XPS 13 2-in-1 (7390): Dell startet Verkauf des ersten Notebooks mit Ice Lake

Jan-Frederik Timm 94 Kommentare
XPS 13 2-in-1 (7390): Dell startet Verkauf des ersten Notebooks mit Ice Lake
Bild: Dell

Als Intel zur CES 2019 im Januar mit Ice Lake die ersten 10-nm-CPUs für das kommende Weihnachtsgeschäft ankündigte, war Dell der erste OEM, der mit einem neuen XPS 13 2-in-1 ein konkretes Produkt in Aussicht stellte. Zur Vorstellung von Ice Lake Ende Mai hat der Konzern Version 7390 dann enthüllt. Jetzt kommt es in den Handel.

Drei 15-Watt-TDP-CPUs zur Auswahl

Noch nicht in Deutschland, aber auf der US-Website hat Dell das neue XPS 13 2-in-1 (7390) in den Katalog aufgenommen. Zur Auswahl stehen Varianten mit Core i3-1005G1, Core i5-1035G1 und Core i7-1065G7, die alle eine TDP von 15 Watt bieten. Das Topmodell Core i7-1065G7 mit einer TDP von 28 Watt bietet Dell hingegen nicht an. Allerdings bedeuten schon 15 Watt TDP einen deutlichen Aufschlag auf den Vorgänger, der mit Y-CPUs der 5,0-Watt-Klasse ausgestattet war.

Modell Kerne/Threads Basistakt Turbotakt
1 Kern/4 Kerne
L3 TDP
Intel Core i7-1068G7 4/8 2,3 GHz 4,1/3,6 GHz 8 MB 28 Watt
Intel Core i7-1065G7 4/8 1,3 GHz 3,9/3,5 GHz 8 MB 15 Watt
Intel Core i5-1035G7 4/8 1,2 GHz 3,7/3,3 GHz 6 MB 15 Watt
Intel Core i5-1035G4 4/8 1,1 GHz 3,7/3,3 GHz 6 MB 15 Watt
Intel Core i5-1035G1 4/8 1,0 GHz 3,7/3,3 GHz 6 MB 15 Watt
Intel Core i3-1005G1 2/4 1,2 GHz 3,4/3,4 GHz 4 MB 15 Watt

Auch an anderer Stelle hat Dell die flexible Variante des XPS 13 deutlich überarbeitet.

Größeres Displays in 16:10 trifft auf größeres Touchpad

Dies beginnt bereits beim 19 Prozent größeren Touchpad und der verbesserten Tastatur, die den Platz zum Rand nahezu vollständig ausreizt. Darüber thront das sieben Prozent größere 13,4-Zoll-Display im 16:10-Format mit Gorilla Glass 5, welches in der Basiskonfiguration die Auflösung von 1.920 × 1.200 Bildpunkten bietet, optional aber auch als Variante mit 3.840 × 2.400 Pixeln zu haben ist. Beide Touch-Displays können sich von technischer Seite her sehen lassen, hohe Kontrastraten von 1.500:1 respektive 1.800:1, 500 cd/m² sowie 100%-sRGB-Abdeckung lassen kaum Wünsche offen. Das UHD-Display bietet zudem HDR400.

Thunderbolt 3 für fast alles

An beiden Seiten des Aluminium-Gehäuses sind USB-C-Schnittstellen zu finden, die nach dem Thunderbolt-3-Protokoll arbeiten und somit auch Display-Signale ausgeben können sowie Power Delivery bieten. Thunderbolt 3 ist mit Ice Lake erstmals nativ direkt in der CPU umgesetzt. Darüber hinaus verfügt das Notebook über einen microSD-Karten-Slot sowie einen Audio-Anschluss, auch die mit dem XPS 13 (9380) zu Jahresbeginn eingeführte 2,25 mm kleine Kamera an der Oberseite des Displays ist mit von der Partie. Kabellose Kommunikation findet über den Killer AX1650 statt, der auf Intels neuer WiFi-6-Lösung basiert.

Das maximal 13 mm hohe und 207 mm × 297 mm lange beziehungsweise breite Gehäuse bringt mit all der Technik 1,32 Kilogramm auf die Waage. Dazu gehört auch der nicht wechselbare Akku, der mit 51 Wh laut Dell bis zu 16 Stunden durchhalten soll. Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil lädt das Gerät über den USB-C-Port wieder auf.

Preise und Lieferdatum

In Kombination mit 4 GB LPDDR4-3733 und einer 256 GB großen NVMe-SSD verlangt Dell für das Basismodell die schon im Mai in Aussicht gestellten 999 US-Dollar vor Steuern. Doppelt so viel RAM und vier (i5-1035G1) statt zwei (i3-1005G1) CPU-Kerne kosten 400 US-Dollar Aufpreis. Der Schritt zur G7-Grafik mit abermals verdoppeltem RAM kostet weitere 350 US-Dollar oder insgesamt 1.749 US-Dollar.

Dell hat zwar mit dem Verkauf der neuen Generation begonnen, bis Kunden das Modell in den Händen halten, soll es allerdings noch etwas dauern: Für New York gibt Dell als frühesten Liefertermin den 5. September an.

Zugestellt wird erst in einem Monat
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