Grafikkarten von Nvidia im Test: GeForce GTX 460, 560, 660, 760, 960 & 1060 im Vergleich 2/3

Wolfgang Andermahr 315 Kommentare

Testsystem und Testergebnisse

Für sämtliche Benchmarks wurde das Grafikkarten-Testsystem mitsamt einem aktualisierten Windows 10 verwendet. Als Treiber ist der GeForce 376.33 für sämtliche Grafikkarten installiert, der auch die ältesten Modelle noch unterstützt.

Alte und neue Spiele als Benchmark

Vierzehn verschiedene Spiele werden für den Artikel genutzt, die wie die Grafikkarten unterschiedlich alt sind. So stammen die ältesten Spiele aus dem Jahr 2011, während es mit Battlefield 1 auch ganz aktuelle Titel im Testparcours gibt.

Erscheinungsdatum Detailstufe
The Elder Scrolls V: Skyrim 11. November 2011 Maximale Details
Anno 2070 17. November 2011 Maximale Details
Alan Wake 16. Februar 2012 Maximale Details
Dirt Showdown 23. Mai 2012 Maximale Details
Bioshock Infinite 26. März 2013 Maximale Details
Company of Heroes 2 25. Juni 2013 Maximale Details, Kantenglättung Niedrig
Ryse: Son of Rome 10. Oktober 2014 Maximale Details
Far Cry 4 18. November 2014 Ultra-Preset
The Witcher 3 19. Mai 2015 Maximale Details, kein HairWorks
Call of Duty: Black Ops III 06. November 2015 Maximale Details, Texturen Medium
Fallout 4 10. November 2015 Maximale Details, kein PhysX
Rise of the Tomb Raider 28. Januar 2016 Sehr-Hoch-Preset, Texturen Hoch
Deus Ex: Mankind Divided 23. August 2016 Sehr-Hoch-Preset, Texturen Hoch
Battlefield 1 21. Oktober 2016 Maximale Details

Einstellungen auf Grafikkarten mit 2 GB Speicher optimiert

Grundsätzlich werden in allen Benchmarks die höchsten Grafikdetails in der Auflösung 1.920 × 1.080 genutzt. Einzig bei den aktuellen Spielen wurden teils die Details reduziert, da ansonsten auch die aktuelle Generation keine ausreichenden Frameraten erreicht. Darüber hinaus wurden bei einigen Spielen die Texturdetails reduziert, sodass Grafikkarten mit mindestens 2.048 MB Speicher nur mit geringen Einbußen zu kämpfen haben. Unterstützt ein Spiel DirectX 12, entscheidet die höchste Framerate, welches Ergebnis genutzt wird. In dem Fall wird die API in den Diagrammen notiert.

Benchmarks von Skyrim bis Battlefield 1

Wie bei AMD hat es auch bei Nvidia kleinere und größere Leistungssprünge in der Mittelklasse gegeben. Die größeren gab es mit der Kepler- und der aktuellen Pascal-Generation.

Die GeForce GTX 660 kann sich im Testparcours dank des Wechsels auf die Kepler-Architektur um 70 Prozent von der GeForce GTX 560 absetzen. Potentiell könnte der Abstand noch größer ausfallen, doch wird der 3D-Beschleuniger in einigen Spielen durch die besondere Speicheranbindung ausgebremst: Die GeForce GTX 660 bietet zwar einen 2.048 MB großen Speicher, doch können davon nur 1.536 MB mit der vollen Leistung angesprochen werden. Im Gegensatz zur Speicher-Limitierung der GeForce GTX 970 hatte Nvidia die Einschränkung beim GK106 von Anfang an offen kommuniziert.

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Performancerating
Angaben in Prozent
    • Nvidia GeForce GTX 1060
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX 960
      58,5
    • Nvidia GeForce GTX 760
      45,7
    • Nvidia GeForce GTX 660
      36,2
    • Nvidia GeForce GTX 560
      21,3
    • Nvidia GeForce GTX 460
      18,4

Einen riesigen Sprung macht die neue GeForce GTX 1060. Sie profitiert von der aktuellen FinFET-Fertigung, die der GPU extrem hohe Taktraten möglich macht. Im Schnitt 71 Prozent schneller arbeitet die GeForce GTX 1060 als die GeForce GTX 960. Die Sprünge von der GeForce GTX 660 zur GeForce GTX 760 und von der GeForce GTX 760 zur GeForce GTX 960 sind mit 26 beziehungsweise 28 Prozent zwar ebenfalls ordentlich, in Relation aber nichts Besonderes.

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