti Gaming – Übertaktet (1.492/4.054)
      33,6
    • MSI GTX 1050 Ti Gaming – Standard (1.354/3.504)
      31,4
    • Asus GTX 1050 Ti Strix – Standard (1.380/3.504)
      31,2
    • Palit GTX 1050 Ti StormX – Übertaktet (1.591/3.902)
      30,8
    • MSI GTX 1050 Gaming – Übertaktet (1.569/4.004)
      28,7
    • Asus GTX 1050 Strix – Übertaktet (1.623/4.102)
      28,6
    • Palit GTX 1050 Ti StormX – Standard (1.291/3.504)
      27,6
    • MSI GTX 1050 OC – Übertaktet (1.653/3.850)
      27,4
    • MSI GTX 1050 Gaming – Standard (1.418/3.504)
      26,6
    • Asus GTX 1050 Strix – Standard (1.443/3.504)
      26,3
    • MSI GTX 1050 OC – Standard (1.405/3.504)
      25,4
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

So lässt sich die Performance der neu getesteten Varianten um sieben bis neun Prozent verbessern. Damit ist der Spielraum für die zusätzliche Leistung gleich hoch wie bei den Modellen ohne Stromanschluss, doch gehen diese eben von einer niedrigeren Basis aus.

Probleme ab 1.925 MHz

Auffällig ist, dass der maximale Takt aller vier neuen Karten bei ziemlich genau 1.925 MHz liegt. Alle vier Kandidaten stürzen bei einem noch höheren Takt sofort ab. Der Speicher taktet je nach Modell mit zwischen 4.004 MHz und 4.100 MHz ohne Fehler.

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