beyerdynamic MMX 300 Gen 2: Neuauflage des Headset-Klassikers nach achteinhalb Jahren

Jan Lehmann 73 Kommentare
beyerdynamic MMX 300 Gen 2: Neuauflage des Headset-Klassikers nach achteinhalb Jahren
Bild: beyerdynamic

Nach den Neuauflagen der HiFi-Kopfhörer DT 1770 Pro und DT 1990 Pro widmet sich beyerdynamic zur CES 2017 unter anderem der mittlerweile achteinhalb Jahre alten Headset-Serie MMX 300. Neben einer Kabelfernbedienung bietet die zweite Generation einen erweiterten Frequenzbereich.

Frischzellenkur nach achteinhalb Jahren

Optisch leicht angepasst, setzt das beyerdynamic MMX 300 2. Generation im Kern auf Altbewährtes. Das Grundgerüst besteht weiterhin aus Federstahl-Bügeln in Verbindung mit Aluminiumgabeln. Zwar nennt der Hersteller keine Details zum Treiber, doch wurde das dynamische Wandlerprinzip gegenüber dem Vorgänger überarbeitet. Bot die erste Generation einen Übertragungsbereich von 5 bis 30.000 Hertz, spielt der neue Ableger Töne mit bis zu 35.000 Hertz ab. Unverändert bleiben eine Impedanz von 32 Ohm und der Kennschalldruckpegel von 96 Dezibel. Gleiches gilt für das Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik, das Geräusche erneut im Übertragungsbereich von 30 bis 18.000 Hertz wahrnimmt.

Das Anschlusskabel am Hörer ist nunmehr steckbar, was dem Auswechseln des Kabel bei Beschädigungen aber auch dem Schutz des Headsets dient. Darüber hinaus bietet das beyerdynamic MMX 300 2. Generation fortan eine Kabelfernbedienung zur Stummschaltung des Mikrofons sowie zur Lautstärkeregelung.

Überarbeitete Anschlusskabel für Computer und Konsole

Das einfache Klinken-Anschlusskabel ist 1,2 Meter lang und richtet sich vor allem an die Nutzung an Spielkonsolen und mobilen Geräten. Zur Nutzung am Computer legt der Hersteller ein Y-Verlängerungskabel bei, das den Bewegungsradius auf 2,4 Meter erhöht. Zur Individualisierung besteht auch bei der zweiten Generation die Möglichkeit das Headset in einer Manufaktur den eigenen Vorlieben anzupassen. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt weiterhin 299 Euro, der Marktstart erfolgt im Februar.

Custom Game: andere Situation, anderer Sound

Mit nahezu identischen Parametern, jedoch mit einer Impedanz von 16 Ohm, präsentiert beyerdynamic das auf der HiFi-Kopfhörerserie Custom aufbauende Headset Custom Game. Anders als das MMX 300 2. Generation verfügt es über keinen eignen Mikrofonarm, er ist stattdessen am Anschlusskabel verbaut und steckbar. Besonderheit des geschlossenen Headsets ist der so genannte „Sound-Slider“ – ein dreistufiger Schieberegler, der das Bassreflexverhalten des Hörers ändert. Der Nutzer kann so zwischen moderatem Bass mit verbesserter Sprachverständlichkeit, einem ausgewogenem Sound oder einem maximalem Bass wählen. Das Custom Game soll 200 Euro kosten.

beyerdynamic Custom Game
beyerdynamic Custom Game (Bild: beyerdynamic)
beyerdynamic Custom Game
beyerdynamic Custom Game (Bild: beyerdynamic)
beyerdynamic Custom Game – Sound Slider
beyerdynamic Custom Game – Sound Slider (Bild: beyerdynamic)