IFA 2019

Dell Inspiron 7000 (2019): 2-in-1s in 14, 15 und 17 Zoll wechseln auf Comet Lake

Frank Meyer 14 Kommentare
Dell Inspiron 7000 (2019): 2-in-1s in 14, 15 und 17 Zoll wechseln auf Comet Lake
Bild: Dell

Zur IFA 2019 hat Dell neben der aktualisierten XPS-13-Serie auch eine ganze Reihe neuer 2-in-1s der Familie Inspiron 7000 im Gepäck. Die Convertibles mit 15,6 Zoll und 17,3 Zoll Display wechseln lediglich auf Comet Lake, während das 14-Zoll-Notebook zusätzlich mit einem leichteren Gehäuse aus Aluminium aufwartet.

Inspiron 15 und 17 erhalten technische Auffrischung

Alle Inspiron 7000 des Jahres 2019 kommen dem Formfaktor eines 2-in-1 entsprechend mit einem 360-Grad-Scharnier, sodass sich das Display frei bis zur Unterseite des Notebooks aufklappen lässt, um es optional auch als Tablet mit dann deaktivierter Tastatur verwenden zu können.

Das überarbeitete Inspiron 15 (7000) wird dabei von Dell weiterhin in vier Konfigurationen angeboten und das ebenfalls mit neuer Technik bestückte Inspiron 17 (7000) in nur drei Varianten, womit beim größeren 2-in-1 weiterhin die geringste Auswahl beim Panel geboten ist. Im Inspiron 15 und 17 der 7000-Serie wird unverändert ein Full-HD-Panel mit IPS-Technik geboten. Zusätzlich kann das 15,6-Zoll-Modell auch mit einem UHD-IPS-Panel geordert werden. Nur die kleineren Modelle der 15,6-Zoll-Klasse unterstützen unverändert die Eingabe per Stylus.

Comet Lake-U mit 4 Kernen für alle neuen 2-in-1s

Durch die Bank identisch ist der technische Unterbau der aktualisierten Inspiron-7000-Serie, den in jedem Fall Intel in Form der jüngst vorgestellten CPUs der Baureihe Comet Lake-U aus der 15-Watt-Familie liefert. Im Inspiron 15 und Inspiron 17 kann zwischen dem i5-10210U und dem Core i7-10510U gewählt werden, den langsamsten Core i3 mit zwei Kernen samt Hyper-Threading (Core i3-10110U) wie auch den leistungsstärksten Ableger mit sechs Kernen und 12 Threads, den Core i7-10710U, bietet Dell nicht an.

Unterschiede gibt es wie üblich bei der Ausstattung mit RAM und Massenspeicher. Dell bietet wahlweise 8 oder 16 GB DDR4-2666, wobei die Ableger mit 16 GB auch die größere PCIe-SSD mit 512 GB bieten. Abgesehen von einer Ausnahme, denn das Inspiron 15 7000 (2019) kombiniert in einer Ausführung die 512 GB fassende SSD auch mit 8 GB RAM.

Bei den Grafikeinheiten kommt standardmäßig die integrierte HD Graphics von Intel zum Einsatz, der Dell in der 7000-Serie des Jahres 2019 immer ohne Aufpreis eine GeForce-Grafikkarte von Nvidia zur Seite stellt. Damit gehört die 2-GB-Version der MX250 standardmäßig zur Ausstattung der Inspiron-7000-Geräte, kann auf Wunsch aber zumindest beim 15-Zoll-Convertible von der Liste gestrichen werden. Leichtes Gaming wie Counter-Strike: Global Offensive in 720p-Auflösung und ähnliche Titel mit geringen Anforderungen sind damit bei flüssiger Bildwiederholrate möglich.

Inspiron 17 mit größerem und Inspiron 15 mit kleinerem Akku

Dell wechselt bei der neuen Generation der Inspiron-17-7000-Familie abermals auf einen größeren Akku, der nun in 4 Zellen 68 Wh anstatt 56 Wattstunden bietet. Das kleinere Inspiron 15 wird in der schnellsten Ausbaustufe ebenfalls mit dem größeren 68-Wh-Akku ausgeliefert, wohingegen die drei übrigen Konfigurationen einen zum Vorgänger leicht kleineren Energiespeicher mit 51 Wh vorweisen. Die weitere Ausstattung der Inspiron-7000-Neuheiten bleibt mit Kopfhöreranschluss, HDMI 2.0, SD-Kartenleser, WLAN 802.11ac samt Bluetooth 5.0 sowie zweimal USB 3.1 Gen 1 als Typ A und einmal Typ C (DisplayPort & PowerDelivery) im Vergleich zu den direkten Vorgängern unverändert.

Das Dell Inspiron 15 7000 (2019) wiegt knapp 2 Kilogramm und ist mit vorinstalliertem Windows 10 Home ab sofort im Shop des Herstellers ab 949 Euro bestellbar. Für die Variante mit UHD-Display steigt der Preis auf 1.504 Euro.

Der Einstiegspreis des größeren Dell Inspiron 17 7000 (2019) liegt bei 1.099 Euro, für die Konfiguration mit mehr RAM und größerer PCIe-SSD samt Windows 10 Home werden 1.349 Euro aufgerufen.

Inspiron 14 7000 als 2-in-1 mit 1,1 kg im Alu-Gehäuse

Auch beim Inspiron 14 2-in-1 der hochpreisigen Familie 7000 führt Dell zur IFA 2019 Neuheiten an. Ein auf rund 1,1 Kilogramm reduziertes Gewicht, das Dank eines neu gestalteten Gehäuses aus Aluminium möglich wurde, nennt Dell als weitreichendste Änderung. Die nach Angaben des Herstellers dennoch robuste Hülle im 14-Zoll-Format beherbergt in der Revision 2019, genau wie die Schwesterserien mit 15-Zoll- und 17-Zoll-Gehäuse, eine auf Comet Lake U aktualisierte Intel-Plattform.

Dell hat im Rahmen der Messe noch keine konkreten Ausstattungsvarianten auch im Hinblick auf die verbauten CPUs und die Konfigurationsmöglichkeiten mit Arbeits- oder Massenspeicher genannt. Ein neuer Lid-Open-Sensor, Connected-Modem-Standby-Technologie und einen im Einschaltknopf integrierten Fingerabdruckleser sollen als Neuerungen das 2-in-1 Notebook der Inspiron-14-7000-Familie aufwerten. Zudem wird das 14-Zoll-Display schmalere Ränder und eine sRGB-Abdeckung von 100 Prozent bieten.

Update 11.09.2019 15:39 Uhr

Auch im Inspiron 14 7490 ist die GeForce MX250 integriert

Kurz nach der Präsentation auf der IFA 2019 hat Dell nun die ersten Notebooks der Inspiron-14-7000-Familie mit der Kennung 7490 im hauseigenen Shop gelistet. Darüber hinaus liegen ComputerBase mittlerweile die offiziellen Datenblätter vor, welche die angebotenen Konfigurationen und die technischen Eckdaten umfassen. So bietet Dell das Inspiron 14 7490 zum Start in vier unterschiedlichen Varianten mit einem Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung an, die sich wie üblich in der Geräteklasse vornehmlich bei der verbauten CPU, der Bestückung mit Arbeits- wie auch Massenspeicher und der Grafiklösung unterscheiden. Genau wie bei der Neuauflage des größeren Schwestermodell mit 15,6-Zoll-Bildschirm liefert Dell den 14-Zoll-Ableger der 7000-Familie – mit Ausnahme der Einsteigervariante – stets mit Nvidias GeForce MX250 und 2 GB GDDR5-Speicher als Zusatz zur im Prozessor integrierten Intel-GPU aus. Die Kapazität des Energiespeichers ist mit 52 Wh angegeben. Aufgeladen wird der Energiespeicher über ein 65-Watt-Netzteil via USB-Typ-C-Buchse und Quick-Charge. Die Laufzeit soll laut Dell bei bis zu 21 Stunden liegen.

Touch-Display und LTE fehlen noch

Bei näherer Betrachtung ist auffällig, dass Dell das neue Inspiron 14 vorerst lediglich ohne Touch-Display anbietet, in den der Presse zugänglich gemachten Datenblättern aber eine solche Ausstattungsvariante explizit aufführt. Demzufolge ist wahrscheinlich, dass Dell die Version mit berührungsempfindlichem Bildschirm und integriertem LTE-Modem beim Inspiron 14 (7490) erst zu einem späteren Zeitpunkt nachreicht.

Die neuen Dell Inspiron 14 (7490) Non-Touch mit Full HD für Deutschland
1 2 3 4
CPU Intel Core i5-10210U
4 Kerne, 8 Threads
max. 4,20 GHz, 6 MB L3-Cache
Intel Core i7-10510U
4 Kerne, 8 Threads
max. 4,90 GHz, 8 MB L3-Cache
GPU Intel UHD Graphics Intel UHD Graphics
Nvidia GeForce MX250 (2 GB GDDR5)
RAM 8 GB LPDDR3 2.133 MHz (verlötet) 16 GB LPDDR3 2.133 MHz (verlötet)
SSD 256 GB (M.2, PCIe, NVMe) 512 GB (M.2, PCIe, NVMe) 1 TB (M.2, PCIe, NVMe)
Display 14,0 Zoll, IPS, 1.920 × 1.080 Pixel, max. 300 cd/m², Gorilla Glass (non touch)
Akku 52 Wh, 4 Zellen
Anschlüsse 1 × Thunderbolt 3 (über USB Typ C), 2 × USB 3.0 Typ A, 1 × HDMI 2.0, microSD
Nano-SIM, Kopfhörerbuchse, Noble-Schloss
Konnektivität WLAN 802.11ax (2×2), Bluetooth
optional Gigabit-LTE über Intel XMM 7560 (4×4)
Webcam HD-Auflösung, oberhalb des Displays
Abmessungen (B × T × H) 320 × 206 × 14,89 – 17,96 mm
Gewicht 1,1 kg (non touch), 1,21 kg (touch)
Farbe Platinum Silver, Ice Berry
Betriebssystem Windows 10 Home (64 Bit)
Preis 998,99 Euro 1.099 Euro 1.298,99 Euro 1.399 Euro