Star Wars Battlefront 2: Progression wird überarbeitet, Details im März

Max Doll 31 Kommentare
Star Wars Battlefront 2: Progression wird überarbeitet, Details im März

EA will der Progression in Star Wars Battlefront 2 (Test)erhebliche Änderungen“ angedeihen lassen, die im März vorgestellt werden sollen. „Euer Feedback war unerlässlich“, schreibt der Publisher, der sich hier auf die umstrittene, wenig wohlwollend aufgenommene Einbindung von Mikrotransaktionen zum Verkaufsstart bezieht.

Zufallssystem ist Kern des Übels

In Battlefront 2 müssen Spieler Fertigkeiten und ihre Upgrades primär über ein Zufallssystem auf Basis von Beuteboxen freischalten. In Verbindung mit einem geringen Einkommen in Spielwährung waren ursprünglich etwa 40 Stunden zum Freischalten von Darth Vader als spielbarer Figur angesetzt. Später vorgenommene Änderungen führten zur Senkung dieser Werte, rüttelten aber nicht an der ursprünglichen Problematik: Nutzer, die sich zum Start Beuteboxen in größerer Anzahl gekauft hatten, hatten spielerische Vorteile durch mehr und bessere Fähigkeiten für ihre Spielfiguren.

Nachdem sich die Kritik an dem System durch solche eher kosmetische Änderungen nicht stoppen ließ, wurde die Kaufoption schließlich vorübergehend deaktiviert. Zugleich musste das Einkommen der Spieler erneut erhöht werden, was unterstreicht, was mit dem System ursprünglich erreicht werden sollte.

Was kommt, ist unbekannt

Ob die Echtgeld-Käufe zurückkommen, ist nicht abschließend geklärt: Zunächst hatte EA den temporären Charakter der Deaktivierung betont und am Kaufkonzept festgehalten, sich aber später mehr Handlungsoptionen offen gehalten. Möglich wäre etwa, dass das Kistensystem auf kosmetische Gegenstände beschränkt wird.

Eine Prognose lässt sich aber nicht abgeben: Niemand wolle einen „pinken Darth Vader“, hatte EA behauptet und der Idee einer kosmetischen Ausrichtung des Mikrotransaktionssystems unter Verweis auf die Limitierungen der Lizenz eine Absage erteilt. Auch diese Aussage zog Spott auf sich, indem Nutzer nicht nur einen pinken Skin für Darth Vader veröffentlichten, sondern parallel auf die vielen „Skins“ für Figuren allein aus dem Kanon der Vorlage verwiesen. Inwiefern das Unternehmen aber gewillt ist, das Kistensystem derart umzubauen, ist ungewiss.